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	Kommentare zu: Netzpolitik in Deutschland	</title>
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		<title>
		Von: Dani		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dani]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 13:50:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bezüglich FB finde ich es schon sehr erstaunlich was manche Leute von Ihrem Leben alles preisgeben. Ich glaube, dass es der Mehrheit an usern nicht wirklich klar ist, dass die Daten gesammelt werden und für z.B. personalisierte Werbung benutzt werden. Eine meiner Freundinen hat mir vor kurzem erzählt, dass Sie es mittlerweile bereut, dass Sie soviel von Ihrem privaten Leben incl. Fotos von Kindern, Familie usw. bei FB preisgegeben hat. Ich kann da wirklich nur mit dem Kopf schütteln. Wie naiv muss man da eigentlich sein? Nur so wie meine Freundin sind warcheinlich die meisten. Verbote und Datenschutzerklärungen die keine Sau liest bringen da meiner Meinung nach nichts. Evtl. würde aber Aufklärung in Schulen, Kurse und den Medien was bringen. Von personalisierter Werbung halt ich nichts. 
Bezüglich Killerspiele bin ich ganz Deiner Meinung. Ausgepowerte Kinder sind weniger aggressiv. Computerspiele ja aber im Maßen ansonsten viel frische Luft und Sportvereine. Leider ist es für viele Eltern bequemer und günstiger, wenn die Kinder den ganzen Tag vorm Computer oder TV sitzen. Traurige Welt. Ich bin auch Mama von 2 Kindern. Mein großer 8 hat 3 x pro Woche Fussballtraining und 2 x Judo. Ich finde es zwar manchmal schon heftig aber es macht Ihm Spaß und solange die Noten darunter nicht leiden. Ist es ok.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bezüglich FB finde ich es schon sehr erstaunlich was manche Leute von Ihrem Leben alles preisgeben. Ich glaube, dass es der Mehrheit an usern nicht wirklich klar ist, dass die Daten gesammelt werden und für z.B. personalisierte Werbung benutzt werden. Eine meiner Freundinen hat mir vor kurzem erzählt, dass Sie es mittlerweile bereut, dass Sie soviel von Ihrem privaten Leben incl. Fotos von Kindern, Familie usw. bei FB preisgegeben hat. Ich kann da wirklich nur mit dem Kopf schütteln. Wie naiv muss man da eigentlich sein? Nur so wie meine Freundin sind warcheinlich die meisten. Verbote und Datenschutzerklärungen die keine Sau liest bringen da meiner Meinung nach nichts. Evtl. würde aber Aufklärung in Schulen, Kurse und den Medien was bringen. Von personalisierter Werbung halt ich nichts.<br />
Bezüglich Killerspiele bin ich ganz Deiner Meinung. Ausgepowerte Kinder sind weniger aggressiv. Computerspiele ja aber im Maßen ansonsten viel frische Luft und Sportvereine. Leider ist es für viele Eltern bequemer und günstiger, wenn die Kinder den ganzen Tag vorm Computer oder TV sitzen. Traurige Welt. Ich bin auch Mama von 2 Kindern. Mein großer 8 hat 3 x pro Woche Fussballtraining und 2 x Judo. Ich finde es zwar manchmal schon heftig aber es macht Ihm Spaß und solange die Noten darunter nicht leiden. Ist es ok.</p>
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		<title>
		Von: Dani		</title>
		<link>https://www.torstenmaue.com/netzpolitik-in-deutschland/#comment-988</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dani]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 13:50:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bezüglich FB finde ich es schon sehr erstaunlich was manche Leute von Ihrem Leben alles preisgeben. Ich glaube, dass es der Mehrheit an usern nicht wirklich klar ist, dass die Daten gesammelt werden und für z.B. personalisierte Werbung benutzt werden. Eine meiner Freundinen hat mir vor kurzem erzählt, dass Sie es mittlerweile bereut, dass Sie soviel von Ihrem privaten Leben incl. Fotos von Kindern, Familie usw. bei FB preisgegeben hat. Ich kann da wirklich nur mit dem Kopf schütteln. Wie naiv muss man da eigentlich sein? Nur so wie meine Freundin sind warcheinlich die meisten. Verbote und Datenschutzerklärungen die keine Sau liest bringen da meiner Meinung nach nichts. Evtl. würde aber Aufklärung in Schulen, Kurse und den Medien was bringen. Von personalisierter Werbung halt ich nichts. 
Bezüglich Killerspiele bin ich ganz Deiner Meinung. Ausgepowerte Kinder sind weniger aggressiv. Computerspiele ja aber im Maßen ansonsten viel frische Luft und Sportvereine. Leider ist es für viele Eltern bequemer und günstiger, wenn die Kinder den ganzen Tag vorm Computer oder TV sitzen. Traurige Welt. Ich bin auch Mama von 2 Kindern. Mein großer 8 hat 3 x pro Woche Fussballtraining und 2 x Judo. Ich finde es zwar manchmal schon heftig aber es macht Ihm Spaß und solange die Noten darunter nicht leiden. Ist es ok.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bezüglich FB finde ich es schon sehr erstaunlich was manche Leute von Ihrem Leben alles preisgeben. Ich glaube, dass es der Mehrheit an usern nicht wirklich klar ist, dass die Daten gesammelt werden und für z.B. personalisierte Werbung benutzt werden. Eine meiner Freundinen hat mir vor kurzem erzählt, dass Sie es mittlerweile bereut, dass Sie soviel von Ihrem privaten Leben incl. Fotos von Kindern, Familie usw. bei FB preisgegeben hat. Ich kann da wirklich nur mit dem Kopf schütteln. Wie naiv muss man da eigentlich sein? Nur so wie meine Freundin sind warcheinlich die meisten. Verbote und Datenschutzerklärungen die keine Sau liest bringen da meiner Meinung nach nichts. Evtl. würde aber Aufklärung in Schulen, Kurse und den Medien was bringen. Von personalisierter Werbung halt ich nichts.<br />
Bezüglich Killerspiele bin ich ganz Deiner Meinung. Ausgepowerte Kinder sind weniger aggressiv. Computerspiele ja aber im Maßen ansonsten viel frische Luft und Sportvereine. Leider ist es für viele Eltern bequemer und günstiger, wenn die Kinder den ganzen Tag vorm Computer oder TV sitzen. Traurige Welt. Ich bin auch Mama von 2 Kindern. Mein großer 8 hat 3 x pro Woche Fussballtraining und 2 x Judo. Ich finde es zwar manchmal schon heftig aber es macht Ihm Spaß und solange die Noten darunter nicht leiden. Ist es ok.</p>
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		<title>
		Von: Frank		</title>
		<link>https://www.torstenmaue.com/netzpolitik-in-deutschland/#comment-985</link>

