Vor kurzem habe ich mir mal bei der Schufa einen Zugang angelegt, denn ich wollte mal wissen was da über mich so gespeichert ist.
Seit April ist es ja zudem so, daß man einmal jährlich kostenfrei einen Auszug bekommen kann. Ich selbst hab zwar paar Euro bezahlt, kann dafür aber so oft reinschauen wie ich möchte und werde über jegliche Veränderung in meiner Schufaakte informiert.
Um sich seine Eintragungen anzuschauen braucht man neben den bei Beantragung selbst festgelegten Zugangsdaten eine spezielle Schufa-XSCard. Das ist eine Plastikarte auf der Buchstaben/Zahlen-Kombinationen vermerkt sind. Drei davon muß man beim Login zusätzlich angeben.
Wer einen solchen Zugang hat kann nicht nur schauen was da über ihn drin steht, nein man kann auch Änderungen beantragen, wenn da veraltete/unrichtige Sachen drin stehen. So etwas soll übrigens desöfteren vorkommen, da nicht alle Unternehmen auch die Dinge löschen lassen, die sie haben eintragen lassen.
Bei mir fand ich übrigens zwei Kreditkarten dort eingetragen, von denen ich die eine bereits seit ca. zehn(!) Jahren nicht mehr habe und die andere auch schon ca. fünf Jahre nicht mehr. Bei beiden habe ich dann gleich online die Schufa beauftragt diese Einträge zu löschen. Jetzt fragt die Schufa bei den jeweiligen Banken nach und danach werden die Einträge dann gelöscht.
Schon alleine deshalb kann ich jedem raten sich da mal einen Einblick zu verschaffen und ggf. Änderungen/Löschungen vornehmen zu lassen. Wenn man davon ausgeht, daß auch nur bei jedem zweiten wenigstens ein fehlerhafter Eintrag in der Schufaakte steht, dann kann man von einer Zahl die weit im zweistelligen Millionenbereich liegt ausgehen.
Ansonsten gabs für mich da keine Überraschungen, das Scoring ist richtig doll grün. Es ist allerdings davon auszugehen, daß es nicht bei jedem so gut aussieht und von daher ist es wichtig, daß man selbst auf dem Laufenden ist.
Sollte jemand eine Kreditkarte, ein Girokonto oder auch einen Handyvertrag kündigen, dann sollte man in die Kündigung auch den Vermerk einfließen lassen, daß eine Löschung entsprechenden Einträge in der Schufa erfolgen soll und diese Löschung euch von dem jeweiligen Unternehmen bestätigt werden soll.
Was wird eigentlich eingetragen in die Schufa?
Eingetragen werden Girokonten, Kredite, Kreditkarten, aber auch reine Anfragen zu diesen Produkten. Außerdem werden Handyverträge und teilweise auch Telefon- und DSL-Verträge dort gespeichert. Auch Anfragen von Versandhändlern und Ratenvereinbarungen mit ebensolchen können dort gespeichert werden. Leasingverträge findet man dort ebenso.
Also eine ganze Menge, was dort zu finden ist und von daher kommt es halt auch öfters mal dazu, daß die Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Das kann dann dazu führen, daß z.B. ein Antrag für einen Handyvertrag oder eine Kreditkarte abgelehnt wird oder man einen Kredit nur zu schlechteren Konditionen erhält.
Auch wer heutzutage meint für ihn sei das nicht so wichtig, weil vielleicht kein neuer Handyvertrag oder kein Kredit benötigt wird, sollte auf eine saubere Schufaakte achten. Wer weiß ob sich nicht irgendwann etwas ändert und es dann wichtig sein kann, daß die Schufaakte wirklich aktuell ist.
Nun hat mein schnurloses Festnetztelefon seinen Geist aufgegeben. Okay, jetzt zu den Feiertagen stört mich das nicht wirklich. Bisher hatte ich ein Siemens Gigaset S150 gehabt mit dem ich sehr zufrieden war. Das hat jetzt ca. 5 Jahre auf dem Buckel. Also mußte ich dann gleich nach einem Ersatz Ausschau halten. Eines hab ich gleich festgestellt, die Preise bei schnurlosen Festnetztelefonen sind recht stabil und wenn man etwas vernünftiges haben will, sollte man keines dieser 19,99 Euro-Geräte kaufen.
