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	Kommentare zu: Wie man Flüchtlingen wirklich helfen könnte	</title>
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		<title>
		Von: Torsten		</title>
		<link>https://www.torstenmaue.com/wie-man-fluechtlingen-wirklich-helfen-koennte/#comment-1681</link>

		<dc:creator><![CDATA[Torsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2015 10:48:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.torstenmaue.com/wie-man-fluechtlingen-wirklich-helfen-koennte/#comment-1679&quot;&gt;Kato&lt;/a&gt;.

Kato, danke für deinen ausführlichen Kommentar. Ich denke da kommt wieder dieses &quot;typisch deutsch&quot; hervor, aber bitte nicht falsch auffassen. Ich meine dieses &quot;alles muß genau geplant, organisiert usw. sein&quot;. Was nicht in irgendeiner Verordnung erläutert wird, geht halt nicht.

Da muss man weg. Ich bin zum Beispiel skeptisch ob man wirklich professionelle Sprachlehrer braucht oder ob nicht auch jeder von uns den Flüchtlingen bissel helfen kann deutsch zu lernen, auch ohne festen Lehrplan.

Das mit der Berufsverteilung waren jetzt natürlich nur mal fix ausgedachte Beispiele. Der &quot;Rest&quot;, also jene ohne Ausbildung, Rentner usw. werden natürlich entsprechend gleichmäßig verteilt. Und nein, ich will auch nicht alle aufs Land schicken und niemanden in den Städten behalten, aber wenn man die Menschen so verteilt, wie es auch vielleicht für unsere Gesellschaft nützlich ist, die sich da ja auch mit hohem finanziellen Aufwand engagiert, dann profitieren wir halt auch mehr davon und dann ist es einfacher den Einheimischen das alles zu vermitteln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.torstenmaue.com/wie-man-fluechtlingen-wirklich-helfen-koennte/#comment-1679">Kato</a>.</p>
<p>Kato, danke für deinen ausführlichen Kommentar. Ich denke da kommt wieder dieses &#8222;typisch deutsch&#8220; hervor, aber bitte nicht falsch auffassen. Ich meine dieses &#8222;alles muß genau geplant, organisiert usw. sein&#8220;. Was nicht in irgendeiner Verordnung erläutert wird, geht halt nicht.</p>
<p>Da muss man weg. Ich bin zum Beispiel skeptisch ob man wirklich professionelle Sprachlehrer braucht oder ob nicht auch jeder von uns den Flüchtlingen bissel helfen kann deutsch zu lernen, auch ohne festen Lehrplan.</p>
<p>Das mit der Berufsverteilung waren jetzt natürlich nur mal fix ausgedachte Beispiele. Der &#8222;Rest&#8220;, also jene ohne Ausbildung, Rentner usw. werden natürlich entsprechend gleichmäßig verteilt. Und nein, ich will auch nicht alle aufs Land schicken und niemanden in den Städten behalten, aber wenn man die Menschen so verteilt, wie es auch vielleicht für unsere Gesellschaft nützlich ist, die sich da ja auch mit hohem finanziellen Aufwand engagiert, dann profitieren wir halt auch mehr davon und dann ist es einfacher den Einheimischen das alles zu vermitteln.</p>
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		Von: Torsten		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Torsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2015 10:48:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.torstenmaue.com/wie-man-fluechtlingen-wirklich-helfen-koennte/#comment-1680&quot;&gt;Kato&lt;/a&gt;.

Kato, danke für deinen ausführlichen Kommentar. Ich denke da kommt wieder dieses &quot;typisch deutsch&quot; hervor, aber bitte nicht falsch auffassen. Ich meine dieses &quot;alles muß genau geplant, organisiert usw. sein&quot;. Was nicht in irgendeiner Verordnung erläutert wird, geht halt nicht.

Da muss man weg. Ich bin zum Beispiel skeptisch ob man wirklich professionelle Sprachlehrer braucht oder ob nicht auch jeder von uns den Flüchtlingen bissel helfen kann deutsch zu lernen, auch ohne festen Lehrplan.