		<dc:creator><![CDATA[Frank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 10:19:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062; -mehr als 20 Millionen Deutsche nutzen Facebook und haben kein Problem damit auf Likebuttons zu klicken

Das heißt, dass 20 Millionen Deutsche nicht ahnen, was das bedeutet.

Facebook hat den Charme einer Community, ist aber längst etwas anderes und ein aktiver Button ist nunmal ein Nachschlüssel für Facebook. Man erlaubt mit dem Button, dass Facebook auf der eigenen Seite Daten sammeln darf, und zwar über jeden. Ein normaler Linkbutton hätte auch genügt, dessen Buttonbild auf dem eigenen Webspace liegt und der Link einen Code zur Identifizierung der Seite enthält.

Das würde dann bedeuten, dass Facebook nur dann Daten bekäme, wenn wirklich echte Fans die Seite besucht hätten und den Button angeklickt hätten. Aber das genügt Facebook nicht, denn Facebook will da schlauer und besser sein als Google und will alle Daten von allen Besuchern, egal ob man klickt oder nicht.

Und das will ich als Besucher nicht immer und überall (fiktives Beispiel: &quot;Torsten hat sich 1 Stunde lang bei potenzmittel.*** aufgehalten&quot;) und schon gar nicht als Facebook Mitglied.

Die Möglichkeiten die sich durch geschickte Datenverknüpfung ergeben sind immens, das konnte sich Orwell in den wildesten Träumen niemals vorstellen, was damit machbar wird. Eben weil Facebook inzwischen weltumspannend ist und auf gefühlt jeder zweiten Seite Like-Button zu finden ist, ist eine nahezu totale Kontrolle möglich. Total wird die Kontrolle durch ein stets eingeschaltetes Smartphone mit Facebook Apps und anderen die Daten sammeln oder verschleudern.

