<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Warum ich nicht an Gott glaube	</title>
	<atom:link href="https://www.torstenmaue.com/warum-ich-nicht-an-gott-glaube/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.torstenmaue.com/warum-ich-nicht-an-gott-glaube/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 22:21:35 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.3.2</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Gephard		</title>
		<link>https://www.torstenmaue.com/warum-ich-nicht-an-gott-glaube/#comment-615</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gephard]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 2012 22:21:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.torstenmaue.com/?p=1128#comment-615</guid>

					<description><![CDATA[Ich finde schon, dass auch ein „Ungläubiger“ Religion und Glauben mehr differenzieren kann. Hier werden vermutete Religionsdogmen (dass man z. B. die Sache mit Moses wörtlich glauben muss – glauben zu MÜSSEN ist ja an sich schon paradox) mit Glauben verwechselt. Glauben ist eine innere Einstellung, eine aus dem eigenen Inneren entstehende Zuversicht und Vertrauen an das Leben. Religion ist die instituierte (und auch instrumentalisierte) Verallgemeinerung gemeinsamer Glaubensansichten. Religionen wollen Menschen den Glauben näher führen und helfen, seinen(!) Glauben zu finden.

Glaube ist etwas, was der kognitive Verstand nur schwer begreifen kann, denn es ist eher eine Erfahrung, welche sich eben nicht im Verstand abspielt, sondern darüber hinaus geht. Genau wie bei alltäglichen Gefühlen hat der dualistische Verstand so seine Schwierigkeiten, das richtig greifbar zu bekommen. Das zeigt sich ja auch darin, dass keine Einigkeit herrscht, obwohl doch alle über das gleiche reden.

Deshalb ist es auch irgendwie irrsinnig die Bibel rein kognitiv zu erfassen und zu werten, so wie es irrsinnig wäre einen spannenden Roman so zu erfassen, denn dann wäre er auch nicht mehr spannend, sondern nur eine Aneinanderreihung von Ereignissen und Informationen.

Ich verstehe sehr wohl die Abneigung gegenüber Religionen, Dogmen und blindem Gehorsam und verstehe auch, dass die Bibel gerne aus solch einer Angst abgelehnt wird. Ich kann mich ebenso wenig damit identifizieren und sehe sie als sehr missverständlich an. Ebenso verstehe ich dass Unverständnis über einen personifizierten Gott, wenn die Personifizierung als Dogma und nicht als kognitives Hilfsmittel verstanden wird. Und das ist das Problem der meisten Religionen. Irgendwie wurde deren „Wissen“ in Hilfsmittel wie z. B. bildhafte Sprache gepackt, aber du „Unwissenden“ sehen nur das Hilfsmittel als Selbstzweck und nicht, wozu es im Grunde dient.

Es ist immer auch sehr amüsant zu sehen, wenn Religionsgegner die Personifizierung Gottes kritisieren, sich aber auf der gleichen Ebene bewegen und mit Argumenten daher kommen, die nur mit der Annahme haltbar sind, Gott sei eine Person. 

Gerade das sehr häufig anzutreffende Argument, warum Gott denn auch Leid und Krankheit zulasse zeigt, wie unglücklich und einseitig das Thema vermittelt wird. Und selbst mit reiner Logik offenbaren sichSchwierigkeiten. Wenn der Mensch ein Ebenbild Gottes ist, heißt das nicht automatisch, dass Gott wie ein (Über)Mensch ist. Doch davon gehen viele Kritiker einfach mal aus, vermutlich weil sie bei der vereinfachten Darstellung aus der Kindheit hängen geblieben sind.

