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22 Aug 10 Geschenke vom Geburtstagskind

Vorletzte Woche feierte der Twitteraccount von immowelt seinen 2. Geburtstag. Da gab es dann ein Gewinnspiel, bei dem die Gratulanten etwas gewinnen konnten. Normalerweise bekommt das Geburtstagskind ja etwas geschenkt, hier war es halt andersrum.

Geschenk von immowelt.de

Immowelt schenkt seinen Gratulanten ein kleines Merchandising-Paket. Ich möchte mich auf diesem Wege recht herzlich dafür bedanken. Das T-Shirt hat sich glaub schon gut in meiner T-Shirt-Sammlung eingelebt. *g*

Du Jungs und Mädels die den Twitteraccount von Immowelt pflegen, geben sich übrigens richtig Mühe. Das ist einer der wenigen deutschen Businessaccounts bei Twitter, die wirklich gut sind. Viele bestehen ja leider in erster Linie aus plumper Werbung. Hier bekommt man allerdings auch sehr viel allgemeine Informationen rund um Immobilien und das macht den Mehrwert aus.

Ich wünsch dem Account auch weiterhin viel Erfolg.

18 Aug 10 Spenden – nein, danke!

Zur Zeit werden wieder eifrig Spenden gesammelt. Die Spendensau die dieses Mal durchs Dorf getrieben wird nennt sich “Flutopfer in Pakistan”. Sicherlich haben die meisten schon davon gehört und für die Leute dort ist die derzeitige Lage sicherlich suboptimal, doch für mich noch lange kein Grund, daß jetzt gleich wieder großflächig zu Spenden aufgerufen wird.

Was spricht denn dagegen?

Zum einen spricht dagegen, daß überall auf der Welt täglich Menschen an Hunger, Unterernährung, durch Kriegseinwirkungen usw. sterben und man da auch kein großes Aufheben drum macht. Hier wird eine bestimmte kleine Zielgruppe wieder hervorgehoben.

Zum anderen spricht dagegen, daß viele Länder keinen eigenen Katastrophenschutz aufbauen. Wozu auch, die internationale Gemeinschaft wird ja schon helfen. Diese Denkweise wird man aber nur abstellen können, wenn die internationale Gemeinschaft halt mal nicht hilft und die Länder selbst zusehen müssen wie sie über die Runden kommen. Ansonsten findet sich bald monatlich wer der meinte man solle ihm helfen. Die Menschen müssen lernen sich selbst zu helfen und nicht immer darauf zu setzen, daß andere schon helfen werden.

Beschämend finde ich auch, daß die Bundesregierung sofort Geld locker macht, wenn irgendwer im Ausland hier schreit. Wenn es aber um Bildung und Soziales im eigenen Land geht, da wird gespart wo es nur geht. Man könnte schon denken, daß der Bundesregierung die Leute im eigenen Land weniger wert sind als die Leute am anderen Ende der Welt. Wir sollten erstmal die Probleme im eigenen Land beseitigen, eh wir uns um die Probleme anderer Länder kümmern.

So, und jetzt bin ich bestimmt wieder der Böse, aber damit kann ich leben. ;-)

13 Aug 10 Erfahrungen in Polen

Ich war ja jetzt ein paar Tage in Polen gewesen und möchte mal so meine Erfahrungen mit diesem Land schildern. Für Leute die erstmalig nach Polen fahren, könnte das sicher interessant sein.

Geld

In Polen gilt der Zloty (PLN) als Landeswährung, die Euro-Einführung ist für 2012 allerdings vorgesehen. Der Umtauschkurs liegt derzeitig bei 4:1, d.h. für 4 Zloty bekommt man 1 Euro. In Polen ist selbst in kleineren Geschäften die Bezahlung mit Kreditkarte möglich und nicht unüblich. Das widerum erspart den Geldwechsel und erleichtert für Ausländer die Bezahlung. Im Vergleich mit Deutschland ist die Möglichkeit per Kreditkarte bezahlen zu können in Polen viel weiter verbreitet.