Das mit der Berufsverteilung waren jetzt natürlich nur mal fix ausgedachte Beispiele. Der &quot;Rest&quot;, also jene ohne Ausbildung, Rentner usw. werden natürlich entsprechend gleichmäßig verteilt. Und nein, ich will auch nicht alle aufs Land schicken und niemanden in den Städten behalten, aber wenn man die Menschen so verteilt, wie es auch vielleicht für unsere Gesellschaft nützlich ist, die sich da ja auch mit hohem finanziellen Aufwand engagiert, dann profitieren wir halt auch mehr davon und dann ist es einfacher den Einheimischen das alles zu vermitteln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.torstenmaue.com/wie-man-fluechtlingen-wirklich-helfen-koennte/#comment-1680">Kato</a>.</p>
<p>Kato, danke für deinen ausführlichen Kommentar. Ich denke da kommt wieder dieses &#8222;typisch deutsch&#8220; hervor, aber bitte nicht falsch auffassen. Ich meine dieses &#8222;alles muß genau geplant, organisiert usw. sein&#8220;. Was nicht in irgendeiner Verordnung erläutert wird, geht halt nicht.</p>
<p>Da muss man weg. Ich bin zum Beispiel skeptisch ob man wirklich professionelle Sprachlehrer braucht oder ob nicht auch jeder von uns den Flüchtlingen bissel helfen kann deutsch zu lernen, auch ohne festen Lehrplan.</p>
<p>Das mit der Berufsverteilung waren jetzt natürlich nur mal fix ausgedachte Beispiele. Der &#8222;Rest&#8220;, also jene ohne Ausbildung, Rentner usw. werden natürlich entsprechend gleichmäßig verteilt. Und nein, ich will auch nicht alle aufs Land schicken und niemanden in den Städten behalten, aber wenn man die Menschen so verteilt, wie es auch vielleicht für unsere Gesellschaft nützlich ist, die sich da ja auch mit hohem finanziellen Aufwand engagiert, dann profitieren wir halt auch mehr davon und dann ist es einfacher den Einheimischen das alles zu vermitteln.</p>
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		<title>
		Von: Kato		</title>
		<link>https://www.torstenmaue.com/wie-man-fluechtlingen-wirklich-helfen-koennte/#comment-1679</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kato]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2015 10:37:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hi Torsten, 
schön, dass du dich dem Thema annimmst! Ich habe in meinem Wohnort gerade auch mit Flüchtlingen zu tun und kann dir vielleicht ein bisschen mehr zu deinen Ideen sagen. 
Grundsätzlich ist deine Idee natürlich gut und es wär super, wenn das so umgesetzt werden könnte.
Allerdings:
1) 1-€-Jobs schaffen: Das Problem ist, dass die Flüchtlinge in den ersten Monaten nichts verdienen dürfen, und 1-€-Jobs fallen da ggf. schon drunter. Außerdem könnte es ein falsches Signal setzen, (harte) Arbeit mit nur einem Euro zu entlohnen. 
2) Eine zentrale Datenbank zu schaffen und die Flüchtlinge nach &quot;Bedarf&quot; zu verteilen, bzw. dorthin, wo sie am besten hinpassen, wird aufgrund der Bürokratie nicht möglich sein. Da arbeiten wahnsinnig viele Stellen mit- und gegeneinander und ich persönlich habe das als total chaotisch wahrgenommen. Man bräuchte eine grundlegene Reform, und sowas dauert ja bekanntlich Jahre
3) Du sagst: Schreiner nach Niedersachsen, Ärzte aufs Land etc - schön und gut, aber was, wenn jemand überhaupt keine Ausbildung hat? Wo soll der dann hin?
3b) Selbst wenn jemand in seiner Heimat als sehr gut ausgebildeter Arzt gearbeitet hat - um in D arbeiten zu können, braucht er neben der Erlaubnis vor allem auch die Sprachkenntnisse. Ebenso geht es ungelernten Flüchtlingen, die hier eine Ausbildung anfangen oder jobben wollen. In den ersten Monaten haben Flüchtlinge/Asylbewerber aber kein Anrecht auf einen Sprachkurs. Wenn, müssten sie den Besuch freiwillig organisieren. Inklusive Anfahrt zur Sprachschule, Kosten für den Kurs, Unterrichtsmaterialien und den Transport. Ist also quasi unmöglich. 
