Literatenmelu startet auf ihrem Blog ein Gewinnspiel rund um das Thema Bildung. Da möchte ich mich auch mal dran beteiligen und die von Melanie aufgestellten Fragen beantworten.
1. Woran erinnerst Du Dich, wenn Du an Deine Schulzeit zurückdenkst?
2. Welche Medien hast Du im Unterricht kennengelernt und auch selbst genutzt?
3. Welche Möglichkeiten siehst Du, die Lehrerausbildung zu verbessern?
4. Was hältst Du davon, Blogs, Wikis, Podcasts etc. im Unterricht einzusetzen?
5. Können Online-Angebote die herkömmliche Nachhilfe sinnvoll ergänzen oder sogar ersetzen?
Zu 1.: Ich kann mich noch an all die tollen Dinge erinnern die es heutzutage schon lange nicht mehr gibt: Pioniernachmittage, Altstoffsammlungen, Fahnenappell und FDJ-Veranstaltungen. Das “Abzeichen für gutes Wissen” hab ich damals erworben und war lange Jahre Mitglied im Gruppenrat. Ja, damals war auch sichergestellt, daß nach Schulende die Schüler sinnvoll beschäftigt wurden. Heutzutage trifft man die Schüler nach Schulende ja eher an Bushaltestellen mit ner Flasche Billigbier in der Hand.
Zu 2.: Als ich von 1980 bis 1990 zur Schule ging war an so etwas wie das Internet noch gar nicht zu denken. Radio, Zeitung und Fernsehen waren die Medien über die man an Informationen kam. Heutzutage kann man da ja auf viel zahlreichere Medienkanäle zurückgreifen um sich zu informieren. Missen möchte ich diesen Informationsluxus auf keinen Fall mehr.
Zu 3.: Mit der Lehrerausbildung kenn ich mich nicht so aus, stelle aber immer wieder fest, daß Lehrer mit dem Computer im allgemeinen wohl auf Kriegsfuß stehen. Das sollte man auf jeden Fall ändern, denn es kann nicht sein, daß die Schüler da mehr wissen als ihre Lehrer.
Zu 4.: Eine sehr gute Idee. In der heutigen Zeit sind Blogs, Wikis usw. als Informationskanäle nicht mehr wegzudenken. Den Schülern kann so auch der sinnvolle(!) Einsatz des Internets besser vermittelt werden und sie lernen sich aus den dort gebotenen Möglichkeiten eine eigene Meinung zu bilden.
Zu 5.: Ich denke mal, daß Onlineangebote im Nachhilfebereich durchaus eine sinnvolle Ergänzung, aber kein Ersatz darstellen können. Vieles muß den Schülern doch persönlich erklärt werden, zumal jeder Schüler Dinge anders begreift.
So, da bin ich mal gespannt was Literatenmelu zu meinem Blogbeitrag sagt. Vielleicht hilft er ihr ja auch bei ihrem Studium etwas weiter. Von hier aus viele Grüße nach Berlin.
Man muß sich nur zu helfen wissen. Gestern las ich auf dem Volksstimmeportal einen Artikel über zwei Studenten die sich durch Bahnfahren ihr Konto auffüllen. Es ist ja schon verrückt auf was für Ideen die Leute so kommen. Wenn man sich das aber mal genauer durchrechnet wird man schnell feststellen, daß diese und andere Ideen interessante Möglichkeiten darstellen um Menschen die z.B. Hartz IV beziehen aus dieser Lage zu befreien bzw. deren Lage wenigstens etwas zu verbessern.
Fangen wir also mal mit den Jobtips an.
1. Warteschlangenansteher
Man kennt das ja. In manchen Ausstellungen ist es so voll, daß man durchaus mal ne Stunde oder länger draußen anstehen muß eh man reinkommt. Ich selbst hatte so ein Erlebnis bei der Besichtigung der Strafvollzugsanstalt in Burg gehabt.
Hier wäre es doch eine Möglichkeit gegen Entgelt sich für jemanden in die warteschlange einzureihen während die Person selbst so lange irgendwo genüßlich einen Cappucino schlürft oder so.
Sicherlich kein Job für die Dauer, aber zumindest kann man sich damit temporär ein paar Euro dazu verdienen.
2. Geld verdienen durch Bahn fahren
In Magdeburg machen zwei Studenten es vor. Sie kaufen ein Wochenendticket und pendeln dafür zwischen Magdeburg und Berlin mit dem Regionalexpress hin und her. Für kleines Geld nehmen sie andere Reisende mit auf ihrem Wochenendticket und die freuen sich dann, daß sie einiges an Geld dadurch sparen konnten. Da die Studis das mehrmals täglich machen bekommen sie da zwischen 70 und 100 Euro pro Tag zusammen.