So ziemlich alle Religionen sind sich bei ihren Göttern ja einig, dass sie irgendwie auch für Liebe stehen, ja oft gar für die bedingungslose Liebe. Wie kann da bitte Ablehnung von Krankheit, Unrecht und Leid von Gott erwartet werden (sie zu verhindern ist Ablehnung, weil man sie nicht haben will)? Bedingungslose Liebe ist wertfrei und dass z.B. Krankheit was schlechtes und vermeidenswertes ist, ist nun mal eine Wertung, eine sehr menschliche Wertung. Globaler betrachtet ist Krankheit durchaus sinnvoll und gut und gehört einfach zur Evolution. Glauben ist, das zu akzeptieren, damit zu leben und eine innere Zuversicht zu haben, dass das schon seinen Sinn hat. Damit kommt man in einen Zustand, wo man dann nicht mehr gegen das alles ankämpft, sich keine Kraft und auch keine Zeit mehr raubt. 

Was nützt es seine Gedanken über das miese Wetter zu verschwenden, wenn es doch nichts bringt und einen nur in schlechte Stimmung bringt, wofür man dann auch noch das Wetter verantwortlich macht?

Gephard

PS: Nein, ich bin weder sonderlich gläubig, noch gehöre ich einer Religionsgemeinschaft an. Ich denke nur, dass etwas, was sich so beständig durch die Menschheitsgeschichte zieht und sich immer wieder als großes Menschenbedürfnis darstellt, nicht mit wenigen logischen Gedanken als sinnlos erklärt werden kann. Viele Sachen geraten in Vergessenheit und erweisen sich somit als zeitgebunden oder nur epochal wichtig, doch diese Sache begleitet die Menschen und es werden viele Anstrengungen unternommen es zu begreifen.

Amen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde schon, dass auch ein „Ungläubiger“ Religion und Glauben mehr differenzieren kann. Hier werden vermutete Religionsdogmen (dass man z. B. die Sache mit Moses wörtlich glauben muss – glauben zu MÜSSEN ist ja an sich schon paradox) mit Glauben verwechselt. Glauben ist eine innere Einstellung, eine aus dem eigenen Inneren entstehende Zuversicht und Vertrauen an das Leben. Religion ist die instituierte (und auch instrumentalisierte) Verallgemeinerung gemeinsamer Glaubensansichten. Religionen wollen Menschen den Glauben näher führen und helfen, seinen(!) Glauben zu finden.</p>
<p>Glaube ist etwas, was der kognitive Verstand nur schwer begreifen kann, denn es ist eher eine Erfahrung, welche sich eben nicht im Verstand abspielt, sondern darüber hinaus geht. Genau wie bei alltäglichen Gefühlen hat der dualistische Verstand so seine Schwierigkeiten, das richtig greifbar zu bekommen. Das zeigt sich ja auch darin, dass keine Einigkeit herrscht, obwohl doch alle über das gleiche reden.</p>
<p>Deshalb ist es auch irgendwie irrsinnig die Bibel rein kognitiv zu erfassen und zu werten, so wie es irrsinnig wäre einen spannenden Roman so zu erfassen, denn dann wäre er auch nicht mehr spannend, sondern nur eine Aneinanderreihung von Ereignissen und Informationen.</p>
<p>Ich verstehe sehr wohl die Abneigung gegenüber Religionen, Dogmen und blindem Gehorsam und verstehe auch, dass die Bibel gerne aus solch einer Angst abgelehnt wird. Ich kann mich ebenso wenig damit identifizieren und sehe sie als sehr missverständlich an. Ebenso verstehe ich dass Unverständnis über einen personifizierten Gott, wenn die Personifizierung als Dogma und nicht als kognitives Hilfsmittel verstanden wird. Und das ist das Problem der meisten Religionen. Irgendwie wurde deren „Wissen“ in Hilfsmittel wie z. B. bildhafte Sprache gepackt, aber du „Unwissenden“ sehen nur das Hilfsmittel als Selbstzweck und nicht, wozu es im Grunde dient.</p>
<p>Es ist immer auch sehr amüsant zu sehen, wenn Religionsgegner die Personifizierung Gottes kritisieren, sich aber auf der gleichen Ebene bewegen und mit Argumenten daher kommen, die nur mit der Annahme haltbar sind, Gott sei eine Person. </p>
<p>Gerade das sehr häufig anzutreffende Argument, warum Gott denn auch Leid und Krankheit zulasse zeigt, wie unglücklich und einseitig das Thema vermittelt wird. Und selbst mit reiner Logik offenbaren sichSchwierigkeiten. Wenn der Mensch ein Ebenbild Gottes ist, heißt das nicht automatisch, dass Gott wie ein (Über)Mensch ist. Doch davon gehen viele Kritiker einfach mal aus, vermutlich weil sie bei der vereinfachten Darstellung aus der Kindheit hängen geblieben sind.</p>
<p>So ziemlich alle Religionen sind sich bei ihren Göttern ja einig, dass sie irgendwie auch für Liebe stehen, ja oft gar für die bedingungslose Liebe. Wie kann da bitte Ablehnung von Krankheit, Unrecht und Leid von Gott erwartet werden (sie zu verhindern ist Ablehnung, weil man sie nicht haben will)? Bedingungslose Liebe ist wertfrei und dass z.B. Krankheit was schlechtes und vermeidenswertes ist, ist nun mal eine Wertung, eine sehr menschliche Wertung. Globaler betrachtet ist Krankheit durchaus sinnvoll und gut und gehört einfach zur Evolution. Glauben ist, das zu akzeptieren, damit zu leben und eine innere Zuversicht zu haben, dass das schon seinen Sinn hat. Damit kommt man in einen Zustand, wo man dann nicht mehr gegen das alles ankämpft, sich keine Kraft und auch keine Zeit mehr raubt. </p>
<p>Was nützt es seine Gedanken über das miese Wetter zu verschwenden, wenn es doch nichts bringt und einen nur in schlechte Stimmung bringt, wofür man dann auch noch das Wetter verantwortlich macht?</p>
<p>Gephard</p>
<p>PS: Nein, ich bin weder sonderlich gläubig, noch gehöre ich einer Religionsgemeinschaft an. Ich denke nur, dass etwas, was sich so beständig durch die Menschheitsgeschichte zieht und sich immer wieder als großes Menschenbedürfnis darstellt, nicht mit wenigen logischen Gedanken als sinnlos erklärt werden kann. Viele Sachen geraten in Vergessenheit und erweisen sich somit als zeitgebunden oder nur epochal wichtig, doch diese Sache begleitet die Menschen und es werden viele Anstrengungen unternommen es zu begreifen.</p>
<p>Amen</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Axel Schneider		</title>
		<link>https://www.torstenmaue.com/warum-ich-nicht-an-gott-glaube/#comment-614</link>