Da ich bisher mit den Gigaset-Geräten sehr zufrieden war, stand für mich auch sofort fest, daß es wieder ein Gigaset-Telefon werden sollte. Auf der Suche nach einem passenden Gerät stieß ich sogar recht schnell auf ein Modell, daß meinen Wünschen entsprach: preisliche Mittelklasse, Farbdisplay, ausreichend großes Notizbuch, strahlungsarm und energiesparend. Das neue schnurlose Telefon wird nun also ein Gigaset S790 werden, ohne Anrufbeantworter, aber den hatte ich bei meinem alten Gigaset S150 auch niocht aktiviert gehabt.
Die Preise für das Gigaset S790 bewegen sich so zwischen 70-80 Euro incl. Versand. Auch im stationären Handel zahlt man so um die 80 Euro, es gibt da also recht wenig Spiel bei den Preisen.
Der Vorteil bei den Gigaset-Geräten ist auch, daß sie mit normalen AAA-Akkus arbeiten und keine Spezialakkus benötigen, die häufig recht teuer sind.
Das Gigaset S790 hat zudem einen Stromsparmodus, daß den Stromverbrauch im Vergleich zu normalen schnurlosen Telefonen um mehr als 60 % senkt. Macht sich dann also auch gleich wieder auf der Stromrechnung bemerkbar. Das gerät verfügt zudem über einen USB-Anschluß mit dem man Klingeltöne überspielen und sein Adreßbuch aktualisieren kann. Mal schauen ob ich das auch mal ausprobieren werde.
Auf jeden Fall freue ich mich schon auf das Gerät, hab im MediMax bereits mal eines in der Hand gehabt.
[Trigami-Review] Wer mit anderen Leuten zusammen an einer Sache arbeitet, der kennt das Problem mit der internen Kommunikation, mit Fragen wie “Wie weit ist XY?” usw. Gerade auch in Firmen wie meiner wo alle von daheim aus arbeiten und man sich nur 3-4 x im Jahr sieht braucht man Module um die Arbeit untereinander zu überwachen und abzustimmen. Projektverwaltungstools gibt es inzwischen schon wie Sand am Meer, sodaß man da leicht den Überblick verlieren kann.
Bereits seit 1998 gibt es die Firma Projectplace International AB, die seitdem einen on-demand-Service für Projektarbeit anbietet. Letztendlich kann man darunter eine fremdgehostete Software verstehen auf der man sich von jedem beliebigen Rechner aus einloggen kann. Solche Tools bieten die Möglichkeiten die Arbeit an die einzelnen Beteiligten zu verteilen. Zudem kann man sehen wie weit die einzelne Person mit ihrer Arbeit ist, sofern sie die Daten im Tool auch korrekt einträgt. Projektplace bietet aber noch mehr, so kann man über den Dienst auch Webmeetings führen. Es ist also eine recht umfangreiche Online Projektverwaltung.
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Ein Youtube-Video beschreibt in 60 Sekunden übrigens was Projectplace so alles kann:
Das eine Dienstleistung wie Projectplace in den seltensten Fällen kostenlos ist dürfte sicher jedem klar sein. Damit man nun nicht die Katze im Sack kaufen muß gibt es für jeden Interessenten eine 30tägige kostenlose Testphase. In dem Zeitraum kann man dann Projectplace ausgiebig testen und dann dürfte wohl selbst der letzte Zweifler wissen ob das Angebot sich für ihn eignet oder nicht.
So ein Onlineprojektmanagement ist für viele sicher recht praktisch. Gerade auch wenn sich Dinge wie Cospaces immer mehr durchsetzen und die Leute dann mal hier und mal dort am Rechner sitzen.
Zur Zeit organisiert Projectplace übrigens ein Gewinnspiel. Dabei geht es darum die beste Projektlüge zu finden. Warum hat sich ein Projekt schon mal verschoben? Welche Ausrede mußte dafür herhalten? Zu gewinnen gibt es ein Apple iPhone 3 GS. Gleichzeitig kann man auch noch bei Bedarf Projectplace 30 Tage testen. Somit gewinnt eigentlich jeder und sei es nur die Erfahrung was Projectplace alles kann und wie es sich für die eigene Firma einsetzen läßt. Das ist ja immerhin auch schon etwas.
Den Teilnehmern am Gewinnspiel wünsch ich viel Erfolg und den Projectplace-Testern viel Spaß mit dem Dienst.
Tags: projectplace, projektmanagement
Bei der Lufthansa sieht alles danach aus als würde es im April nochmal zu einem Streik kommen. Es geht mal wieder ums liebe Geld. Bei all dem Gerangel habe ich das Gefühl, daß viele Angestellte (nicht nur bei der Lufthansa) recht kurz denken. Ich möchte mal an dieser Stelle vorrechnen, was so ein Arbeitsplatz alles kostet und daß es da um mehr als nur das Bruttogehalt geht.