Vielleicht auch für den einen oder anderen Arbeitslosen eine Möglichkeit seine finanzielle Situation etwas zu entspannen?
Den Artikel über die beiden Studenten kann man hier nachlesen.
Sicher sind das keine Jobs auf Dauer, aber ich denke mal, daß sich mancher damit vielleicht auch nur temporär doch etwas aufbauen kann und das ist dann schon besser als nichts. Auch werden die staatlichen Kassen dadurch etwas entlastet und das kann auch nicht von Nachteil sein.
Manchmal ist es nur ein kleiner Schritt udn während die einen noch drüber schmunzeln, verdient man sich selbst schon etwas dazu und hat damit eine sinnvolle Beschäftigung.
Heute wanderte per Snailmail eine Interviewanfrage ins Haus. “Regionaleuropäischer Wirtschafts-Spiegel” hieß das Blatt, daß mich doch so gerne interviewen wollte. Natürlich wären die Erstellung und der Abdruck des Interviews kostenlos. Nunja, ganz kostenlos aber nun auch wieder nicht, denn veröffentlichtes Bildmaterial würde mit 9,95 Euro pro mm-Höhe/Spalte berechnet werden.
Hier wurde ich stutzig, denn wieso soll ich für die Veröffentlichung von Bildern zahlen bei einem Interview? Keine seriöse Zeitung/Zeitschrift geht so vor.
Im Netz machte ich mich dann auch schnell schlau und stellte fest, daß der dahinterstehende IWN-Verlag wohl mit solchen Bauernfängertricks schon längere Zeit sein Geld verdient und das wohl nicht nur in Deutschland.
Die Interviewanfrage landete also in der Ablage P und ich kann jedem nur raten das gleiche zu tun, wenn so eine Interviewanfrage vom IWN-Verlag ins Haus flattert. Da investiere ich lieber nen 50er, lasse mir eine professionelle Pressemitteilung erstellen und versende die. Die Wahrscheinlichkeit, daß daraus dann ein richtiges Interview wird oder die Pressemitteilung irgendwo abgedruckt wird ist bedeutend höher und bringt letztendlich mehr.
[Trigami-Anzeige] Die einen nennen sie Silversurfer, die anderen Generation 50plus. Gemeint sind damit die Senioren. Immer stärker entdecken auch Senioren das Internet für sich.
Viele Webseiten sind jedoch vom Design und der Usability auf eine recht junge Zielgruppe ausgelegt. Silversurfer werden häufig noch als Zielgruppe unterschätzt. Gerade auch im Communitybereich sind viele Angebote noch auf die Zielgruppe 50plus ausgelegt.
Eine Ausnahme dabei stellt die speziell auf die Zielgruppe 50plus ausgerichtete Community 50plus-Treff dar.

Die Community hat den Zweck Mittler neuer Freundschaften, Freizeitpartner und auch Beziehungen zu sein für Menschen oberhalb der 50. Gerade diese Zielgruppe wünscht eine auf sie abgestimmte Zielgruppenansprache.
Was bietet der 50plus-Treff nun für seine Mitglieder?
Der 50plus-Treff ist das Portal für Partnersuche, Freundschaft, Interessenaustausch und gemeinsame Freizeitgestaltung. Bereits über 100.000 Mitglieder nutzen die Community. In zahlreichen Foren kann man sich dort zu Themen wie “Gesundheit & Wellness”, “Politik & Zeitgeschehen”, “Hobby und Freizeit” mit anderen Communitymitgliedern austauschen. Jedes Mitglied bekommt außerdem ein kostenloses Gästebuch und auch ein kostenloses Blog steht jedem Mitglied zur Verfügung. Via privater Nachrichten und Regionalgruppen gibt es zudem weitere Möglichkeiten mit anderen Senioren in Kontakt zu treten.
Die Mitgliedschaft beim 50plus-Treff ist kostenlos, durch eine Premiummitgliedschaft erwirbt man zusätzliche Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten. Wer möchte kann die Premiummitgliedschaft 14 Tage lang kostenlos nutzen. Dazu muß man sich über diesen Link bei 50plus-treff.de registrieren und im vorgesehenen Feld den Gutscheincode 50plus0109 eintragen.

Das Anmeldeformular ist recht übersichtlich aufgebaut und beschränkt sich auf eine Seite. Es werden nur die notwendigsten Angaben abgefordert. In seinem Profil kann man dann später ausführlich sich und seine Interessen, Wünsche usw. beschreiben.
