Es gibt Fragen mit denen sich die meisten Menschen nicht oder nur sehr ungern beschäftigen. Eine davon ist was mit ihrem Vermögen nach dem eigenen Tod geschieht. Wer Familie und Kinder hat wird in 99 % der Fälle dies an selbige vererben. Singles wie ich, die keine Kinder oder Geschwister haben, können es folglich auch nicht an selbige vererben.
In den letzten knapp vier Jahren habe ich mir ein kleines Guthaben angespart (und hoffe, daß das noch größer wird *g*). Ich weiß, daß der Zeitpunkt irgendwann kommen wird wo ich meinen Eltern nichts mehr vererben kann, weil sie dann ganz einfach nicht mehr da sein werden. Daher grübel ich in letzter Zeit desöfteren darüber was dann mit all dem geschehen wird was ich dann besitzen werde. Tu ich gar nichts fällt alles dem Staat zu. Das ist aber nun auch nicht unbedingt das was ich will.
Da man ja nie weiß was das Leben mit einem noch vor hat bin ich nun gerade dabei mir Gedanken darüber zu machen wie ich das ganze testamentarisch festhalten werde. Irgendwie ist ja komisch im Alter von 35 Jahren bereits an Dinge wie ein Testament zu denken, doch wann soll man es sonst tun?
Ich hab für mich beschlossen, daß mein Vermögen wohl entweder der Bill und Melinda Gates-Stiftung zufallen soll oder wenn es sich lohnen sollte daraus eine eigene Stiftung entstehen soll die gemeinnützige Projekte fördern soll. Ich muß mir dann nur noch Gedanken machen was für Projekte durch die Stiftung gefördert werden sollen. Da bin ich gerade dabei das etwas zu durchdenken.
Mich würde ja mal interessieren wie andere das betrachten. Habt ihr euch schon mal Gedanken drüber gemacht, was mit eurem Vermögen nach eurem Tode geschehen soll oder verdrängt ihr den Gedanken daran?