Manche SEOs mögen feuchte Finger bekommen angesichts der Daten die ihnen Facebook liefern könnte, aber irgendwann könnte Facebook die SEOs arbeitslos machen, denn Facebook kann den Dienst auch direkt an die Firmen und Seiteninhaber liefern, schneller und besser als jeder SEO.

Google hat das erkannt und versucht schleunigst, mit Google+ der Sache hinterher zulaufen. Jetzt fängt Google an, mit Google+ in ganz anderem Ausmaß Daten zu sammeln als es je mit Analytics möglich gewesen wäre.
Denn die Leute sind ja so lieb und verraten als Mitglied von Google+ alles, was Google bisher noch nicht wusste, samt Klarnamen und Geburtsdatum.

War es zuvor eher unbedenklich, wenn ein (!) Webshop auf seiner Seite Daten über anonyme Besucher sammelte, um zu wissen wie die Seite besucht und genutzt wird, so ist es heute gleich um mehrere Faktoren anders. Jetzt ist es der Torsten (könnte jeder andere Name sein) der auf dieser und jener Seite war und sich dieses oder jenes angeschaut hat, nun ist es der Torsten der an jenem Tag mit dem Zug dorthin fuhr und dabei dieses geschrieben hat und in jenem Shop folgendes gekauft hat usw.
Nun ist es auch nicht nur Torsten, denn Torsten hat Beziehungen bei Facebook oder Google+ und siehe da, Torsten hat sich in einem Restaurant mit Klaus getroffen und kurz danach sind beide zu Gabi gegangen. Dazu passt die Großpackung Kondome mit Gleitgel die Torsten zuvor im Web-Shop kaufte und am Tag zuvor geliefert bekam, usw.

Das ist zwar eine fiktive Geschichte und die Namen sind frei erfunden, aber ich glaube dass viele sich gar nicht bewusst sind, was mit einem Weltumspannenden System wie Google+ oder Facebook samt den aktiven Buttons möglich wäre. 

Ob Facebook das nützt, ist genauso egal wie beim Bundestrojaner ob dieser alle Möglichkeiten nützt.
Die Möglichkeit ist da und irgendeiner wird sie nützen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; -mehr als 20 Millionen Deutsche nutzen Facebook und haben kein Problem damit auf Likebuttons zu klicken</p>
<p>Das heißt, dass 20 Millionen Deutsche nicht ahnen, was das bedeutet.</p>
<p>Facebook hat den Charme einer Community, ist aber längst etwas anderes und ein aktiver Button ist nunmal ein Nachschlüssel für Facebook. Man erlaubt mit dem Button, dass Facebook auf der eigenen Seite Daten sammeln darf, und zwar über jeden. Ein normaler Linkbutton hätte auch genügt, dessen Buttonbild auf dem eigenen Webspace liegt und der Link einen Code zur Identifizierung der Seite enthält.</p>
<p>Das würde dann bedeuten, dass Facebook nur dann Daten bekäme, wenn wirklich echte Fans die Seite besucht hätten und den Button angeklickt hätten. Aber das genügt Facebook nicht, denn Facebook will da schlauer und besser sein als Google und will alle Daten von allen Besuchern, egal ob man klickt oder nicht.</p>
<p>Und das will ich als Besucher nicht immer und überall (fiktives Beispiel: &#8222;Torsten hat sich 1 Stunde lang bei potenzmittel.*** aufgehalten&#8220;) und schon gar nicht als Facebook Mitglied.</p>
<p>Die Möglichkeiten die sich durch geschickte Datenverknüpfung ergeben sind immens, das konnte sich Orwell in den wildesten Träumen niemals vorstellen, was damit machbar wird. Eben weil Facebook inzwischen weltumspannend ist und auf gefühlt jeder zweiten Seite Like-Button zu finden ist, ist eine nahezu totale Kontrolle möglich. Total wird die Kontrolle durch ein stets eingeschaltetes Smartphone mit Facebook Apps und anderen die Daten sammeln oder verschleudern.</p>
<p>Manche SEOs mögen feuchte Finger bekommen angesichts der Daten die ihnen Facebook liefern könnte, aber irgendwann könnte Facebook die SEOs arbeitslos machen, denn Facebook kann den Dienst auch direkt an die Firmen und Seiteninhaber liefern, schneller und besser als jeder SEO.</p>
<p>Google hat das erkannt und versucht schleunigst, mit Google+ der Sache hinterher zulaufen. Jetzt fängt Google an, mit Google+ in ganz anderem Ausmaß Daten zu sammeln als es je mit Analytics möglich gewesen wäre.<br />
Denn die Leute sind ja so lieb und verraten als Mitglied von Google+ alles, was Google bisher noch nicht wusste, samt Klarnamen und Geburtsdatum.</p>
<p>War es zuvor eher unbedenklich, wenn ein (!) Webshop auf seiner Seite Daten über anonyme Besucher sammelte, um zu wissen wie die Seite besucht und genutzt wird, so ist es heute gleich um mehrere Faktoren anders. Jetzt ist es der Torsten (könnte jeder andere Name sein) der auf dieser und jener Seite war und sich dieses oder jenes angeschaut hat, nun ist es der Torsten der an jenem Tag mit dem Zug dorthin fuhr und dabei dieses geschrieben hat und in jenem Shop folgendes gekauft hat usw.<br />
Nun ist es auch nicht nur Torsten, denn Torsten hat Beziehungen bei Facebook oder Google+ und siehe da, Torsten hat sich in einem Restaurant mit Klaus getroffen und kurz danach sind beide zu Gabi gegangen. Dazu passt die Großpackung Kondome mit Gleitgel die Torsten zuvor im Web-Shop kaufte und am Tag zuvor geliefert bekam, usw.</p>
<p>Das ist zwar eine fiktive Geschichte und die Namen sind frei erfunden, aber ich glaube dass viele sich gar nicht bewusst sind, was mit einem Weltumspannenden System wie Google+ oder Facebook samt den aktiven Buttons möglich wäre. </p>
<p>Ob Facebook das nützt, ist genauso egal wie beim Bundestrojaner ob dieser alle Möglichkeiten nützt.<br />
Die Möglichkeit ist da und irgendeiner wird sie nützen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Frank		</title>
		<link>https://www.torstenmaue.com/netzpolitik-in-deutschland/#comment-986</link>