Aktive Senioren können so ganz entspannt vom heimischen Rechner aus neue Kontakte knüpfen, sei es um einen neuen Lebenspartner zu finden oder auch um neue Freizeit- oder Sportpartner auf diese Weise kennenzulernen. In den nächsten Jahren wird sich dieser Trend immer stärker durchsetzen, sodaß Communities wie 50plus-treff immer stärkeren Zulauf von Senioren erhalten werden. Senioren ab 50 aufwärts haben so also eine gute Chance auch bald im Internet zahlreiche Gleichgesinnte zu finden und sich mit ihnen auszutauschen. Die Silversurfer erobern das Internet und Communites wie 50plus-treff leisten einen erheblichen Beitrag dazu, daß sie sich auch im Internet wohlfühlen und entsprechend wahrgenommen werden.
Sonnabend, 28.11.2009 06.30 Uhr – der Wecker reißt mich aus meinem Schlaf. Um die Zeit träume ich eigentlich noch von Google Serps oder nackten Frauen oder von beidem gleichzeitig. An diesem Tag nun wälze ich mich aus dem Bett und tapse ins Bad.
Der Grund des unmenschlich frühen Aufstehens lag im stattfinden des Barcamps Braunschweig am vergangenen Wochenende.
Eine Stunde später stand ich einige Kilometer weiter und wartete auf Christoph Vollmann, den ich zu seinem ersten Barcamp mitnahm.
In Braunschweig angekommen, waren wir doch etwas früh dran. Schnell trafen jedoch die nächsten Barcampbesucher ein, einige davon kannte ich ja bereits aus Hamburg. Im ersten Stock gab es dann auch gleich Frühstück. Mit Kaffee, Wasser und belegten Brötchen konnte man gut in den ersten Barcamptag starten. Ca. 50-60 Leute waren dann da, als es um 10 Uhr mit der Eröffnungssession losging. Für viele Teilnehmer war es ihr erstes Barcamp gewesen. In einer Vorstellungsrunde stellte sich jeder mit Namen, Twitter-Usernamen und drei Tags vor.
Erstaunlich viele fanden sich auch bereit eine Session zu machen und so waren alle Räume durchgehend bis 19 Uhr belegt. Manche Session fand nur wenig Interesse, aber das tat der Sache keinen Abbruch.
Ich selbst nutzte die Gelegenheit und hielt zwei Sessions, die eine über Xing, die andere zu den Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung. Letztere richtete sich in erster Linie an Anfänger.
Besonders die Xing-Session fand sehr großen Anklang und es fiel mir recht schwer mein sonst 3,5 h dauerndes Seminar auf ca. 30 Minuten zu komprimieren. Ich denke aber, daß der eine oder andere da auch was für sich mitnehmen konnte und ansonsten gibt es ja noch mein Paper, daß es auch zum kostenlosen Download gibt. Nebenbei hab ich da übrigens in der Session gelernt, daß es echt noch Webdesginer gibt, die die gelben Seiten durchtelefonieren um neue Kunden zu bekommen. Armes Deutschland.
Für mich die interessanteste Session war die über das Content Management System modX, welches ich bereits auf einer Webseite einsetze. Für längerfristige Webprojekte werde ich modX sicher noch öfters einsetzen.
Um 19 Uhr ging es dann wieder gen Magdeburg zurück. Zum Glück wurden wir tagsüber gut versorgt mit Getränken und einem gutschmeckenden Hähnchencurry. Es brauchte niemand verhungern und auch an Getränken war genügend Auswahl vorhanden.
Sonntag, 29.11.2009 07.00 Uhr – wieder klingelte der Wecker. Eine Stunde später wartete ich wieder auf Christoph, der auch etwas müde dreinschauend ankam. Nach einem Kaffee ging es aber uns beiden schon etwas besser. Christoph hatte sich auf der Rückfahrt am Vortag überlegt am Sonntag auch noch eine Session zu halten und sich für das Thema “TypoLight” entschlossen. Ich kannte dieses CMS bisher nur vom Namen her und so stand für mich schon fest in welcher Session ich auf jeden Fall sitzen werde.
In Braunschweig angekommen stellten wir fest, daß wir nicht die einzigen waren, die noch etwas müde waren.
Nach dem Frühstück ging es wieder mit der Vorstellungsrunde weiter. Es waren etwas weniger Teilnehmer wie am Vortag, dafür auch wieder einige die am Vortag nicht dabei waren. Wieder gab es genügend Barcampteilner, die eine Session halten wollten. Zwar war in der ersten Sessionrunde nichts für mich dabei, doch danach war ich immer beschäftigt.
