Reiseblogger, bleibt mal daheim!

Wie manche Leute die Szene der Reiseblogger sehen, kann man hier schön nachlesen und auch für mich war das sehr interessant, denn ich steige in dieses Segment ja auch etwas ein.

Als ich gestern für mein Reiseblog eine Blogroll mit passenden anderen Reiseblogs erstellen wollte, fiel mir etwas auf: viele berichten über ihren Urlaub in Tirol, auf den Malediven, in Thailand oder in Australien. Das mag alles schön und gut sein, aber was ist mit den tollen Ausflugszielen direkt vor der Haustür? Dafür braucht man nicht um die halbe Welt zu jetten, dafür reicht unter Umständen auch das Fahrrad oder der Bus.

Impressionen aus Stendal

Ich selbst bin ja nicht der Weltreisende, ich fahre hier lieber in der Gegend rum und schau mir tolle Sachen an. Mein nächster Urlaub führt mich für vier Tage nach Mecklenburg und Brandenburg. Aber auch da gibt es sehr viel zu entdecken, von historischen Stadtkernen aus dem Mittelalter bis hin zu alten Ziegeleien.

Doch all diese schönen Dinge sind vielen noch total unbekannt. Wer weiß schon, daß in Fehrbellin eine Siegessäule zur Erinnerung an die Schlacht von 1675 steht? Wer kennt die tolle historische Altstadt von Tangermünde oder gar das Zirkusmuseum in Magdeburg? Es sind doch die vielfach kleineren Ausflugsziele, die die Unterstützung auch von Reisebloggern bedürfen, um mehr ins Bewusstsein der Menschen zu rücken.

Impressionen aus Naumburg

Also liebe Reiseblogger, fahrt nicht immer um die halbe Welt, sondern schaut mal was es direkt vor eurer Haustür zu entdecken gibt. Das ist mehr als ihr vielleicht denkt und häufig entdeckt man selbst dabei noch Orte, die man gar nicht kannte.

Ich selbst habe jedenfalls keine Ambitionen sonstwohin zu gurken um darüber zu berichten, wenn es hier in meiner näheren Umgebung noch so viel Berichtenswertes gibt. Da habt ihr dann auch übrigens auch in den Suchmaschinen viel weniger Konkurrenz zu befürchten, als bei mancher Urlaubsregion. 😉

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6 Comments

  1. Wir werden viel Regionales berichten, denn wie du schon richtig festgestellt hast, viele machen Urlaub auf Balkonien und gerade in Deutschland gibt es viel tolles in unmittelbarer Nähe zu Entdecken. Dennoch dienen Reiseblogs ja auch dazu, ein wenig Fernweh zu wecken, und das kann mit Bildern, die man tagtäglich sieht, nun mal seltener erreichen…

  2. Mein Blog ist genau dort entstanden, wo ich wohne. Und deswegen heißt er auch so. Fernweh ist aber auch nicht verboten. 😉

  3. Elke, nein verboten ist Fernweh nicht. Ich habe so manches Mal das Gefühl, daß der eine oder andere Reiseblogger nur was schreibt, wenn er es von wem auch immer bezahlt bekommt oder die Reise spendiert bekam oder so. Das würde ich schade finden.

  4. Das soll und wird hoffentlich nicht passieren @Torsten. Es gibt viele Destinationen, die interessiert sind, aber „eigenes“ sollte und wird sich hoffentlich jeder von uns Reisebloggern auch behalten… Das ist wie mit dem Autofahren… man sollte halt auch mal ohne Navi losfahren… Es werden Strecken zum vorschein kommen, die man sonst nicht kennt…

  5. Janett, das war jetzt auch nicht speziell auf dein Blog gemünzt. Ich denke man sollte es nur mit den gesponserten Reisen nicht überhand nehmen lassen.

  6. Im Wander- und Outdoor-Bereich gibt es zum Glück ganz viele Blogs, die von Touren vor ihrer Haustür berichten. Klar wird da auch mal Fernweh gemacht je nach Blog, aber es gibt doch viele Leser, für die Bayern das Ziel für den Jahresurlaub ist und die in Blogs Infos dazu finden. Ich hoffe, dass es auch so bleibt…

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