3c) für den Sprachunterricht braucht man qualifizierte LehrerInnen - von denen gibt es nicht genug bzw. sie werden sehr undankbar behandelt (keine &quot;normalen&quot; Arbeitsverträge, sondern nur auf Stundenbasis, schlechte Bezahlung etc). Ich habe meinen Bachelor in DaF (Deutsch als Fremdsprache) gemacht und besitze die Zulassung vom BaMF. Neulich habe ich mit einem VHS-Mitarbeiter gesprochen und er war ganz begeistert, dass ich jetzt hier wohne, weil besonders auf dem Land LehrerInnen mit dieser Qualifikation fehlen. Er hätte mich am liebsten auf der Stelle eingestellt - allerdings sind die neuen Kurse noch nicht fertig geplant, weil da schon wieder jede Menge - man ahnt es - Bürokratie hinter steckt. 
 4) Meiner Meinung nach braucht man mehr Leute, die ehrenamtlich mitarbeiten. Allerdings sind viele nicht dazu bereit. Viele Studierende engagieren sich in Vereinen oder Initiativen. Das ist super. Aber Leute, die 40 Stunden arbeiten, haben keine Lust, abends oder am Wochenende noch zusätzliche &quot;Arbeit&quot; zu übernehmen. Dabei macht Ehrenamt Spaß und man bekommt viel zurück. 
5) Es gibt halt immer noch zu viele Idioten alá PEGIDA, die es leider schaffen, mit ihren Parolen die Leute auf die Straße zu bringen. 
Es gibt eine Datenbank unter &lt;a href=&quot;https://wie-kann-ich-helfen.info/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Wie kann ich helfen?&lt;/a&gt;, dort sind Vereine, Projekte und Initiativen in ganz Deutschland aufgelistet. 
Viele Grüße
Kato]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Torsten,<br />
schön, dass du dich dem Thema annimmst! Ich habe in meinem Wohnort gerade auch mit Flüchtlingen zu tun und kann dir vielleicht ein bisschen mehr zu deinen Ideen sagen.<br />
Grundsätzlich ist deine Idee natürlich gut und es wär super, wenn das so umgesetzt werden könnte.<br />
Allerdings:<br />
1) 1-€-Jobs schaffen: Das Problem ist, dass die Flüchtlinge in den ersten Monaten nichts verdienen dürfen, und 1-€-Jobs fallen da ggf. schon drunter. Außerdem könnte es ein falsches Signal setzen, (harte) Arbeit mit nur einem Euro zu entlohnen.<br />
2) Eine zentrale Datenbank zu schaffen und die Flüchtlinge nach &#8222;Bedarf&#8220; zu verteilen, bzw. dorthin, wo sie am besten hinpassen, wird aufgrund der Bürokratie nicht möglich sein. Da arbeiten wahnsinnig viele Stellen mit- und gegeneinander und ich persönlich habe das als total chaotisch wahrgenommen. Man bräuchte eine grundlegene Reform, und sowas dauert ja bekanntlich Jahre<br />
3) Du sagst: Schreiner nach Niedersachsen, Ärzte aufs Land etc &#8211; schön und gut, aber was, wenn jemand überhaupt keine Ausbildung hat? Wo soll der dann hin?<br />
3b) Selbst wenn jemand in seiner Heimat als sehr gut ausgebildeter Arzt gearbeitet hat &#8211; um in D arbeiten zu können, braucht er neben der Erlaubnis vor allem auch die Sprachkenntnisse. Ebenso geht es ungelernten Flüchtlingen, die hier eine Ausbildung anfangen oder jobben wollen. In den ersten Monaten haben Flüchtlinge/Asylbewerber aber kein Anrecht auf einen Sprachkurs. Wenn, müssten sie den Besuch freiwillig organisieren. Inklusive Anfahrt zur Sprachschule, Kosten für den Kurs, Unterrichtsmaterialien und den Transport. Ist also quasi unmöglich.<br />
3c) für den Sprachunterricht braucht man qualifizierte LehrerInnen &#8211; von denen gibt es nicht genug bzw. sie werden sehr undankbar behandelt (keine &#8222;normalen&#8220; Arbeitsverträge, sondern nur auf Stundenbasis, schlechte Bezahlung etc). Ich habe meinen Bachelor in DaF (Deutsch als Fremdsprache) gemacht und besitze die Zulassung vom BaMF. Neulich habe ich mit einem VHS-Mitarbeiter gesprochen und er war ganz begeistert, dass ich jetzt hier wohne, weil besonders auf dem Land LehrerInnen mit dieser Qualifikation fehlen. Er hätte mich am liebsten auf der Stelle eingestellt &#8211; allerdings sind die neuen Kurse noch nicht fertig geplant, weil da schon wieder jede Menge &#8211; man ahnt es &#8211; Bürokratie hinter steckt.<br />