		<dc:creator><![CDATA[Frank]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 10:19:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062; -mehr als 20 Millionen Deutsche nutzen Facebook und haben kein Problem damit auf Likebuttons zu klicken

Das heißt, dass 20 Millionen Deutsche nicht ahnen, was das bedeutet.

Facebook hat den Charme einer Community, ist aber längst etwas anderes und ein aktiver Button ist nunmal ein Nachschlüssel für Facebook. Man erlaubt mit dem Button, dass Facebook auf der eigenen Seite Daten sammeln darf, und zwar über jeden. Ein normaler Linkbutton hätte auch genügt, dessen Buttonbild auf dem eigenen Webspace liegt und der Link einen Code zur Identifizierung der Seite enthält.

Das würde dann bedeuten, dass Facebook nur dann Daten bekäme, wenn wirklich echte Fans die Seite besucht hätten und den Button angeklickt hätten. Aber das genügt Facebook nicht, denn Facebook will da schlauer und besser sein als Google und will alle Daten von allen Besuchern, egal ob man klickt oder nicht.

Und das will ich als Besucher nicht immer und überall (fiktives Beispiel: &quot;Torsten hat sich 1 Stunde lang bei potenzmittel.*** aufgehalten&quot;) und schon gar nicht als Facebook Mitglied.

Die Möglichkeiten die sich durch geschickte Datenverknüpfung ergeben sind immens, das konnte sich Orwell in den wildesten Träumen niemals vorstellen, was damit machbar wird. Eben weil Facebook inzwischen weltumspannend ist und auf gefühlt jeder zweiten Seite Like-Button zu finden ist, ist eine nahezu totale Kontrolle möglich. Total wird die Kontrolle durch ein stets eingeschaltetes Smartphone mit Facebook Apps und anderen die Daten sammeln oder verschleudern.

Manche SEOs mögen feuchte Finger bekommen angesichts der Daten die ihnen Facebook liefern könnte, aber irgendwann könnte Facebook die SEOs arbeitslos machen, denn Facebook kann den Dienst auch direkt an die Firmen und Seiteninhaber liefern, schneller und besser als jeder SEO.

Google hat das erkannt und versucht schleunigst, mit Google+ der Sache hinterher zulaufen. Jetzt fängt Google an, mit Google+ in ganz anderem Ausmaß Daten zu sammeln als es je mit Analytics möglich gewesen wäre.
Denn die Leute sind ja so lieb und verraten als Mitglied von Google+ alles, was Google bisher noch nicht wusste, samt Klarnamen und Geburtsdatum.