Preise

Nicht alles ist in Polen billiger als bei uns in Deutschland. Bei spirituosen konnte ich keine wirkliche Einsparmöglichkeit feststellen, selbst das günstigste Mineralwasser kostet mehr als in Deutschland. Gut sparen kann man allerdings an der Tankstelle. Da liegen die Preise für Super zur Zeit so bei 1,15 – 1,19 €/ltr. Wer also in Grenznähe wohnt kann da viel sparen und bevor man sich wieder auf die Rückreise nach Deutschland macht sollte man daher auch nochmal den Tank voll machen.

Einkaufen

In Polen gibt es viele kleine Geschäfte, die heißen “Skleb”. Allerdings habens ich auch große deutsche Supermarktketten und Discounter bereits in Polen niedergelassen, wenn auch noch nicht so gewaltig wie in Deutschland. Ich konnte Lidl, Kaufland und Netto schon in Polen ausmachen, will aber nicht ausschließen, daß auch andere Ketten bereits Filialen in Polen haben.

Straßenverkehr

Das Straßennetz in Polen ist weit verzweigt. Allerdings ist der Zustand bei weitem nicht so gut wie bei uns. Fahrbahnmarkierungsstreifen kennt man nur auf den großen Hauptstraßen und gerade die Nebenstraßen befinden sich noch sehr sanierungsbedürftigen Zuständen. Da sind Schlaglöcher nicht unüblich. Blitzer gibt es in Polen auch. Wenn in den Orten stationäre Blitzer aufgestellt sind, wird dies mit Schildern vor dem Ortseingangsschild angekündigt. Wer dann doch geblitzt wird ist halt selbst dran schuld. Die Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts liegt bei 60 km/h, wird manchmal aber auf 40 km/h eingeschränkt. Außerorts sind 90 km/h üblich, bei zwei Fahrspuren je Richtung darf man 110 km/h fahren und auf Autobahnen max. 130 km/h.

Städtebau

Da hat sich in den letzten 30 Jahren nicht wirklich etwas getan. Anscheinend gibt es in Polen keine Förderprogramme für Stadtsanierung, denn vieles ist hier noch heruntergekommen. Ein Grund für mich die Kamera im Rucksack zu lassen. Für Menschen wie mich die gerne historische Gebäude fotografieren ist Polen daher nicht wirklich sehr interessant. Hier besteht noch sehr viel Nachholbedarf. Das einzige was man hier instandhält sind die Kirchen, denn die Polen sind erzkatholisch.

Tja, soweit eine kurze Zusammenfassung von mir zu Polen. Wer noch Fragen hat, kann die gerne auch in den Kommentaren stellen und ich versuche sie zu beantworten.

12 Aug 10 Urlaub abgebrochen

Wer mir bei Twitter folgt oder bei Facebook mit mir verbandelt ist, hat es sicher bereits mitbekommen: ich hab meinen Urlaub abgebrochen.

“Warum das denn?” werden sich einige jetzt vielleicht fragen.

Nun, nach zwei Tagen war bei mir der Erholungsfaktor eingetreten und mir fehlten mein Rechner, meine Arbeit und der Informationsoverkill. Bevor ich also weiter da vor mich rumdümpelte brach ich gestern morgen meinen Urlaub ab und fuhr heim.

Erste Feststellung: egal wo man ist, daheim ist es doch am schönsten.

Für mich gibt es nichts schöneres als vorm Rechner zu sitzen und mit Informationen via Mail, Twitter, Facebook, Radio usw. überflutet zu werden. Alleine die über hundert Mails die ich gestern checken mußte haben mir schon Spaß bereitet. Ich brauch den Streß und ich brauch die ständige Erreichbarkeit via Internet und ja ich stehe zu meiner Internetsucht. Aber was kann es auch schöneres geben als mit ner Sucht gutes Geld zu verdienen?

Für mich steht jedenfalls fest, daß ich wohl zukünftig keinen Urlaub mehr buchen werde der länger als 3 Tage geht. Mehr Zeit brauch ich nicht zur Erholung, alles drüber ist überflüssig.