 4) Meiner Meinung nach braucht man mehr Leute, die ehrenamtlich mitarbeiten. Allerdings sind viele nicht dazu bereit. Viele Studierende engagieren sich in Vereinen oder Initiativen. Das ist super. Aber Leute, die 40 Stunden arbeiten, haben keine Lust, abends oder am Wochenende noch zusätzliche &#8222;Arbeit&#8220; zu übernehmen. Dabei macht Ehrenamt Spaß und man bekommt viel zurück.<br />
5) Es gibt halt immer noch zu viele Idioten alá PEGIDA, die es leider schaffen, mit ihren Parolen die Leute auf die Straße zu bringen.<br />
Es gibt eine Datenbank unter <a href="https://wie-kann-ich-helfen.info/" rel="nofollow">Wie kann ich helfen?</a>, dort sind Vereine, Projekte und Initiativen in ganz Deutschland aufgelistet.<br />
Viele Grüße<br />
Kato</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Kato		</title>
		<link>https://www.torstenmaue.com/wie-man-fluechtlingen-wirklich-helfen-koennte/#comment-1680</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kato]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2015 10:37:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hi Torsten, 
schön, dass du dich dem Thema annimmst! Ich habe in meinem Wohnort gerade auch mit Flüchtlingen zu tun und kann dir vielleicht ein bisschen mehr zu deinen Ideen sagen. 
Grundsätzlich ist deine Idee natürlich gut und es wär super, wenn das so umgesetzt werden könnte.
Allerdings:
1) 1-€-Jobs schaffen: Das Problem ist, dass die Flüchtlinge in den ersten Monaten nichts verdienen dürfen, und 1-€-Jobs fallen da ggf. schon drunter. Außerdem könnte es ein falsches Signal setzen, (harte) Arbeit mit nur einem Euro zu entlohnen. 
2) Eine zentrale Datenbank zu schaffen und die Flüchtlinge nach &quot;Bedarf&quot; zu verteilen, bzw. dorthin, wo sie am besten hinpassen, wird aufgrund der Bürokratie nicht möglich sein. Da arbeiten wahnsinnig viele Stellen mit- und gegeneinander und ich persönlich habe das als total chaotisch wahrgenommen. Man bräuchte eine grundlegene Reform, und sowas dauert ja bekanntlich Jahre
3) Du sagst: Schreiner nach Niedersachsen, Ärzte aufs Land etc - schön und gut, aber was, wenn jemand überhaupt keine Ausbildung hat? Wo soll der dann hin?
3b) Selbst wenn jemand in seiner Heimat als sehr gut ausgebildeter Arzt gearbeitet hat - um in D arbeiten zu können, braucht er neben der Erlaubnis vor allem auch die Sprachkenntnisse. Ebenso geht es ungelernten Flüchtlingen, die hier eine Ausbildung anfangen oder jobben wollen. In den ersten Monaten haben Flüchtlinge/Asylbewerber aber kein Anrecht auf einen Sprachkurs. Wenn, müssten sie den Besuch freiwillig organisieren. Inklusive Anfahrt zur Sprachschule, Kosten für den Kurs, Unterrichtsmaterialien und den Transport. Ist also quasi unmöglich. 
3c) für den Sprachunterricht braucht man qualifizierte LehrerInnen - von denen gibt es nicht genug bzw. sie werden sehr undankbar behandelt (keine &quot;normalen&quot; Arbeitsverträge, sondern nur auf Stundenbasis, schlechte Bezahlung etc). Ich habe meinen Bachelor in DaF (Deutsch als Fremdsprache) gemacht und besitze die Zulassung vom BaMF. Neulich habe ich mit einem VHS-Mitarbeiter gesprochen und er war ganz begeistert, dass ich jetzt hier wohne, weil besonders auf dem Land LehrerInnen mit dieser Qualifikation fehlen. Er hätte mich am liebsten auf der Stelle eingestellt - allerdings sind die neuen Kurse noch nicht fertig geplant, weil da schon wieder jede Menge - man ahnt es - Bürokratie hinter steckt. 
 4) Meiner Meinung nach braucht man mehr Leute, die ehrenamtlich mitarbeiten. Allerdings sind viele nicht dazu bereit. Viele Studierende engagieren sich in Vereinen oder Initiativen. Das ist super. Aber Leute, die 40 Stunden arbeiten, haben keine Lust, abends oder am Wochenende noch zusätzliche &quot;Arbeit&quot; zu übernehmen. Dabei macht Ehrenamt Spaß und man bekommt viel zurück. 