War es zuvor eher unbedenklich, wenn ein (!) Webshop auf seiner Seite Daten über anonyme Besucher sammelte, um zu wissen wie die Seite besucht und genutzt wird, so ist es heute gleich um mehrere Faktoren anders. Jetzt ist es der Torsten (könnte jeder andere Name sein) der auf dieser und jener Seite war und sich dieses oder jenes angeschaut hat, nun ist es der Torsten der an jenem Tag mit dem Zug dorthin fuhr und dabei dieses geschrieben hat und in jenem Shop folgendes gekauft hat usw.
Nun ist es auch nicht nur Torsten, denn Torsten hat Beziehungen bei Facebook oder Google+ und siehe da, Torsten hat sich in einem Restaurant mit Klaus getroffen und kurz danach sind beide zu Gabi gegangen. Dazu passt die Großpackung Kondome mit Gleitgel die Torsten zuvor im Web-Shop kaufte und am Tag zuvor geliefert bekam, usw.

Das ist zwar eine fiktive Geschichte und die Namen sind frei erfunden, aber ich glaube dass viele sich gar nicht bewusst sind, was mit einem Weltumspannenden System wie Google+ oder Facebook samt den aktiven Buttons möglich wäre. 

Ob Facebook das nützt, ist genauso egal wie beim Bundestrojaner ob dieser alle Möglichkeiten nützt.
Die Möglichkeit ist da und irgendeiner wird sie nützen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; -mehr als 20 Millionen Deutsche nutzen Facebook und haben kein Problem damit auf Likebuttons zu klicken</p>
<p>Das heißt, dass 20 Millionen Deutsche nicht ahnen, was das bedeutet.</p>
<p>Facebook hat den Charme einer Community, ist aber längst etwas anderes und ein aktiver Button ist nunmal ein Nachschlüssel für Facebook. Man erlaubt mit dem Button, dass Facebook auf der eigenen Seite Daten sammeln darf, und zwar über jeden. Ein normaler Linkbutton hätte auch genügt, dessen Buttonbild auf dem eigenen Webspace liegt und der Link einen Code zur Identifizierung der Seite enthält.</p>
<p>Das würde dann bedeuten, dass Facebook nur dann Daten bekäme, wenn wirklich echte Fans die Seite besucht hätten und den Button angeklickt hätten. Aber das genügt Facebook nicht, denn Facebook will da schlauer und besser sein als Google und will alle Daten von allen Besuchern, egal ob man klickt oder nicht.</p>
<p>Und das will ich als Besucher nicht immer und überall (fiktives Beispiel: &#8222;Torsten hat sich 1 Stunde lang bei potenzmittel.*** aufgehalten&#8220;) und schon gar nicht als Facebook Mitglied.</p>
<p>Die Möglichkeiten die sich durch geschickte Datenverknüpfung ergeben sind immens, das konnte sich Orwell in den wildesten Träumen niemals vorstellen, was damit machbar wird. Eben weil Facebook inzwischen weltumspannend ist und auf gefühlt jeder zweiten Seite Like-Button zu finden ist, ist eine nahezu totale Kontrolle möglich. Total wird die Kontrolle durch ein stets eingeschaltetes Smartphone mit Facebook Apps und anderen die Daten sammeln oder verschleudern.</p>
<p>Manche SEOs mögen feuchte Finger bekommen angesichts der Daten die ihnen Facebook liefern könnte, aber irgendwann könnte Facebook die SEOs arbeitslos machen, denn Facebook kann den Dienst auch direkt an die Firmen und Seiteninhaber liefern, schneller und besser als jeder SEO.</p>
<p>Google hat das erkannt und versucht schleunigst, mit Google+ der Sache hinterher zulaufen. Jetzt fängt Google an, mit Google+ in ganz anderem Ausmaß Daten zu sammeln als es je mit Analytics möglich gewesen wäre.<br />
Denn die Leute sind ja so lieb und verraten als Mitglied von Google+ alles, was Google bisher noch nicht wusste, samt Klarnamen und Geburtsdatum.</p>
<p>War es zuvor eher unbedenklich, wenn ein (!) Webshop auf seiner Seite Daten über anonyme Besucher sammelte, um zu wissen wie die Seite besucht und genutzt wird, so ist es heute gleich um mehrere Faktoren anders. Jetzt ist es der Torsten (könnte jeder andere Name sein) der auf dieser und jener Seite war und sich dieses oder jenes angeschaut hat, nun ist es der Torsten der an jenem Tag mit dem Zug dorthin fuhr und dabei dieses geschrieben hat und in jenem Shop folgendes gekauft hat usw.<br />
Nun ist es auch nicht nur Torsten, denn Torsten hat Beziehungen bei Facebook oder Google+ und siehe da, Torsten hat sich in einem Restaurant mit Klaus getroffen und kurz danach sind beide zu Gabi gegangen. Dazu passt die Großpackung Kondome mit Gleitgel die Torsten zuvor im Web-Shop kaufte und am Tag zuvor geliefert bekam, usw.</p>
<p>Das ist zwar eine fiktive Geschichte und die Namen sind frei erfunden, aber ich glaube dass viele sich gar nicht bewusst sind, was mit einem Weltumspannenden System wie Google+ oder Facebook samt den aktiven Buttons möglich wäre. </p>
<p>Ob Facebook das nützt, ist genauso egal wie beim Bundestrojaner ob dieser alle Möglichkeiten nützt.<br />
Die Möglichkeit ist da und irgendeiner wird sie nützen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: AMUNO		</title>
		<link>https://www.torstenmaue.com/netzpolitik-in-deutschland/#comment-983</link>