Wir gehen mal nicht von einem Lufthansamitarbeiter aus, sondern wir nehmen mal einen Kleinbetrieb der nicht tarifgebunden ist. Das Bruttogehalt legen wir für dieses Rechenbeispiel mal auf 1.500 Euro fest, es gibt 12 Gehälter und 21 Tage Jahresurlaub (5 Tage Arbeitswoche). Der Beispielarbeitnehmer hat Steuerklasse I, keine Kinder, ist ledig und zahlt keine Kirchensteuer.
Bruttogehalt: 1.500,00 Euro
Nettogehalt: 1.082,19 Euro
SV-Beiträge AN: 307,11 Euro
SV-Beiträge AG: 293,61 Euro
Steuer: 110,70 Euro
Auf das Bruttogehalt von 1.500,00 Euro muß der Arbeitgeber also noch 293,61 Euro SV-Beiträge aufschlagen, die er auch noch abführen muß. Dazu kommt noch der nur durch den Arbeitgeber zu zahlende Beitrag zur Unfallversicherung. Hierführ kalkulieren wir mal den Mindestbeitrag von knapp 90 Euro/Jahr, also 7,50 Euro je Monat. Damit sind wir bereits bei 1.801,11 Euro je Monat. Es kommen noch Lohnbuchhaltungskosten dazu, die berechnen wir pauschal mit 10 Euro/Monat, also kostet der Arbeitnehmer den Arbeitgeber jetzt bereits 1.811,11 Euro je Monat.
Das ist der Betrag den der Arbeitnehmer mit seiner Dienstleistung monatlich erwirtschaften muß, damit der Arbeitgeber zumindest keinen Verlust macht! Doch halt, der Arbeitnehmer hat ja auch noch 21 Tage Urlaubsanspruch. Also arbeitet er faktisch nur 11 Monate im Jahr und bekommt einen Monat Geld fürs Nichtstun. Ja das klingt jetzt wieder böse, aber letztlich ist es doch nunmal so.
Bei 1.811,11 Euro die der Arbeitnehmer den Arbeitgeber monatlich kostet sind wir bei Jahreskosten von 21.733,32 Euro. Die muß der Arbeitnehmer binnen 11 Monaten reinarbeiten, macht also zu erbringende Arbeit die der Arbeitgeber seinen Kunden für 1.975,76 Euro in Rechnung stellen kann, damit er auf +/- 0 kommt.
Der deutsche Arbeitnehmer meldete sich im Jahre 2009 an durchschnittlich 7,3 Tagen krank. Gehen wir wieder von den 1.975,76 Euro aus und rechnen mit 21 Arbeitstagen, so kostet der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber 94,08 Euro je Tag. Bei 7,3 Krankheitstagen wären das Kosten von 686,78 Euro für den Arbeitgeber, also muß man die auch noch auf die restlichen Arbeitstage umlegen.
Merkt ihr was? Wir sind jetzt schon bei über 2.000 Euro je Monat die der Arbeitnehmer erwirtschaften muß, damit der Arbeitgeber auf +/- 0 kommt. Was aber wenn der Arbeitnehmer keine 7,3 Tage krank ist sondern vielleicht vier Wochen? Auch das muß ein Arbeitgeber mit einkalkulieren.
Letztendlich, und das darf man nun wirklich keinem Arbeitgeber verübeln, möchte der Arbeitgeber ja auch noch Gewinn machen. Somit müßte ein Arbeitnehmer der 1.500 Euro brutto verdient rund 3.000 Euro monatlich erwirtschaften, damit es sich für den Arbeitgeber auch wirklich lohnt eine Arbeitsstelle zu schaffen.
Vielleicht sollte man darüber auch mal auf Arbeitnehmerseite nachdenken. Höhere Löhne heißen auch höhere Kosten die auf die Kunden umgeschlagen werden müssen. Wenn Kunden sich dann das Produkt oder die Dienstleistung nicht mehr leisten können/wollen springen sie ab und schon muß der Arbeitgeber Arbeitsplätze abbauen.
