Heute möchte ich mal eine Pressemitteilung veröffentlichen, die sich mit einem für jeden Magdeburger sehr wichtigen Thema beschäftigt, der Magdeburger Hubbrücke über die Elbe. Vielleicht ist es ja für den einen oder anderen Leser meines Blogs möglich sich an der dort beschriebenen Aktion zu beteiligen, ich jedenfalls werde da mitmachen.
Seit Jahren ist die denkmalgeschützte Magdeburger Hubbrücke gesperrt nur, weil die Bohlen der Brücke verfault sind. Die Magdeburger haben diese Brücke jahrelang genutzt um vom Westufer zum Rotehornpark zu gelangen, oder, um einen schönen Rundweg über Buckau`s Fähre und dann zurück über die Hubbrücke wieder in die Altstadt zu durchlaufen.
Im Zuge der Bebauung des Elbbahnhofes, die in den Jahren 2009 bis 2015 erfolgen wird und im Zuge der Sanierung der Elbpromenade von Buckau bis zum Handelshafen wird die fußläufige Überquerung der Elbe in Höhe des neuen Stadtplatzes wieder ganz wichtig.
Für den Schiffsverkehr soll die Hubbrücke noch ein wenig angehoben werden um in einer europaweit festgelegten Anzahl von Tagen mit drei Container übereinander durch die Elbe zu fahren.
Wir als Verein zur Rettung der Magdeburger Hubbrücke haben uns zum Ziel gesetzt, den Bohlenbelag zu erneuern und die notwendigen Treppen herzustellen, um den Höhenunterschied des hochgezogenen Mittelteils zu überwinden.
Die erste Bohlenbrennaktion war ein voller Erfolg, der zweite Termin, der für den 28.03.2010 zwischen 14 und 18 Uhr festgesetzt worden ist, soll dafür sorgen, dass wir dann ganz über die Elbe kommen. Jeder, der mitmacht, kauft mindestens eine Bohle (je Bohle 50,00 €) und jeder darf sich seinen Namen, sein Motto oder irgendeinen witzigen Spruch ausdenken, der mit Brenneisen auf der Bohle dauerhaft eingebrannt wird. So hat jeder für die Zukunft einen Beweis dafür, dass seine Spende dazu beigetragen hat, dass dieses Wahrzeichen für Magdeburg erhalten bleibt.
Interessenten melden sich bei Frau Friedrich unter der Telefonnummer: 03 91 / 737 11 02.
Jetzt bekommt auch endlich Magdeburg seinen Webmontag.
Am 22.02.2010 findet der erste Webmontag in Magdeburg statt. Der Veranstaltungsort ist die Gaststätte “The Hyde” wo ab 19 Uhr 20 Plätze reserviert wurden, wenn mehr kommen müssen halt alle etwas zusammenrücken.
Es wird keine festen Themen geben, jeder kann sich mit Themenvorschlägen einbringen. Um das ganze zu organisieren wurde eine entsprechende Unterseite auf Webmontag.de eingerichtet wo sich jeder der teilnehmen möchte eintragen kann. Ein spezieller Account ist dafür nicht vonnöten.
Der Magdeburger Webmontag dient dazu die Kontakte innerhalb der Magdeburger Webszene zu verstärken und thematisch auch mal über den eigenen Tellerrand zu schauen. Daher sind alle Themen gefragt die in irgendeiner Weise mit dem Web zu tun haben. Die Vorträge sollten max. 15 Minuten dauern, damit möglichst viele Themen angesprochen werden können.
Eingeladen sind alle die sich für das Internet interessieren und sich mit Gleichgesinnten austauschen möchten.
Die Webmontage sollen auch ein klein wenig dazu dienen Interesse an einem Barcamp in Magdeburg zu wecken, das man dann vielleicht 2011 in Angriff nehmen könnte.
Ich hatte ja bereits darüber berichtet, daß sich der Magdeburger Stadtrat mit einer denkbar knappen Mehrheit für die neue Dachmarke “Ottostadt” entschieden hat.
Nun war am 02.02.2010 die mehr oder weniger feierliche Eröffnung der Kampagne. Wohl auch aufgrund des eher suboptimalen Wetters waren außer den geladenen Gästen nur eher wenige Magdeburger anwesend. Unser OB Lutz Trümper ließ verlauten, wir seien doch alle ein wenig “otto”. Nun war ich zwar schon mal in den Räumlichkeiten des gleichnamigen Versandhändlers in Hamburg, aber deshalb würde ich mich nicht als “otto” bezeichnen, weder mehr oder weniger.