24 Jun 10 Auf der Suche nach Personal

Bei uns ist zur Zeit Hochkonjunktur und die Aufträge strömen nur so rein. Das hat zur Folge, daß mehr Arbeit zu erledigen ist was letztlich einen höheren Personalbedarf nach sich zieht. Ich hatte das Stammpersonal zwar erst zum 01.05.2010 um eine Person aufgestockt, doch nun reicht das schon wieder nicht aus und so begab ich mich erneut auf die Suche nach neuem Personal.

Eines gleich vorweg: ich wurde auch fündig, aber was man da manchmal so erlebt, läßt mich schon den Kopf schütteln.

So hatte ich hier die Bewerbung einer 51jährigen Frau auf dem Tisch und ich persönlich hätte auch gar kein Problem gehabt sie einzustellen. Doch letztlich meinte sie, sie traut es sich doch nicht zu. Hmm, okay also weitersuchen.

Ein 60jähriger bewarb sich ebenfalls. Am Telefon, als ich ihn zum Gespräch einlud war die erste Frage: “Aber Sie wissen schon, daß wie alt ich bin?”. Hmm, ich dachte eigentlich schon, daß ich lesen kann. Dann kam “Eigentlich hab ich mich nur beworben weil meine Arbeitsvermittlerin gesagt hat ich soll mich bewerben. Ich will doch mit 61 in Rente gehen.”

Letztlich druckste er so bissel rum und auch beim persönlichen Gespräch kam das so rüber, daß es ihm das wichtigste sei, daß er mit 61 in Rente gehen kann. Okay, also wieder Fehlanzeige.

Die nächste Bewerberin war 22 Jahre jung und hatte gerade eine überbetriebliche Ausbildung abgeschlossen. Als ich ihr sagte, daß ich noch in dieser Woche eine Entscheidung fällen werde, meinte sie ob sie es sich bis kommende Woche überlegen könnte, da sie noch auf die Antwort bezüglich einer Bewerbung für eine andere Ausbildung warte. Nun als Lückenfüller möchte ich auch nicht unbedingt herhalten, von daher auch Fehlanzeige.

Dann hatte ich noch die Bewerbung einer jungen Frau auf dem Tisch die sich bereits bei der letzten Stellenausschreibung beworben hatte. Beinahe hätte sie den Job auch bekommen, doch ich hatte mir glücklicherweise die Arbeitszeugnisse noch einmal etwas detaillierter angeschaut. Da fanden sich dann Aussagen wie “…war für die Belange der Beschäftigten erste Ansprechpartnerin…” usw. Nunja, daraus lassen sich für mich (und sicher auch für andere Arbeitgeber) entsprechende Betriebsratsambitionen ableiten und auf solche Leute kann ich liebend gern verzichten.

Es war also dieses Mal wirklich nicht leicht wen zu finden, doch ich habe mich für eine Person entschieden die es dringend nötig hat eine Chance zu bekommen und ich denke, daß ich auch dieses Mal die richtige Entscheidung getroffen habe. Bin gespannt wann ich nun wieder auf Personalsuche gehen darf. Wenn ich bedenke wieviel Angebote ich in den letzten Tagen verschickt habe und was ich an Angeboten noch schreiben muß, da kann es gut sein, daß die Personalsuche bald weitergeht. Schauen wir also mal….

03 Apr 10 Neue Blogs, alte Blogs

Nun ist es soweit, mein SEO-Blog auf torstenmaue.net/blog wurde von mir definitiv geschlossen. In Zukunft werde ich meine SEO-Erkenntnisse nur noch für mich aufarbeiten. Allerdings bleibe ich der Blogosphäre erhalten, denn hier wird es natürlich weitergehen.

Auch werde ich in den nächsten Monaten ein anderes Blogprojekt von mir reaktivieren. Gemeinsam mit einer Mitarbeiterin von mir werden wir bücherblogger.com neues Leben einhauchen. Gelesen hab ich in den letzten Jahren ja einiges und so werde ich da einiges zu schreiben haben und vielleicht findet sich da ja auch für den einen oder anderen Leser dieses Blogs noch ein Buchtip.

Desweiteren schwebt mir da noch eine andere Idee im Kopf rum, dazu möchte ich aber weiter noch nichts sagen. Wenn das so klappt wie ich mir das vorstelle, könnte man damit vielleicht in einiger Zeit auch ein wenig für Bewegung in der Blogosphäre sorgen. Da werde ich noch dran arbeiten und mal schauen was draus wird.