Natürlich sollte ein Arbeitnehmer von seinem Gehalt auch leben können, in einigen Branchen wird aber auf sehr hohem Niveau gejammert. Da sollte man sich wirklich überlegen ob nicht irgendwann auch mal genug ist, den Bereich Lufthansa zähle ich da mal mit dazu. Im übrigen, ich fliege nicht mit der Lufthansa. Als ich das letzte Mal in einem Flugzeug saß stand da an dem Flugzeug noch INTERFLUG dran.
Und ja, ich zahle niedrige Gehälter, aber dafür weiß ich, daß ich auch kommenden Monat die Gehälter noch pünktlich zahlen kann und meine Leute nicht rausschmeißen muß. Nicht jeder SEO-Kunde legt mal locker jeden Monat vier- oder fünfstellige Beträge auf den Tisch. Viele Kunden jammern schon bei niedrigen bis mittleren dreistelligen Beträgen je Monat.
Ich hab zur Zeit mal wieder eine Stelle ausgeschrieben und da kommt dann schon mal die eine oder andere Frage zu rein. Unabhängig davon bekomme ich auch desöfteren Bewerbungen bezüglich Praktikumsplätzen.
Das erschreckende dabei ist, daß die Bewerber sich dabei einen Fehler nach dem anderen erlauben und ich mich manchmal echt nicht wundere, daß wir so viele Arbeitslose haben.
Hier mal ein paar Erlebnisse der letzten Wochen.
1. Anfrage zwecks Praktikum
Die junge Dame fragte an ob ich Praktikumsplätze zu vergeben habe. Da ich das bejahte schickte sie mir dann auch die Bewerbungsunterlagen per Mail. So weit, so gut. Doch der Lebenslauf war nicht zu öffnen und das Anschreiben war an eine ganz andere Firma adressiert und vom Datum her über einen Monat alt.
Wer also nicht mal in der Lage ist die korrekten Unterlagen zu versenden und vor dem Versand nochmal zu prüfen ob alles korrekt ist, der dürfte wohl auch bei der Arbeit selbst nicht recht zuverlässig und korrekt sein. Von daher wanderte die Mail dann gleich in Ablage P.
2. Nachfrage wegen Stellenangebot
Auf mein o.g. Stellenangebot bekam ich dieser Tage folgende Mail:
Guten Abend Herr Maue,
auf Ihrer Website haben Sie eine Stelle ausgeschrieben (
http://www.searchmedia.de/jobs.html). Ist diese noch verfügbar und falls
ja, welchen Gehaltsrahmen haben Sie ins Auge gefasst?Über eine zeitnahe Antwort würde ich mich sehr freuen.
Man kann glaub nichts falscheres machen als erstmal nach der Kohle zu fragen. Dazu kommt dann auch noch den potentiellen Arbeitgeber unter Zeitdruck setzen zu wollen. Solche Mitarbeiter wünscht sich bestimmt kein Arbeitgeber und deshalb kann sich der Schreiber dieser Mail auch die Erstellung der Bewerbungsunterlagen sparen.
Ich frag mich ja immer was in den Köpfen mancher Bewerber vorgeht. Seh ich das ganze zu eng oder sehen viele Arbeitsuchende das ganze zu lässig, gerade wenn es um Jobs in der Onlinebranche geht?
Vor kurzem führte ich ein Chatgespräch bei skype mit einer Person für die ich seotechnisch tätig war. Der Auftrag sollte vorfristig beendet werden. Ich bin zwar rein rechtlich im B2B-Bereich nicht verpflichtet solche vorfristigen Kündigungen zu akzeptieren, aber da ich mich mit meinen Kunden eigentlich recht gut verstehe bin ich bei so etwas immer der letzte der da nicht kundenfreundlich denkt.
Im Rahmen dieses Gesprächs, daß sich dann auch allgemein um die Onlinemarketingbranche drehte, fiel der folgende Ausspruch:
“…weil selbst die die nichts haben einen auf dicke hose machen…”
Ist das wirklich so und trifft das nur auf die Onlinemarketingbranche zu?
Den zweiten Teil der Frage möchte ich zuerst beantworten. Nein, es betrifft nicht ausschließlich die Onlinemarketingbranche. Ich erleb es immer wieder, daß potentielle Kunden mir erzählen wie toll sie doch sind und wen sie alles kennen usw. und wenn ich dann Zahlen nenne die die Buchung meiner Dienstleistung betreffen, dann gehts ihnen plötzlich allen so schlecht. Manchmal möchte man dann glauben die stehen kurz davor Hartz IV zu beantragen, zumindest wenn dann das Gebarme hört. Aber zu Beginn wird natürlich erstmal geprotzt und da wird dann auch von vielen gerne etwas übertrieben.