Die lustigste Session des ganzen Wochenende war die von Lord Schadt, der eine Lesung mit Piratentexte machte. Ein Teil bestand zum Beispiel aus einem Dialog, der ausschließlich aus Gruppennamen von studiVZ-Gruppen bestand. Es gab sehr viel zu lachen.
Sehr interessant auch eine Session über das CMS Expression Engine, das für mich aber wohl zukünftig nicht in Frage kommen wird und nicht zu vergessen die Session über Typolight. Dennis stellte außerdem Buddypress, ein Plugin für WordPress MU, vor. Buddypress wird sicherlich bei mir auch bald zum Einsatz kommen, denn mir schwebt da so eine Idee im Kopf rum.
Auch das Mittagessen, es gab Chili con carne, sorgte dafür, daß keiner verhungern mußte.
Alles in allem war es ein sehr gelungenes Wochenende.
Hier noch ein paar weitere Links rund um das Barcamp Braunschweig 2009:
offizielle Seite des Barcamp Braunschweig
Twitter-Account vom Barcamp Braunschweig
Fotos vom Barcamp Braunschweig 2009 bei Flickr
Für mich steht fest: auch 2010 werde ich wieder dabei sein, wenn in Braunschweig ein Barcamp stattfindet! Von hier aus nochmal recht herzlichen Dank an das Orgateam des #bcbs09.
Tags: bcbs09
…zumindest in der Schweiz.
Das jedenfalls wird in einem Leserbrief behaupt, der in einer schweizerischen Tageszeitung abgedruckt wurde und hier nachzulesen ist.
Also ich weiß nicht ob ich als SEO in die Kategorie Informatiker falle, aber für einen Außenseiter falle ich da sicherlich drunter. Ich finds aber erschreckend wie da mal wieder so krass pauschalisiert wird. Das eine Tageszeitung so einen Müll auch noch veröffentlicht ist aber mindestens genauso erschreckend.
Ich selbst habe noch nie gekokst, rauche nicht, laufe nicht Amok, vergewaltige keine Kinder und schlage auch keine Frauen. Obs daran liegt, daß ich nicht in der Schweiz lebe? Eher nicht. Ich glaube es liegt eher daran, daß Informatiker genauso normale Menschen sind wie Steuerberater, Müllkutscher, Lehrer, Maurer, Prostituierte usw.
Ohne all die bösen Informatiker gäbe es übrigens viele Dinge heutzutage gar nicht, am besten die schafft man dann auch gleich ab: Handys, Navigationsgeräte, Bordcomputer im Auto, Taschenrechner usw.
Der eine oder andere weiß ja bereits, daß ich regelmäßig unter twitter.com/tmmd rumzwitschere.
Hier mal eine kleine Erläuterung wie das bei mir so abläuft.
Daheim nutze ich zum Twittern als Client Tweetdeck in der jeweils aktuellsten Version. Morgens schau ich erstmal was ich in der Nacht verpaßt habe. Ist etwas recht interessanten dabei, wird ein Retweet veröffentlicht. Ansonsten twittere ich über den Tag verteilt diverse News die ich im Netz finde oder von denen ich im Radio höre. Zudem gibts allgemeine Infos was ich gerade mache oder worüber ich mich gerade aufrege oder so.
Als weiteres Tool nutze ich Twitterfeed. Meine aktuellen Blogbeiträge werden via RSS von Twitterfeed an meinen Twitteraccount geschickt. So erfahren meine Follower bei Twitter auch recht aktuell, wenn ich etwas Neues in meinen Blogs veröffentlicht habe.
Immer mehr Webdienste bieten Verknüpfungen zu Twitter an. So kommt es, daß ich auch hier die eine oder andere nutze. dazu zählen zum Beispiel blip.fm, wo man sich Youtubevideos anschauen kann, oder auch die Teilnahmetweets an Xing-Veranstaltungen.
Da ich ja neuerdings ein Google G1-Smartphone besitze kann ich nun auch von dort aus twittern, sodaß in Zukunft auch regelmäßig Tweets über das G1 gesendet werden. Dazu habe ich mir die Applikation TwitterRide auf dem G1 installiert. Die funktioniert einwandfrei, ich bin mit dieser Applikation sehr zufrieden.
Auf dem Netbook, daß ich z.B. nutze wenn ich unterwegs und arbeiten will, habe ich Twhirl als Twitterclient installiert. Ist zwar nicht ganz so komfortabel wie Tweetdeck, aber für ab und an mal twittern vollkommen ausreichend.