Wenn das Wetter jetzt wieder besser wird werde ich auch wieder mehr unterwegs sein und dann werden auch meien Fotoblogs zu Magdeburg und Dresden wieder zum Leben erweckt. Langeweile werde ich also nicht haben, auch wenn jetzt erstmal ein für mich bis vor kurzem noch sehr wichtiges Blog wegfällt.

Zur Zeit kämpfe ich noch mit einem Theme das ich gerne einsetzen will, bisher aber nicht so strukturiert ist wie ich mir das vorstelle, sprich es hat auf den einzelnen Artikelseiten keine Sidebar. Na mal schauen ob ich das noch hinbekomme.

Es geht also weiter in meinem Bloggerleben und das mit voller Kraft.

12 Feb 10 König Pilsener Webfilm Award – ein Rückblick

[Trigami-Review] Am 06.11.2009 startete König Pilsener den König Pilsener Webfilm Award der unter dem Motto “Große Momente für den kleinen Bildschirm” stand.

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Womit wohl die Veranstalter selbst nicht gerechnet hatten war die recht hohe Beteilige an dem Award, die sicher auch durch zahlreiche Blogbeiträge im Laufe des Wettbewerbs zustande kam. So wurden 354 Beiträge für den Webfilm Award eingereicht und insgesamt 77.802 Stimmen abgegeben.

Am 28.01.2010 fand dann das große Finale statt, wozu nach Berlin in das Axel-Springer-Haus geladen wurde.

Der Hauptpreis beim König Pilsener Webfilm Award betrug 10.000 Euro und so war es eigentlich auch nicht verwunderlich, daß es so viele Teilnehmer gab. Die Jury unter der Leitung von Schauspieler Til Schweiger mußte letztlich aus 25 verbliebenen Webfilm-Beiträgen den Sieger küren.

Der Sieger war letztlich Lutz Heineking der sich mit seinem Kurzfilm “Die Bewerber” durchsetzen kann und sichtlich überrascht war. Sein Beitrag kam auch bei den Teilnehmern des Finales sehr gut an und wurde mit dickem Applaus geehrt.

Worum ging es überhaupt bei diesem Award?

Alle die Lust hatten sollten sich mit einem Film beteiligen, der speziell für das Internet gedreht wurde. Jeder der wollte konnte dann unter den eingereichten Beiträgen abstimmen. Die 25 Beiträge mit den meisten Votings wurden dann einer Jury unter der Leitung von Til Schweiger vorgelegt, die daraus ihre Top 3 auslosten. Diese drei Teilnehmer waren dann im Finale dabei, wo dann der Siegerbeitrag gekürt wurde. Die Jury bestand neben Til Schweiger aus Christian Hellmann von Axel-Springer-Verlag, Florian Beisert von der Werbefilmproduktion markenfilm, Regisseur Florian Meimberg, Hildegard Strauß von König-Pilsener sowie dem Gewinner des Publikumsvotings Sébastien Wolf.

Interessant übrigens auch, daß König Pilsener beim “König Pilsener Webfilm Award” auch auf die neuen Web 2.0-Marketingmethoden zurückgriff und via Facebook und Twitter die Aktion promotete.

Die rege Teilnahme am Webfilm Award hat gezeigt, daß man mit Social Media Marketing und interessanten Themen viel Begeisterung hervorrufen kann. Bleibt abzuwarten ob der König Pilsener Webfilm Award eine Fortsetzung erfährt, zu wünschen wäre es auf jeden Fall.

Auf jeden Fall hat der Wettbewerb gezeigt, daß es auch in Deutschland eine anspruchsvolle Nachwuchsregisseursriege gibt. Der deutsche Film hat also eine gute Chance für eine positive Zukunft. Dieser Meinung war übrigens auch Til Schweiger.