Selbst ex-OB und Ehrenbürger Willi Polte zweifelt am Erfolg der Kampagne. Man hört auch aus der Bevölkerung nur wenig positives wenn es um die neue Dachmarke geht. Auch in den lokalen Medien wird kein gutes Haar an der Kampagne gelassen.
Seien wir mal ehrlich, wenn so eine Kampagne im Stadtrat gerade mal ganz knapp eine Mehrheit findet und wenn man den Bürgern der Stadt erst den Sinn und Vorteil so einer Kampagne erklären muß, dann läuft doch bereits etwas falsch. Wenn so eine Kampagne erfolgreich sein soll, dann müssen die Magdeburger auch dahinter stehen. Daß man nun 1,5 Millionen Euro dafür einplant die Magdeburger von der neuen Dachmarke zu überzeugen beweist schon wie wacklig das ganze ist und ich befürchte, daß das Geld zum Fenster rausgeworfen ist.
Ich hab mir mal die Webseite angeschaut die für diese Kampagne erstellt wurde. Bezeichnend ist es ja, daß bisher in erster Linie magdeburgfremde Firmen zum Zuge kamen. Die Kampagne selbst wurde von der Berliner Marketingfirma Scholz & Friends entworfen, die Webseite dazu hat eine Agentur aus Hamburg erstellt.
Aus fachlicher Sicht weist die Webseite gravierende Mängel auf. So sind die Title-Tags alles andere als aussagekräftig, das Kontaktformular läßt nur 250 Zeichen zu und wenn man sich das eintippen von www. sparen möchte und nur ottostadt.de eintippt bekommt man eine Fehlermeldung angezeigt, denn eine recht einfach zu erstellende Definition einer Standarddomain hat man nicht hinbekommen.
So sehe ich ganz ehrlich schwarz für die neue Dachmarke “Ottostadt”. Vielleicht sind ja auch nur einige der Verantwortlichen ein klein wenig zu “otto”?
Nein, ich bin nicht im Delirium. Die Überschrift habe ich aus einem Artikel in der “Volksstimme” abgeleitet.
In dem Artikel ging es um einen Antrag der Grünen-Fraktion im Stadtrat von Magdeburg mit dem Ziel dem ehemaligen Reichspräsidenten Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und von Hindenburg die Ehrenbürgerschaft der Stadt Magdeburg abzuerkennen. Von dem Antrag kann man ja halten was man will, ich selbst finde es gibt wohl wirklich wichtigere Themen als die Ehrenbürgerschaft von Hindenburg.
Was hat das nun mit dem Reichskanzlertitel zu tun?
Ganz viel. Die Autorin des “Volksstimme”-Artikels, Frau Katja Tessnow, hat nämlich in Geschichte nicht aufgepaßt und aus dem Reichspräsidenten Hindenburg den Reichskanzler Hindenburg gemacht!
Allerdings war Paul von Hindenburg niemals Reichskanzler gewesen.
Liebe Katja,
hier ein paar Hinweise für dich, da du ja im Geschichtsunterricht wohl scheinbar eher “Schiffe versenken” gespielt zu haben scheinst oder über die nächste Farbgebung deiner Fingernägel sinnert hast.
Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und von Hindenburg war vom 26.04.1925 – 02.08.1934 Reichspräsident gewesen. Während dieser Zeit gab es folgende Reichskanzler in Deutschland:
Hans Luther
Otto Geßler
Wilhelm Marx
Heinrich Brüning
Franz von Papen
Adolf Hitler
So, und beim nächsten Mal bitte vorher richtig recherchieren, dann mußt dich auch nicht öffentlich deiner Geschichtsunkenntnis schämen.
Liebe Volksstimme,
bitte spendiert euren Redakteuren und Autoren doch mal ein paar grundlegende Stunden in Geschichte. Es ist einfach nur peinlich. Ich bin froh euer Blatt nicht abonniert zu haben.
Liebe Grünen-Fraktion im Stadtrat von Magdeburg,
ihr müßt ja wirklich wenig zu tun haben, wenn ihr den Stadtrat, diverse Ausschüsse und die Stadtverwaltung mit Anträgen wie diesem o.g. bombardiert. Gibt es da keine wichtigeren Probleme, die wir hier in Magdeburg lösen sollten? Manchmal muß man sich doch fragen, was für Leute sich da ins Stadtparlament haben wählen lassen.
Wie bereits angekündigt soll es im kommenden Jahr in Magdeburg mal wieder ein Twittagessen geben. Dabei habe ich dieses Mal an einen gemeinsamen Brunch gedacht. Dabei können sich dann auch die geplagten Twitteruser-Angehörigen austauschen und kennenlernen.