Zum ersten Teil der Frage möchte ich gerne auch noch etwas sagen.
Ja, es wird von einigen in dieser Branche gerne mit allen möglichen Dingen rumgeprotzt. Die einen zeigen überdimensionierte Kreditkartenabrechnungen vor, die anderen sind stolz wie Bolle auf nen CLK, Porsche oder ähnliches.
Die Kreditkartenabrechnungsvorzeiger tun mir ein wenig leid. Beweisen sie doch damit lediglich, daß sie nicht wirklich sparsam mit Geld umgehen können und es häufig für blödsinniges Zeugs ausgeben. Und mal ganz ehrlich, wen interessiert es wirklich wer wann und was und wieviel mit seiner Kreditkarte bezahlt hat? Hier würde ich mal ganz spontan ein Aufmerksamkeitssyndrom diagnostizieren.
Ähnlich ist es bei all den jüngeren die mit ihren großen Autos protzen. Wer wie ich mehrere Jahre in der Autobranche tätig war, der kennt den typischen Porschefahrer. Über 50, graumeliertes Haar und von Beruf zumeist Arzt, Anwalt oder Architekt. Das sind Leute die sich im Alter mal etwas Spaß gönnen und das zumeist ohne in die Welt heraus zu posaunen, daß sie sich gerade einen 911er oder einen CLK oder was auch sonst immer gekauft haben. Wer sich so etwas leistet hat in den meisten Fällen Stil und da paßt es nicht dazu, daß man öffentlich großmäulig damit angibt.
Ich selbst könnte mir, wenn ich denn wollte, auch etwas bedeutend größeres als meinen Kia cee’d holen. Könnte ich, aber wozu? Zum angeben etwa? Nein danke, dazu wäre mir mein Geld zu schade. Selbst der Aspekt der steuerlichen Abschreibung reizt mich da dann nicht wirklich, da gibt es auch andere sinnvollere Abschreibungsmöglichkeiten.
Aber auch psychologisch bedingt kann ein großes Auto übrigens auch schädlich wirken. Wenn man also beim potentiellen Neukunden mit dem nagelneuen Maserati vorfährt, dann kann das bei selbigem schon den Verdacht auslösen, daß man seine eigenen Kunden ganz schön abzockt um sich so ein Fahrzeug leisten zu können. Da hätte der Maserati dann eher das Gegenteil von dem bewirkt, was eigentlich geplant gewesen war.
Nicht nur die Onlinemarketingbranche ist recht jung an Jahren, auch auf das in dieser Branche tätige Personal trifft dies in vielen Fällen zu. Ich denke mal, daß einige die jetzt noch groß rumprollen in einigen Jahren das auch schon etwas anders betrachten und somit etwas zurückhaltender werden.
Der Branche könnte aber ab und an ein wenig mehr Demut und Ehrlichkeit (auch sich selbst gegenüber) nicht wirklich schaden.
Über mich selbst kann ich nur sagen, daß es mir finanziell nicht schlecht geht und ich lügen müßte, wenn ich denn klagen würde. Sicherlich gibt es ne Menge Leute denen es finanziell noch besser geht, aber es gibt sehr viel mehr Leute denen es viel schlechter geht als mir. Für mich ist meine Situation jetzt kein Grund das Geld mit vollen Händen rauszuschmeißen, nur damit andere neidisch werden. Davon hab ich nichts.
Damit der eine oder andere Leser etwas zu lästern findet an diesem Beitrag, hier noch ein persönliches Erlebnis vom gestrigen Abend. Beim Einkauf hab ich festgestellt, daß meine Lieblingscola im Preis gesenkt war. Dadurch hab ich 30 Cent je Flasche gespart und bei zwölf Flaschen machte das dann eine Ersparnis von 3,60 Euro. Ja, ich hab mich da drüber gefreut. Es sind manchmal schon die kleinen Dinge im Leben die einen Menschen glücklich machen können, vorausgesetzt man hat gelernt, daß man nicht alles nur nach ihrem finanziellen Wert beurteilen sollte.
In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Wochenende!
Ja, das Barcamp Nürnberg (#bcnue2 genannt) ist inzwischen wieder Geschichte. Doch ich möchte mal noch einen kleinen Rückblick halten.