Ich folge übrigens nicht allen die mir folgen. Das hat einfach etwas damit zu tun, daß ich Twitter für mich effizient nutzen möchte und mich das was meine Follower twittern nicht wirklich immer interessiert. Daher folge ich nur denen, deren Tweets für mich auch selbst von Interesse sind.
Allerorten hört man die Zeitungsverlage klagen, wie schlecht es ihnen doch geht. Schaut man sich das ganze dann mal etwas näher an, so stellt man fest, daß einige Verlage da mit selbst dran schuld sind.
Die Zeit verpennt hat auch die VOLKSSTIMME, die örtliche Tageszeitung für das nördliche Sachsen-Anhalt.
Schaut man sich die Webseite der VOLKSSTIMME mal etwas näher an, wird man gleich ein paar Dinge feststellen. So gibt es z.B. keinen RSS-Feed den man abonnieren kann, in der heutigen Zeit ein Unding für eine Webseite deren Inhalte regelmäßig aktualisiert werden.
Die VOLKSSTIMME hatte es sogar mal geschafft einen Twitter-Account anzulegen und es wurde sogar mal was drin gepostet, doch das schließ so schnell wieder ein, wie es gekommen war. Das es auch anders geht, zeigen andere Zeitungen und Zeitschriften, die über Twitter eine große Zahl an Followern gewinnen konnten.
Macht man mal eine site:-Abfrage bei Google erschreckt man. Der Title-Tag enthält lediglich den Namen der Webseite: Volksstimme.de Damit ist es natürlich auch schwer ein gutes Ranking in den Suchmaschinen zu erreichen, was widerum neue Besucher auf die Seite bringen würde und vielleicht auch ein paar neue Abonnenten.
Ich denk mal, die VOLKSSTIMME ist nicht die einzige Zeitung, die da so hinterher hinkt. Nur sollten die Verlage vielleicht endlich mal die Zeichen der Zeit erkennen. Das Leben spielt sich immer mehr im Internet ab. Wer das nicht erkennt, wird irgendwann dastehen und vergeblich seine Zielgruppe. Die ist nämlich längst woanders.
Seit letzten Sonnabend hat nun auch Sachsen-Anhalt einen Landesverband der Piratenpartei. Ich durfte mich zu den 34 Mitgliedern zählen, die selbigen in Halle/Saale gegründet haben.
Nun gilt es bis zum 23. Juli 2009 2.000 gültige Unterschriften zu sammeln, um auf dem Wahlzettel zur Bundestagswahl zu stehen. Ein eigene Landesliste wurde hierzu bereits aufgestellt. Wer also möchte, daß die Piratenpartei auch in Sachsen-Anhalt gewählt werden kann, der findet nähere Informationen zur Partei hier. Das Formular für die Unterstützerunterschrift kann man sich hier downloaden.
Ich fänd es toll, wenn der eine oder andere Leser meines Blogs bei der Unterschriftensammlung mitmachen würde. Demokratie lebt ja vom mitmachen. Mit der Unterschrift wählt man nicht automatisch die Piratenpartei, sondern man unterstützt lediglich den Antrag, daß die Partei in Sachsen-Anhalt zur Bundestagswahl antreten darf.
Gerade einmal 35 % der Wahlberechtigten Magdeburgs haben am gestrigen Sonntag von ihrem Wahlrecht zur Europawahl und zur Kommunalwahl Gebrauch gemacht. Eigentlich traurig, doch irgendwie auch verständlich.
Ich glaube, die ganze penetrante Wahlwerbung – gleich welcher Partei – läßt die Menschen gegenüber dem Thema Wahlen eher abstumpfen. Es wäre doch mal interessant eine Wahl zu veranstalten bei der Wahlwerbung verboten ist. Stattdessen dürften die Medien nur darüber berichten, daß überhaupt eine Wahl stattfindet und das wars. Wie hoch da dann wohl die Wahlbeteiligung ausfallen würde und wer wie abschneiden würde?
Jetzt bin ich ja gespannt, wie lange es dauert, bis die Wahlplakate wieder verschwinden. Damit lassen sich einige Parteien ja gerne mal etwas länger Zeit.
Sehr ärgerlich ist antürlich, daß die NPD einen Sitz im Stadtrat erhaschen konnte, auch wenn da sicherlich nicht viel mit angestellt werden kann. Ansonsten lagen bei der Stadtratswahl in Magdeburg die SPD, Linkspartei und die CDU weitestgehend gleichauf.
So, und die nächste Wahl bei der ich mich entscheiden muß, wird dann wohl die sein, was ich heute abend im CoCo trinken werde.