Als Termin habe ich nun den 31.01.2010 (Sonntag) vorgesehen. Um 10 Uhr soll es losgehen. Als Location habe ich das Cafe Alex ausgewählt, das ein recht gutes Brunchangebot hat. Der Brunch kostet pro Person 8,95 Euro, Getränke gehen extra.
Wer daran teilnehmen möchte, trägt sich bitte hier unter diesem Beitrag ein. Bitte vergeßt euren Twitternamen nicht und falls ihr mit mehren Personen kommt, tragt bitte auch die anzahl ein. Anmeldeschluß ist der 25.01.2010. Wer nicht teilnehmen kann, sagt bitte via Twitter oder hier als Kommentar ab, damit wir die Platzreservierungen entsprechend planen können. Es ist sonst auch unfair, wenn man X Plätze reserviert und dann plötzlich die Hälfte nicht erscheint.
Das Alex befindet sich direkt am Ulrichsplatz, also sehr zentral.
Wer ansonsten noch Fragen hat, kann sich gerne an mich wenden. Ich freue mich auf möglichst viele Teilnehmer.
Gestern war ich mit meinen Mitarbeitern brunchen und fand es mal wieder richtig schön mit allen gemeinsam an einem Tisch zu sitzen. Auch im kommenden Jahr werden wir das fortführen.
Da kam mir hinterher die Idee, daß das doch auch mal was wäre um Twitteruser miteinander bekannt zu machen. Gleichzeitig können natürlich auch mal die Partner/-innen der Twitteruser über ihre Erfahrungen mit dem twittersüchtigen Geschlecht austauschen. *g*
In Magdeburg gibt es ja einige gastronomische Lokalitäten die ein Brunchbufett anbieten und so dachte ich mir, könnte man auf diese Weise mal die verschiedenen Angebote testen, denn Brunch macht in einer größerer Gruppe doch irgendwie viel mehr Spaß als nur zu zweit oder so.
Als Terminvorschlag für den ersten Magdeburger Twitter-Brunch tät ich den 31.01.2010 vorschlagen. Vorschläge für eine entsprechende Location werden noch gerne entgegen genommen.
Hier schon mal ein paar Auswahlvorschläge:
Alex
Cafe Liebig
Elbelandhaus
Mückenwirt
Canape
Cafe Flair (hat mich nicht ganz sooo überzeugt)
XXL
Mausefalle (hatte mich damals auch nicht wirklich überzeugt)
Le Frog (recht teuer)
Hotel Ratswaage (recht teuer)
Maritim Hotel (recht teuer)
Cafe Amsterdam
Würde mich über viele Teilnehmer, Vorschläge usw. freuen. Vielleicht findet sich ja auch eine Location die bisher unbeachtet blieb.
Vor zwei Jahren konnten die Magdeburger erstmal eine Magdeburger Jungfrau wählen, die die Stadt bei offiziellen Anlässen vertreten sollte. Der Name stammt vom Magdeburger Stadtwappen auf dem eine Jungfrau auf dem Stadttor steht mit einem Lorbeerkranz in der Hand.
Die aktuelle Magdeburger Jungfrau Jessica Kahlmeyer ist allerdings schwanger, sodaß man wohl davon ausgehen kann, daß sie keine Jungfrau mehr ist.
Also sollte eine neue gesucht werden. Gestern nun sollte auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt die Wahl zur Magdeburger Jungfrau stattfinden. Das Ereignis mußte aber abgesagt werden. Grund: es gab lediglich zwei Bewerberinnen für den Posten als Magdeburger Jungfrau. Dabei waren die Anforderungen gar nicht mal so hoch angesetzt. Die Kandidatinnen sollten zwischen 18 und 25 Jahren alt sein und ein angenehmes Äußeres haben und sich bissel mit der Stadtgeschichte von Magdeburg auskennen. Welcher der Punkte da jetzt so schwer zu erfüllen gewesen war weiß ich nicht. Vermutlich hatten einige Angst gehabt, daß ihre Jungfräulichkeit überprüft worden wäre und dann hätte es sicher schlecht ausgesehen. Mal ehrlich, welches Mädel zwischen 18 und 25 ist auch heutzutage noch wirklich Jungfrau?
Aber irgendwie war es auch zu erwarten, daß das ganze in die Hose geht. Es gab im Vorfeld viel zu wenig Promo für die Aktion.
Magdeburg ist ja aber bekannt dafür, daß marketingtechnisch da desöfteren mal einiges schief läuft. Vielleicht sollte man mal wen engagieren, der sich wirklich damit auskennt. Dann braucht man zukünftig auch keine Wahlen zur Magdeburger Jungfrau mehr absagen.