		<dc:creator><![CDATA[Axel Schneider]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 10:37:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.torstenmaue.com/?p=1128#comment-614</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Torsten,
kann Dir nur zustimmen. Ich sympathisiere seit einiger Zeit mit den &quot;organisierten Konfessionslosen&quot; www.ibka.org - vielleicht machst Du mit, es gibt noch keine Sachsen-Anhalt-Gruppe. 

mfg axel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Torsten,<br />
kann Dir nur zustimmen. Ich sympathisiere seit einiger Zeit mit den &#8222;organisierten Konfessionslosen&#8220; <a href="http://www.ibka.org" rel="nofollow ugc">http://www.ibka.org</a> &#8211; vielleicht machst Du mit, es gibt noch keine Sachsen-Anhalt-Gruppe. </p>
<p>mfg axel</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Madi		</title>
		<link>https://www.torstenmaue.com/warum-ich-nicht-an-gott-glaube/#comment-613</link>

		<dc:creator><![CDATA[Madi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 09:58:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.torstenmaue.com/?p=1128#comment-613</guid>

					<description><![CDATA[Und weißt Du warum das so ist mit den Krankheiten etc? Weil sich Gott schon vor langer Zeit von den Menschen abgewandt hat. Dadurch, dass er ihnen den freien Willen ließ, ein großes Geschenk, ging der Schuss gehörig nach hinten los und die Menschheit ist nicht bereit zu lernen. Der Mensch wird sich selbst ausrotten, davon bin ich überzeugt, denn durch seinen Geiz, seine Raffsucht, Habgier und Egoismus kann er sich nicht mit den Dingen zufrieden geben, die er hat und will noch mehr - das sind dann die Leute, die Führungspositionen bekleiden und schön in die eigne Tasche wirtschaften und den Blick für das wahre Leben und die &quot;normale&quot; Bevölkerung verlieren. Was macht denn den Menschen aus? Ich, Ich, Ich - ein wirkliches Gemeinschaftsgefühl gibt es nicht mehr.