		<dc:creator><![CDATA[AMUNO]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 07:43:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.torstenmaue.com/?p=1538#comment-983</guid>

					<description><![CDATA[Moin,

also zum 1. Punkt, Koks kommt auch eher positiv bei der Bevölkerung an und wenn die Bevölkerung eben nicht weiß und kaum dazu jemals in der Lage sein wird zu wissen, was FB da eigentlich treibt, dann sollten sie geschützt werden.
Zum 2. Punkt mit den Pornos, der Staat hat hier nicht versagt, er setzt einfach nur das Recht in seinem Bereich um. Für zusätzlichen Schutz gerade zum Beispiel für Kinder, sind die Eltern zuständig. Für ausländischer Server ist es bestimmt nicht die deutsche Politik.
Bei den Datenschutzerklärungen stimme ich dir mal zu, allerdings gehören sie eben zu den rechtlichen Rahmenbedingungen.
Killerspiele? Du hast kein Mahjong, dir kann geholfen werden: https://www.mahjong-shanghai.de/  :D
Nein, früher war es Rock &#039;n Roll, dann Fernsehen, dann Video, jetzt halt Computerspiele. Es gab wohl keine Jugend in den letzten 70 Jahren, die nicht als gefährdet gezählt hätte.
Zur personalisierten Werbung: Was zur Hölle geht es ein Unternehmen an, wie viel ich verdiene, ob ich, deinem Beispiel nach, ein Baby habe oder für was ich mich interessiere? Personalisierte Werbung zieht auf lange Sicht auch personalisierte Inhalte nach sich und dann kann man nie wieder über seinen Tellerrand schauen. Ergo, ich möchte ganz allein für mich entscheiden, wem ich was über mich erzähle.

Grüssle
AMUNO
(via G+ hergefunden)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin,</p>
<p>also zum 1. Punkt, Koks kommt auch eher positiv bei der Bevölkerung an und wenn die Bevölkerung eben nicht weiß und kaum dazu jemals in der Lage sein wird zu wissen, was FB da eigentlich treibt, dann sollten sie geschützt werden.<br />
Zum 2. Punkt mit den Pornos, der Staat hat hier nicht versagt, er setzt einfach nur das Recht in seinem Bereich um. Für zusätzlichen Schutz gerade zum Beispiel für Kinder, sind die Eltern zuständig. Für ausländischer Server ist es bestimmt nicht die deutsche Politik.<br />
Bei den Datenschutzerklärungen stimme ich dir mal zu, allerdings gehören sie eben zu den rechtlichen Rahmenbedingungen.<br />
Killerspiele? Du hast kein Mahjong, dir kann geholfen werden: <a href="https://www.mahjong-shanghai.de/" rel="nofollow ugc">https://www.mahjong-shanghai.de/</a>  😀<br />
Nein, früher war es Rock &#8217;n Roll, dann Fernsehen, dann Video, jetzt halt Computerspiele. Es gab wohl keine Jugend in den letzten 70 Jahren, die nicht als gefährdet gezählt hätte.<br />
Zur personalisierten Werbung: Was zur Hölle geht es ein Unternehmen an, wie viel ich verdiene, ob ich, deinem Beispiel nach, ein Baby habe oder für was ich mich interessiere? Personalisierte Werbung zieht auf lange Sicht auch personalisierte Inhalte nach sich und dann kann man nie wieder über seinen Tellerrand schauen. Ergo, ich möchte ganz allein für mich entscheiden, wem ich was über mich erzähle.</p>
<p>Grüssle<br />
AMUNO<br />
(via G+ hergefunden)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: AMUNO		</title>
		<link>https://www.torstenmaue.com/netzpolitik-in-deutschland/#comment-984</link>

