Wer heute mit der Bahn fährt, der kennt die modernen Fahrkarten zur Genüge. Entweder die großen A4-Onlinetickets oder die Ticks im DIN lang-Format. Ansonsten gibt es noch die schmalen Tickets aus dem Ausgabegerät des Zugbegleiters oder halt die kleinen aus dem Fahrkartenautomaten.

Heute fand ich im Keller meine alte Fahrkartensammlung, die ich beinahe ins Altpapier entsorgt hätte. Dazu waren sie mir aber doch etwas zu schade, zeigen sie doch die Entwicklung der Fahrkarten sehr gut auf.

Fahrkarten Deutsche Reichsbahn

Einige der Fahrkarten habe ich mal eingescannt und möchte sie euch hier mal präsentieren. Der eine oder andere wird die einzelnen Fahrkartenarten sicher noch kennen, junge Blogleser werden dagegen wohl eher etwas verwundert dreinschauen und damit nicht viel anfangen können. Es gab noch andere Fahrkartenarten damals, das sind aber so die wichtigsten.

Die drei kleinen bekam man am Faqhrkartenschalter, es handelt sich dabei um sogenannte Edmonsonsche Fahrkarten. Die Fahrkarte oben links wurde z.B. von Zugbegleitern nausgestellt, selten auch an Fahrkartenschaltern, wenn es dafür keine Edmonsonsche Fahrkarte gab. Die gelbe Fahrkarte oben rechts wurde am Selbstbedienungsautomaten ausgestellt. Die Tasten wearen mit kleinen metallischen Punkten hervorgehoben. Kann sich da noch jemand dran erinnern? Die anderen beiden Fahrkarten wurde auch später am Fahrkartenschalter ausgestellt.

Interessant dabei auch die Preise von damals. Heutzutage käme man für den umgerechneten Europreis nicht mehr sehr weit.

Bei mir werden da Erinnerungen wach, Erinnerungen an die alten grünen Reichsbahn-Reisezugwagen (Typbezeichnung Bghw), die Ferkeltaxen, freundliche Eisenbahner die in ihrem Beruf richtig aufgingen. Und bei euch so?