Ich hatte es befürchtet und es ist eingetreten: Magdeburg wird zum zweiten Dresden. Der Trouble um die Waldschlößchenbrücke in Dresden dürfte ja jedem hinlänglich bekannt sein: Stadtratsbeschlüsse, Bürgerentscheid und dann unzählige Gerichtsentscheidungen vor allen möglichen und unmöglichen Gerichten.
Ähnlich läßt es sich jetzt auch in Magdeburg an bezüglich des Baus des Tunnels im Bahnhofsbereich. Die GRÜNEN haben nämlich gegen den Stadtratsbeschluß getagt und bekamen recht, da es wohl ein paar Formfehler bei der Stadtratssitzung gab. Somit ist der mit nur einer Stimme Mehrheit gefaßte Beschluß zum Tunnelbau ungültig.
Am 11.12.2009 findet nun eine Sondersitzung des Stadtrates statt und das ganze Prozedere beginnt von neuem. Nun wird es also spannend ob auch in dieser Sitzung genügend Stimmen für den Tunnelbau aufzutreiben sind.
Ich selbst bin ja ein Befürworter des Tunnels und fände es toll, wenn er wirklich Realität werden würde. Es wäre übrigens noch schöner, wenn die Abgeordneten einfach auch mal an die Magdeburger denken würden und nicht immer ihre parteipolitischen Grabenkämpfe ausüben würden.
Das einzig positive an unserem Stadtrat ist, daß einige Abgeordnete live von der Stadtratssitzung twittern. Da bekommt man dann also ganz aktuell mit welche Entscheidung getroffen wurde. So schnell ist keine Zeitung.
Als Christoph und ich am Sonnabend auf der Rückfahrt nach Magdeburg waren unterhielten wir uns über das Thema Barcamp und Webmontag. Dabei entstand die Idee in Magdeburg auch einen Webmontag ins Leben zu rufen, auch als Vorstufe zu einem späteren Barcamp in Magdeburg.
Als Sonntag dann Dennis die Session zu Buddypress hielt wußte ich auch sogleich welches CMS dafür Verwendung finden sollte um eine zum Webmontag passende Webseite zu bauen.
Nun stellt sich natürlich noch die Frage für den einen oder anderen was ein Webmontag überhaupt ist. Das ganze ist hier ganz gut beschrieben, weshalb ich mir weitere Erklärungen dazu spare.
Da es ja hier in Magdeburg auch einige Leute aus der Internetszene gibt, denke ich mir, daß sich ein Webmontag hier gut etablieren könnte. Ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere Interessent sich hier mit einem Kommentar verewigt, dann könnte man schon bald den ersten Webmontag in Magdeburg veranstalten.
Meine Vorstellungen gingen dahin alle zwei Monate einen Webmontag zu veranstalten. Gerade auch für Studenten entsprechender Fachrichtungen von der Otto-von-Guericke-Universität und der FH Magdeburg-Stendal dürfte sich die Gelegenheit bieten vielleicht auch Kontakte zu späteren Arbeitgebern zu knüpfen. Wie weiter oben auch bereits angedeutet, könnte der Webmontag auch als Vorstufe für ein Barcamp in Magdeburg sein, welches dann 2011 stattfinden könnte.
Das Quelle Callcenter in Magdeburg, welches im City Carree ansäßig ist wird geschlossen. Rund 520 Arbeitsplätze fallen weg, die meisten davon bereits zu Ende November. Es wird zwar einen Sozialplan geben, doch wer schon mal versucht hat einem nackten Mann in die Taschen zu greifen, der wird wissen, daß da nicht sehr viel bei rauskommt.
Die meisten der bisher bei Quelle im Callcenter Magdeburg beschäftigten Mitarbeiter werden wohl nicht sofort wieder einen neuen Job bekommen. Da man ja weiß, daß Call Center Agents nicht unbedingt zu den Top-Verdienern in unserem Land gehören, dürfte es wohl viele geben, die sich auch hier ALG I noch durch ALG II aufstocken lassen müssen um zu überleben.
Interessant dabei ist, daß es bisher noch keine Aussage der Landesregierung zu dem Fall gibt. Man fährt halt lieber zu Neueröffnungen wo zehn Jobs geschaffen werden und läßt sich dort feiern.
Ironisch muß wohl für die Quelle Callcenter-Mitarbeiter derzeitig der Gang durch diese Tür sein. Bin gespannt wie lange man diese Folien noch dort an der Eingangstür sehen kann.
Der Betreiber des City Carree’s dürfte sicher auch nicht gerade Luftsprünge machen, denn es sind nicht gerade kleine Flächen die da jetzt frei werden und neu belegt werden müssen. Ob sich dafür schnell wer findet bleibt ebenso abzuwarten.
Ich selbst drücke den Menschen beide Daumen, daß sie bald wieder einen Job finden und dann auch einen besser bezahlten.