		<dc:creator><![CDATA[AMUNO]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 07:43:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.torstenmaue.com/?p=1538#comment-984</guid>

					<description><![CDATA[Moin,

also zum 1. Punkt, Koks kommt auch eher positiv bei der Bevölkerung an und wenn die Bevölkerung eben nicht weiß und kaum dazu jemals in der Lage sein wird zu wissen, was FB da eigentlich treibt, dann sollten sie geschützt werden.
Zum 2. Punkt mit den Pornos, der Staat hat hier nicht versagt, er setzt einfach nur das Recht in seinem Bereich um. Für zusätzlichen Schutz gerade zum Beispiel für Kinder, sind die Eltern zuständig. Für ausländischer Server ist es bestimmt nicht die deutsche Politik.
Bei den Datenschutzerklärungen stimme ich dir mal zu, allerdings gehören sie eben zu den rechtlichen Rahmenbedingungen.
Killerspiele? Du hast kein Mahjong, dir kann geholfen werden: https://www.mahjong-shanghai.de/  :D
Nein, früher war es Rock &#039;n Roll, dann Fernsehen, dann Video, jetzt halt Computerspiele. Es gab wohl keine Jugend in den letzten 70 Jahren, die nicht als gefährdet gezählt hätte.
Zur personalisierten Werbung: Was zur Hölle geht es ein Unternehmen an, wie viel ich verdiene, ob ich, deinem Beispiel nach, ein Baby habe oder für was ich mich interessiere? Personalisierte Werbung zieht auf lange Sicht auch personalisierte Inhalte nach sich und dann kann man nie wieder über seinen Tellerrand schauen. Ergo, ich möchte ganz allein für mich entscheiden, wem ich was über mich erzähle.

Grüssle
AMUNO
(via G+ hergefunden)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin,</p>
<p>also zum 1. Punkt, Koks kommt auch eher positiv bei der Bevölkerung an und wenn die Bevölkerung eben nicht weiß und kaum dazu jemals in der Lage sein wird zu wissen, was FB da eigentlich treibt, dann sollten sie geschützt werden.<br />
Zum 2. Punkt mit den Pornos, der Staat hat hier nicht versagt, er setzt einfach nur das Recht in seinem Bereich um. Für zusätzlichen Schutz gerade zum Beispiel für Kinder, sind die Eltern zuständig. Für ausländischer Server ist es bestimmt nicht die deutsche Politik.<br />
Bei den Datenschutzerklärungen stimme ich dir mal zu, allerdings gehören sie eben zu den rechtlichen Rahmenbedingungen.<br />
Killerspiele? Du hast kein Mahjong, dir kann geholfen werden: <a href="https://www.mahjong-shanghai.de/" rel="nofollow ugc">https://www.mahjong-shanghai.de/</a>  😀<br />
Nein, früher war es Rock &#8217;n Roll, dann Fernsehen, dann Video, jetzt halt Computerspiele. Es gab wohl keine Jugend in den letzten 70 Jahren, die nicht als gefährdet gezählt hätte.<br />
Zur personalisierten Werbung: Was zur Hölle geht es ein Unternehmen an, wie viel ich verdiene, ob ich, deinem Beispiel nach, ein Baby habe oder für was ich mich interessiere? Personalisierte Werbung zieht auf lange Sicht auch personalisierte Inhalte nach sich und dann kann man nie wieder über seinen Tellerrand schauen. Ergo, ich möchte ganz allein für mich entscheiden, wem ich was über mich erzähle.</p>
<p>Grüssle<br />
AMUNO<br />
(via G+ hergefunden)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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