Die Anreise erfolgte bei mir dieses Mal nicht von Magdeburg aus sondern von Frankfurt/Main, da ich dort zuvor geschäftlich zu tun hatte. Am Vorabend fand bereits eine Warmup-Party statt, dazu hatte man sich die Yuni-Bar ausgesucht als Location. Kurz nach 19 Uhr war ich erst der zweite der dort eintraf, aber es füllte sich dann doch noch. Die Bar liegt recht versteckt, sodaß ich erst ewig suchen mußte um sie zu finden.
Zur Bar selbst hab ich ja bereits bei Qype meine Meinung abgegeben. Das Publikum bestand zu 95 % aus Barcampteilnehmern. Konnte man schon an den auch hier mitgeführten Laptops, iPhones usw. erkennen. Echte Barcamper können halt nicht so ganz ohne.
Schon hier konnte man erste Kontakte knüpfen. Die Stimmung war gut und so war es dann doch Mitternacht geworden eh ich in Richtung Hotel aufbrach.
Mit dem Hotel hatte ich nicht gerade den besten Fang gemacht, aber da in Nürnberg gerade Messe war hatte ich nicht sehr viel Auswahl in Sachen Hotels.
Morgens ging es dann per Regionalbahn ins Gewerbegebiet Südwestpark. Das Gebäude wo das Barcamp stattfinden sollte war auch schnell gefunden. Nachdem anmelden und anfertigen eines kleines Namensschildchens konnte man sich dann am Frühstücksbüffett stärken. Nach der Vorstellungsrunde kam die Runde mit den Themenvorschlagen. Da die Räume dann für die vielen Themenvorschläge doch etwas knapp bemessen waren, war es gut, daß es auch nach dem Abendessen noch Sessions geben sollte.
Ich selbst hielt eine Session wie man Xing richtig einsetzt und die kam besser an als erwartet. Über zwanzig Teilnehmer schenkten mir ihre Aufmerksamkeit. Denke mal der eine oder andere hat da sicher was für sich mitnehmen können.
Selbst nahm ich auch an einigen Sessions teil, z.B. einer Drupal-Session für Anfänger. ich finde ja solche Sessions toll wo einem mal andere CMS vorgestellt werden. Da kann man dann schön vergleichen mit den eigenen favorisierten CMS. Themen wie Social Commerce, OAuth und Einsatz von Social Media-Tools standen für mich am Sonnabend im Blickfeld. Dazu kam dann natürlich auch das netzwerken nicht zu kurz.
Nach dem Abendessen hielt ich noch eine kleine SEO-Session mit SEO-Klinik, die zwar ein geringeres Interesse fand, dafür aber viele Möglichkeiten gab detailliert auf Fragen einzugehen.
Nach einer kurzen Nacht ging es dann am Sonntag wieder in den Südwestpark, dieses Mal komplett bepackt, denn direkt von dort aus wollte ich dann wieder den Heimweg nach Magdeburg antreten.
Die Sessionrunde begann ich um 11 Uhr gleich mit meiner Session “Fehler bei Onlineshops”. Der Sessionraum war rammelvoll und wir konnten zahlreiche Punkte besprechen, die sicher für den einen oder anderen aus diesem Blickwinkel bis dato nicht betrachtet wurden. Ich denke mal, daß ich diese Session auch noch ein paar Mal in diesem Jahr veranstalten werde, einige Barcamps stehen ja in 2010 noch auf meinem Terminplan.
Ansonsten gönnte ich mir noch zwei Session zu Twittertools (leider nicht komplett wegen Abreise) und Business Model Generation, wobei ich letztere etwas trocken empfand.
Mir hat das barcamp Nürnberg einige neue Kontakte, viel neues Wissen und viel Spaß eingebracht. Ich möchte mich auf diesem Wege bei den Organisatoren für die tolle Organisation des Barcamps incl. Verpflegung bedanken und bei allen Teilnehmern für ein tolles #bcnue2.
Fotos habe ich auch gemacht und bei Flickr eingestellt.
Wer bisher noch nicht auf einem Barcamp war, dem empfehle ich auf jeden Fall mal eines zu besuchen. Es macht unheimlich Spaß, man lernt viel dazu und es besteht auch die Gefahr barcampsüchtig zu werden.
Seit Mitte Dezember 2009 bietet die inside eBusiness Solutions GmbH mit bwads24.com eine neue Werbeplattform an. bwads24 greift dabei auf ein Netzwerk von über 14.000 Webseiten, vornehmlich kleineren Seiten, zu die sich bei beliebtestewebseite.de angemeldet haben.