5) Es gibt halt immer noch zu viele Idioten alá PEGIDA, die es leider schaffen, mit ihren Parolen die Leute auf die Straße zu bringen. 
Es gibt eine Datenbank unter &lt;a href=&quot;https://wie-kann-ich-helfen.info/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Wie kann ich helfen?&lt;/a&gt;, dort sind Vereine, Projekte und Initiativen in ganz Deutschland aufgelistet. 
Viele Grüße
Kato]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Torsten,<br />
schön, dass du dich dem Thema annimmst! Ich habe in meinem Wohnort gerade auch mit Flüchtlingen zu tun und kann dir vielleicht ein bisschen mehr zu deinen Ideen sagen.<br />
Grundsätzlich ist deine Idee natürlich gut und es wär super, wenn das so umgesetzt werden könnte.<br />
Allerdings:<br />
1) 1-€-Jobs schaffen: Das Problem ist, dass die Flüchtlinge in den ersten Monaten nichts verdienen dürfen, und 1-€-Jobs fallen da ggf. schon drunter. Außerdem könnte es ein falsches Signal setzen, (harte) Arbeit mit nur einem Euro zu entlohnen.<br />
2) Eine zentrale Datenbank zu schaffen und die Flüchtlinge nach &#8222;Bedarf&#8220; zu verteilen, bzw. dorthin, wo sie am besten hinpassen, wird aufgrund der Bürokratie nicht möglich sein. Da arbeiten wahnsinnig viele Stellen mit- und gegeneinander und ich persönlich habe das als total chaotisch wahrgenommen. Man bräuchte eine grundlegene Reform, und sowas dauert ja bekanntlich Jahre<br />
3) Du sagst: Schreiner nach Niedersachsen, Ärzte aufs Land etc &#8211; schön und gut, aber was, wenn jemand überhaupt keine Ausbildung hat? Wo soll der dann hin?<br />
3b) Selbst wenn jemand in seiner Heimat als sehr gut ausgebildeter Arzt gearbeitet hat &#8211; um in D arbeiten zu können, braucht er neben der Erlaubnis vor allem auch die Sprachkenntnisse. Ebenso geht es ungelernten Flüchtlingen, die hier eine Ausbildung anfangen oder jobben wollen. In den ersten Monaten haben Flüchtlinge/Asylbewerber aber kein Anrecht auf einen Sprachkurs. Wenn, müssten sie den Besuch freiwillig organisieren. Inklusive Anfahrt zur Sprachschule, Kosten für den Kurs, Unterrichtsmaterialien und den Transport. Ist also quasi unmöglich.<br />
3c) für den Sprachunterricht braucht man qualifizierte LehrerInnen &#8211; von denen gibt es nicht genug bzw. sie werden sehr undankbar behandelt (keine &#8222;normalen&#8220; Arbeitsverträge, sondern nur auf Stundenbasis, schlechte Bezahlung etc). Ich habe meinen Bachelor in DaF (Deutsch als Fremdsprache) gemacht und besitze die Zulassung vom BaMF. Neulich habe ich mit einem VHS-Mitarbeiter gesprochen und er war ganz begeistert, dass ich jetzt hier wohne, weil besonders auf dem Land LehrerInnen mit dieser Qualifikation fehlen. Er hätte mich am liebsten auf der Stelle eingestellt &#8211; allerdings sind die neuen Kurse noch nicht fertig geplant, weil da schon wieder jede Menge &#8211; man ahnt es &#8211; Bürokratie hinter steckt.<br />
 4) Meiner Meinung nach braucht man mehr Leute, die ehrenamtlich mitarbeiten. Allerdings sind viele nicht dazu bereit. Viele Studierende engagieren sich in Vereinen oder Initiativen. Das ist super. Aber Leute, die 40 Stunden arbeiten, haben keine Lust, abends oder am Wochenende noch zusätzliche &#8222;Arbeit&#8220; zu übernehmen. Dabei macht Ehrenamt Spaß und man bekommt viel zurück.<br />
5) Es gibt halt immer noch zu viele Idioten alá PEGIDA, die es leider schaffen, mit ihren Parolen die Leute auf die Straße zu bringen.<br />
Es gibt eine Datenbank unter <a href="https://wie-kann-ich-helfen.info/" rel="nofollow">Wie kann ich helfen?</a>, dort sind Vereine, Projekte und Initiativen in ganz Deutschland aufgelistet.<br />
Viele Grüße<br />
Kato</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Torsten		</title>
		<link>https://www.torstenmaue.com/wie-man-fluechtlingen-wirklich-helfen-koennte/#comment-1677</link>