Und was die Religionsfrage angeht - der Glaube gibt den Menschen ein Gefühl für Sicherheit, an etwas, was besser ist als das, was sie erleben, an eine Welt ohne all das Leiden. Und dass das natürlich &quot;clevere&quot; Menschen für sich und ihre eigenen Interpretationen für sich ausnutzen ist doch logisch. Und diejenigen, die &quot;schwach&quot; sind lassen sich nur allzu bereit von jemandem führen, der ihnen eben diese bessere Welt verspricht. Du weißt doch, die mächtigste Waffe ist das Wort...und wie heißts so schön in der Bibel - Im Anfang war das Wort!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und weißt Du warum das so ist mit den Krankheiten etc? Weil sich Gott schon vor langer Zeit von den Menschen abgewandt hat. Dadurch, dass er ihnen den freien Willen ließ, ein großes Geschenk, ging der Schuss gehörig nach hinten los und die Menschheit ist nicht bereit zu lernen. Der Mensch wird sich selbst ausrotten, davon bin ich überzeugt, denn durch seinen Geiz, seine Raffsucht, Habgier und Egoismus kann er sich nicht mit den Dingen zufrieden geben, die er hat und will noch mehr &#8211; das sind dann die Leute, die Führungspositionen bekleiden und schön in die eigne Tasche wirtschaften und den Blick für das wahre Leben und die &#8222;normale&#8220; Bevölkerung verlieren. Was macht denn den Menschen aus? Ich, Ich, Ich &#8211; ein wirkliches Gemeinschaftsgefühl gibt es nicht mehr.</p>
<p>Und was die Religionsfrage angeht &#8211; der Glaube gibt den Menschen ein Gefühl für Sicherheit, an etwas, was besser ist als das, was sie erleben, an eine Welt ohne all das Leiden. Und dass das natürlich &#8222;clevere&#8220; Menschen für sich und ihre eigenen Interpretationen für sich ausnutzen ist doch logisch. Und diejenigen, die &#8222;schwach&#8220; sind lassen sich nur allzu bereit von jemandem führen, der ihnen eben diese bessere Welt verspricht. Du weißt doch, die mächtigste Waffe ist das Wort&#8230;und wie heißts so schön in der Bibel &#8211; Im Anfang war das Wort!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Matthias		</title>
		<link>https://www.torstenmaue.com/warum-ich-nicht-an-gott-glaube/#comment-612</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matthias]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 08:41:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.torstenmaue.com/?p=1128#comment-612</guid>

					<description><![CDATA[Alle von Dir genannten christlichenHochfeste gehen auf römische-heidnische bzw. germanisch-heidnische Kulte zurück. Du kannst gerne an Sol Invictus denken an Weihnachten oder an die Erdgöttin an Ostern (hier in der Oberpfalz heisst der &quot;Dienstag&quot; immer noch &quot;Irda&quot;, also Erdtag, das nur nebenbei). Sage Seele dazu oder ganz profan Psyche - der Mensch braucht einfach solche Feiertage.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle von Dir genannten christlichenHochfeste gehen auf römische-heidnische bzw. germanisch-heidnische Kulte zurück. Du kannst gerne an Sol Invictus denken an Weihnachten oder an die Erdgöttin an Ostern (hier in der Oberpfalz heisst der &#8222;Dienstag&#8220; immer noch &#8222;Irda&#8220;, also Erdtag, das nur nebenbei). Sage Seele dazu oder ganz profan Psyche &#8211; der Mensch braucht einfach solche Feiertage.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