Für Advertiser dürfte dieses Potential an unterschiedlichen Webseiten recht interessant sein, insbesondere da diese Seiten pro Monat ca. 31 Millionen Unique Visits generieren. Die teilnehmenden Webseiten stammen aus allen möglichen Themengebieten und sind in über 30 Kategorien eingeordnet. Für Advertiser ist das natürlich recht vorteilhaft, da man so zielgruppenrecht seine Werbung schalten kann.

Die Vorteile von bwads24 für Publisher:

Die Vorteile von bwads24 für Advertiser:
Durch die geringe Einstiegshürde für Werbekampagnen eignet sich bwads24 sicherlich recht gut um neue Werbebanner und/oder Landingpages auf ihre Klickstärke und Conversion zu testen. Durch die Trennung nach verschiedenen Kategorien läßt sich dadurch auch ein zielgruppengerechter Werbemitteltest darstellen.
Zum anderen ist es somit auch weniger finanzstarken Advertisern möglich ihre Werbekampagnen im Netz breit zu streuen. Man kann somit auch gezielt und kostengünstig Longtail Onlinemarketing betreiben.
Wer bei bwads24 Werbung schalten möchte und zum Ablauf Fragen hat, findet dafür auch ein ausführliches pdf-Dokument, in dem alles genau beschrieben ist.
Die Preise für Werbung über bwads24 sind recht günstig, Textlinks kosten 5 Cent je Klick, Bannerklicks schlagen mit 10 Cent je Klick zu Buche. Auch Pagepeels, Layer, Popups und Popdowns können gebucht werden. Während Pagepeels auch auf Klickbasis abgerechnet werden, werden Layer, Popups und Popdowns auf Viewbasis abgerechnet. Die TKP sind mit 2-3 Euro aber auch recht günstig.

Sicherlich ist der Markt für Werbenetzwerke bereits sehr weiträumig belegt, doch gerade für viele kleine Webseiten bietet sich hier eine Möglichkeit zum einen sich einen Nebenverdienst zu sichern, aber auch kleine Unternehmen kommen so preisgünstig an breitgestreute Werbemöglichkeiten. Ein Test kann jedenfalls nicht schaden und die geringe Einstiegshürde von 25 Euro zzgl. Mwst. ist auch für kleine Firmen kein großes Problem.
Tags: webseite vermarkten, Werbekampagnen einfach starten
Regelmäßig stelle ich bei vielen meiner Xing-Kontakte fest, daß sich mal wieder der Arbeitgeber geändert hat. In der Onlinemarketingbranche ist das auch nicht wirklich außergewöhnlich, denn erfahrene Mitarbeiter sind gefragt. Abwerbeversuche sind da recht häufig an der Tagesordnung. Nunja, es gibt aber auch Ausnahmen. Meine Mitarbeiter zum Beispiel.
Warum ist das so?
Weil ich außergewöhnliche Wege der Mitarbeiterbeschaffung gehe und weil ich am liebsten Leute einstelle, die sonst niemand will und die auch sonst keine Ahnung vom Onlinemarketing haben. Sehe ich mal von den Praktikumsstellen ab die ich durch Aushänge an der Uni, durch Stellenanzeigen auf meiner Firmenseite oder in meinen Blogs tätige, suche ich mir meine Mitarbeiter ansonsten immer dort wo es niemand vermutet. Das können dann durchaus auch Singlebörsen oder irgendwelche allgemeinen Foren sein.
Bei der Auswahl der Mitarbeiter ist das beste Qualifikationsmerkmal wenn sie Hartz IV bis dato beziehen. Es gibt genügend Hartz IV-Empfänger die wirklich arbeiten wollen, aber denen man keine Chance gibt. Das sind z.B. Leute ohne Berufserfahrung oder alleinerziehende Mütter. Das sind dann genau die Menschen die ich haben will als Mitarbeiter.
Diese Menschen springen nicht wegen 100 Euro mehr im Monat zum nächsten Arbeitgeber. Sie sind dankbar daß es Menschen gibt, die ihnen eine berufliche Chance geben. Das merk ich zum Beispiel an der Zahl der eingereichten Krankenscheine. Seit Dezember 2006 als ich mit Steffen meinen ersten Mitarbeiter einstellte hab ich insgesamt 2 Krankenscheine für jeweils einen Tag erhalten. So eine Ausfallrate täte sich so mancher Arbeitgeber sicher wünschen – ich hab sie.
Ein weiterer Vorteil ist natürlich, daß die Gehaltskosten bedeutend geringer sind als bei all den Super-Marketing-Managern mit BWL-Studium, die aber auch nicht unbedingt mehr können/leisten.