12 Feb 10 Operation Hartz IV

Hartz IV – das ist derzeitig neben der Steuersünder-CD das große Thema in den Medien. Genau um dieses Thema (und einige andere wie z.B. eine neurliche Gesundheitsreform) drehen sich die Streitigkeiten in der eigentlich “Traumkoalition” von CDU, CSU und FDP. Erinnert man sich an die 80er/890er Jahre zurück wird man merken, daß von damals weitestgehend vorhandenen Einigkeit der Koalitionäre nicht mehr wirklich viel übrig. Die CSU hackt in Bayern auf ihren dortigen Koalitionspartner FDP rum, auch in Berlin gibt es ständig Differenzen und man könnte eigentlich denken, daß die Angela Merkel wohl besser gefahren wäre, wenn sie die große Koalition mit der SPD fortgeführt hätte.

Das Thema Hartz IV ist es nun, was in der Koalition für neuerliche Diskussionen führt. Dabei ist dies wirklich ein Thema, daß man wohl zur Zufriedenheit aller lösen kann. Die Bezieher des ALG II sind aus ganz verschiedenen Gründen auf selbiges angewiesen.

Einige sind wirklich zu faul zum arbeiten und lassen sich lieber vom Staat aushalten. Hier sollte wirklich nichts dagegen sprechen Kürzungen von Zahlungen vorzunehmen. Dann gibt es noch die, die gerne arbeiten wollen aber keinen Job finden. Häufig sind das z.b. Personen die alleinerziehend sind und die es schwer haben einen Arbeitgeber zu finden, der sie einstellt. Selbst wenn sie dann theoretisch einen Arbeitgeber gefunden haben mangelt es dann häufig an einem Kinderbetreuungsplatz. Diese Zielgruppe sollte man also nicht mit der ersteren in einen Topf werfen. Auch Langzeitarbeitslose mit geringem Bildungsstand oder Schwerbeschädigte haben es häufig sehr schwer einen Job zu finden. Auch sie fallen dann schnell ins Hartz IV und kommen da schwer wieder raus.

Ob man mit pauschalen Beträgen allen gerecht wird ist glaube das größte Problem. Der wirklich arbeitsfaule Hartz IV-Empfänger sollte meiner Meinung nach finanziell wirklich schlechter gestellt werden wie der Hartz IV-Bezieher der sich wirklich um einen Job bemüht, aber auch verschiedenen Gründen keinen findet.

Ich selbst habe ja mit meiner Firma schon einige Leute aus Hartz IV rausgeholt. Ich geb zu, ich zahle keinen Wahnsinnsgehälter, aber ich kenne hier einige Firmen die viel weniger zahlen. Wie sagte erst diese Woche einer meiner Mitarbeiter zu mir als wir uns abends mal auf nen Bierchen trafen: “Von all meinen Kumpels verdien ich das meiste.”. Ich fand das irgendwie erschreckend, beweist es doch wie niedrig hier noch die Löhne angesetzt sind. Hier muß man dann natürlich aufpassen, denn wem kann man es verübeln wenn jemand mit Hartz IV + Mietzuschuß mehr verdient als durch einen regulären Job?

Wichtig erachte ich auch, daß man Kinder zusätzlich fördert. Viele Kiddies im Grundschulalter haben heute bereits ein Handy. Dazu kommen Markenjeans usw. Dann gehts zu Klassenfahrten und auch da haben dann Kinder aus Hartz IV-Familien dann das nachsehen, wenn das Geld nicht reicht.

Wenn Guido Westerwelle Andeutungen macht mit Hartz IV wäre ein gutes Leben möglich, dann merkt man an solchen Aussagen nur, daß er selbst noch nie in der Situation war solche Leistungen beziehen zu müssen.

Es bleibt abzuwarten wie sich das ganze weiter entwickelt, zur Zeit machen sich weder die FDP noch die CDU wirklich Freunde mit ihren teils sehr polemischen Aussagen.

Allen Arbeitgebern möchte ich übrigens raten weniger Vorurteile gegenüber Hartz IV-Empfängern zu haben. Da finden sich wirklich noch viele Perlen zwischen, die einem zukünftigen Arbeitgeber lange wirklich treu bleiben.

30 Dez 09 Silvester steht bevor

Man hört es jetzt bereits, Silvester steht bevor. Die ersten Böller werden verbotenerweise bereits gezündet. Für viele ist ja Silvester mit Traditionen verbunden. Vom Silvesterkarpfen über die schon genannten Böller, dem Glas Sekt um Mitternacht bis hin zu “Dinner for One“.

