Ironblogger – falscher Ansatz?

In immer mehr Städten bilden sich sogenannte Ironblogger-Gruppen. Darunter versteht man den Zusammenschluß von Bloggern, die sich verpflichten in einem bestimmten Zeitraum (zumeist innerhalb einer Woche) mindestens einen Blogbeitrag zu verfassen. Wer das nicht schafft, der zahlt was in die Kasse und dann wird irgendwann einmal das angesammelte Geld versoffen.

Für jemanden wie mich wäre es sicherlich ein Leichtes, jede Woche einen Blogbeitrag zu verfassen. Ich käme also nicht in die Gelegenheit da mal irgendetwas in eine solche Kasse einzahlen zu müssen. Dennoch betrachte ich derartige Aktionen skeptisch.

Wenn ich blogge, dann weil es einen Grund dafür gibt. Weil ich ein interessantes Produkt getestet habe oder weil ich einen Ausflug gemacht oder was auch immer. Nur um nicht irgendwas in irgendeine Kasse einzahlen müssen, möchte ich mir aber nicht irgendeinen Blogbeitrag aus den Fingern saugen müssen. Derartiger Zwang fördert meiner Meinung nach die auch bei der Erstellung von Blogbeiträgen erforderliche Kreativität nicht wirklich.

Wer bloggen möchte, der sollte das tun ohne dabei unter Zwang zu stehen. Es kommt letztlich viel mehr sinnvolles bei raus als wenn da irgendein Zwang mit einfließt. Es gibt Tagen oder Wochen, da fällt mir einfach nichts zum bloggen ein bzw. ich habe einfach keine Lust. Da möchte ich dann auch nicht, daß irgendwer sagt „du musst jetzt aber bloggen“.

Also liebe Blogger, lasst euch durch diese Ironbloggeraktionen nicht verrückt machen. Bloggt wenn ihr Lust habt und nicht weil ihr sonst in irgendeine Kasse etwas einzahlen müsst. Der Qualität eures Blogs hilft das wirklich weiter.

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3 Comments

  1. Schmarrn, lasst euch vom Torsten ned bequatschen. Iron Blogging soll euch helfen, konsequenter zu werden. Wenn ihr mal eine Woche nichts zum Bloggen habt – so what, dann zahlt halt fünf EUR. Die Kasse und eure Mitblogger danken und einen Teil davon bekommt ihr eh wieder, wenn die Kasse gemeinsam verfeiert wird (je nach Modell der jeweiligen Gruppe).

    Gleichzeitig kommt ihr im Austausch auf andere Gedanken, lernt nette Menschen kennen…

    Klares Bekenntnis zum IronBloggen meinerseits, seit dem schreibe ich VIEL mehr. Fast täglich, und das auch auf Blogs, die eben NICHT teilnehmen.

  2. Zwang? Was für ein Zwang? Ich dachte immer die Teilnahme bei den Iron Bloggern ist freiwillig. Außerdem kannst du dich jederzeit abmelden, wenn du merkst, dass es dir zuviel wird. Also wo bitteschön ist das Problem?

  3. Andreas

    Ich kann Torsten nur zustimmen. Vor kurzem wurde hier http://ichhebgleichab.wordpress.com/2013/08/29/ironblogging/ ebenfalls in diese Richtung argumentiert. Einen Kommentar gab es auch dort.

    Torsten würde sich also sicher in der „Blogger Gruppe Saar“ wohlfühlen. Hier wurde mit gleichen Argumenten ein ausdrückliches Bekenntnis zur Qualität abgegeben. Weshalb wir uns auch als steel Blogger verstehen! Wir kommen dort, wenn auch langsam, Stück für Stück voran. Demnächst mit eigenem Blog der Gruppe, vorerst noch als Google+ Community (https://plus.google.com/communities/113131194035371080425).

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