Bisher hab ich eigentlich immer ein richtiges Händchen bei der Personalauswahl gehabt und mußte erst eine Kündigung aussprechen. Die aber auch erst nach einer relativ langen Zeit von mehr als zwei Jahren.
Ein weiterer Punkt der meine Mitarbeiter für andere Unternehmen “unattraktiv” macht ist, daß die alle von daheim aus arbeiten und zudem bekommt jeder nur genau das beigebracht, was für die Arbeitsausübung zwingend notwendig ist.
Ich hab jedenfalls mit Hartz IV-Beziehern als Arbeitskräfte sehr gute Erfahrungen gemacht und sehe es als Arbeitgeber auch als meine Pflicht an auf diesem Wege soziale Verantwortung für diese Menschen zu übernehmen.
Daß ich mit meiner Mitarbeiterauswahl richtig liege zeigen auch die zahlreichen tollen Rankingergebnisse unserer Kunden, denn ohne die Arbeit meiner Mitarbeiter wäre das nicht möglich gewesen. Von daher kann ich jedem Arbeitgeber nur raten auch ruhig mal solchen Menschen eine berufliche Zukunft zu bieten, ich habe es jedenfalls noch nie bereut.
Vor kurzem war ich Gast in einem Themenchat wo es darum ging wie Arbeitsuchende über das Internet ihre Jobsuche vorantreiben können. Speziell die Themen Twitter und Xing waren dort angekündigt worden.
Mein Resümee aus diesem Chat war ernüchternd. Die anwesenden arbeitsuchenden Teilnehmer des Chats glaubten nicht daran über diesen Weg zu neuen Jobs zu kommen. Dabei treiben sich auch gerade in diesen beiden Communities zahlreiche Arbeitgeber rum! Mein Gefühl war, daß viel Arbeitsuchende einfach Angst offen dazu zu stehen, daß sie derzeitig keinen Job haben bzw. gekündigt wurden. Ich denk mal aber nicht, daß jemand deshalb ausgelacht oder verschmäht wird. Eher das Gegenteil dürfte der Fall sein, denn durch entsprechende Aktivitäten im Social Web erkennen auch Arbeitgeber, daß sich die entsprechende Person wirklich aktiv um einen Job bemüht und nicht nur drauf wartet, daß der Traumjob auf einem Silbertablett präsentiert an einen herangetragen wird.
Was kann man nun tun im Social Web um seiner beruflichen Zukunft einen neuen Schwung zu verpassen?
1. Xing
Xing ist DIE deutsche Businesscommunity schlechthin. Wer einen neuen Job sucht ist gut beraten sich auf Xing zu registrieren. An dieser Stelle möchte ich auch auf mein kostenloses Ebook zum Thema Xing hinweisen, das dem einen oder anderen sicherlich weiterhelfen kann.
Zum einen bietet Xing eine Stellenbörse und das sollte der erste Anlaufpunkt für alle Arbeitsuchenden sein. Desweiteren sollte man sich sein passende(n) Regionalgruppe(n) suchen. Neben einem Vorstellungsthread, wo man durchaus auch auf seine Jobsuche hinweisen kann und sollte, gibt es in den meisten Gruppen auch Suche/Biete-Foren, wo man seine Jobsuche auch noch einmal detailliert eintragen kann. Diese Möglichkeiten sollte man auch definitiv nutzen!
Die aktive Beteiligung in den Gruppen ist dabei auch von größter Wichtigkeit, ebenso ein komplett ausgefülltes Profil incl. Profilfoto.
2. Twitter
Twitter, der neue Hype im Social Web. Eignet sich Twitter zur Jobsuche? Ja, kann ich da nur sagen. Einige Firmen wie OTTO oder Unique Personal nutzen Twitter bereits aktiv um darüber auf ihre Stellenangebote hinzuweisen. Es gilt also solchen Accounts zu folgen um so schnell über neue Stellenangebote informiert zu sein. Es kann auch ratsam sein selbst zu twittern, das man einen Job sucht und was für einen. Wer selbst einiges an Followern besitzt, der kann auch davon ausgehen, daß diese das Jobgesuch retweeten, also weiterleiten.
Wer also ernsthaft auf Jobsuche ist, der sollte sich mit dem Social Web unbedingt mal näher beschäftigen und wird dann sicher auch schnell merken, daß es da wirklich gute Möglichkeiten gibt seiner beruflichen Karriere wieder auf die Sprünge zu helfen.