Für mich selbst ist Silvester ein Tag wie jeder andere auch. Ich werde ganz nromal arbeiten und am abend wie sonst auch vorm Rechner verbringen. Bin nur froh, wenn der ganze Spuk vorbei ist und mein Auto hoffentlich nicht durch irgendwelche Böller beschädigt wurde.

Da es dann abends im Netz wohl recht ruhig sein wird, werde ich die Gelegenheit nutzen und mal ein wenig mich durch meine Bücher kämpfen, da liegt noch einiges rum was gelesen werden will. Auf jeden Fall weiß ich jetzt bereits, daß ich am Neujahrsmorgen wohl keinen Kater haben werde. *g* Wenn dann das Wetter mitspielt kann ich dann einen entspannten Spaziergang machen, während die Stadt noch schläft.

So, das wird dann wohl mein letzter blogbeitrag hier gewesen sein – für 2009. ;-)

Ich würde mich freuen euch alle im neuen Jahr auch wieder als Leser hier begrüßen zu dürfen.

23 Dez 09 Gedanken zur Bildung

Literatenmelu startet auf ihrem Blog ein Gewinnspiel rund um das Thema Bildung. Da möchte ich mich auch mal dran beteiligen und die von Melanie aufgestellten Fragen beantworten.

1. Woran erinnerst Du Dich, wenn Du an Deine Schulzeit zurückdenkst?
2. Welche Medien hast Du im Unterricht kennengelernt und auch selbst genutzt?
3. Welche Möglichkeiten siehst Du, die Lehrerausbildung zu verbessern?
4. Was hältst Du davon, Blogs, Wikis, Podcasts etc. im Unterricht einzusetzen?
5. Können Online-Angebote die herkömmliche Nachhilfe sinnvoll ergänzen oder sogar ersetzen?

Zu 1.: Ich kann mich noch an all die tollen Dinge erinnern die es heutzutage schon lange nicht mehr gibt: Pioniernachmittage, Altstoffsammlungen, Fahnenappell und FDJ-Veranstaltungen. Das “Abzeichen für gutes Wissen” hab ich damals erworben und war lange Jahre Mitglied im Gruppenrat. Ja, damals war auch sichergestellt, daß nach Schulende die Schüler sinnvoll beschäftigt wurden. Heutzutage trifft man die Schüler nach Schulende ja eher an Bushaltestellen mit ner Flasche Billigbier in der Hand.

Zu 2.: Als ich von 1980 bis 1990 zur Schule ging war an so etwas wie das Internet noch gar nicht zu denken. Radio, Zeitung und Fernsehen waren die Medien über die man an Informationen kam. Heutzutage kann man da ja auf viel zahlreichere Medienkanäle zurückgreifen um sich zu informieren. Missen möchte ich diesen Informationsluxus auf keinen Fall mehr.

Zu 3.: Mit der Lehrerausbildung kenn ich mich nicht so aus, stelle aber immer wieder fest, daß Lehrer mit dem Computer im allgemeinen wohl auf Kriegsfuß stehen. Das sollte man auf jeden Fall ändern, denn es kann nicht sein, daß die Schüler da mehr wissen als ihre Lehrer.

Zu 4.: Eine sehr gute Idee. In der heutigen Zeit sind Blogs, Wikis usw. als Informationskanäle nicht mehr wegzudenken. Den Schülern kann so auch der sinnvolle(!) Einsatz des Internets besser vermittelt werden und sie lernen sich aus den dort gebotenen Möglichkeiten eine eigene Meinung zu bilden.

Zu 5.: Ich denke mal, daß Onlineangebote im Nachhilfebereich durchaus eine sinnvolle Ergänzung, aber kein Ersatz darstellen können. Vieles muß den Schülern doch persönlich erklärt werden, zumal jeder Schüler Dinge anders begreift.

So, da bin ich mal gespannt was Literatenmelu zu meinem Blogbeitrag sagt. Vielleicht hilft er ihr ja auch bei ihrem Studium etwas weiter. Von hier aus viele Grüße nach Berlin.