		<dc:creator><![CDATA[Torsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2015 10:13:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.torstenmaue.com/wie-man-fluechtlingen-wirklich-helfen-koennte/#comment-1675&quot;&gt;Bianca Gade&lt;/a&gt;.

Danke Bianca, das werde ich mir mal anschauen. Nur halt schade, wenn sowas halt nur Einzelfälle sind und nicht der umgesetzte Standard.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.torstenmaue.com/wie-man-fluechtlingen-wirklich-helfen-koennte/#comment-1675">Bianca Gade</a>.</p>
<p>Danke Bianca, das werde ich mir mal anschauen. Nur halt schade, wenn sowas halt nur Einzelfälle sind und nicht der umgesetzte Standard.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Torsten		</title>
		<link>https://www.torstenmaue.com/wie-man-fluechtlingen-wirklich-helfen-koennte/#comment-1678</link>

		<dc:creator><![CDATA[Torsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2015 10:13:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.torstenmaue.com/wie-man-fluechtlingen-wirklich-helfen-koennte/#comment-1676&quot;&gt;Bianca Gade&lt;/a&gt;.

Danke Bianca, das werde ich mir mal anschauen. Nur halt schade, wenn sowas halt nur Einzelfälle sind und nicht der umgesetzte Standard.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.torstenmaue.com/wie-man-fluechtlingen-wirklich-helfen-koennte/#comment-1676">Bianca Gade</a>.</p>
<p>Danke Bianca, das werde ich mir mal anschauen. Nur halt schade, wenn sowas halt nur Einzelfälle sind und nicht der umgesetzte Standard.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bianca Gade		</title>
		<link>https://www.torstenmaue.com/wie-man-fluechtlingen-wirklich-helfen-koennte/#comment-1675</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bianca Gade]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2015 10:01:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.torstenmaue.com/?p=3720#comment-1675</guid>

					<description><![CDATA[Die Leute vom ZDF haben für 37 Grad ein Dorf gegleitet, das mehrere Flüchtlinge aufgenommen hat. Da sind einige der Ideen aufgegriffen worden, die Du im Beitrag beschreibst. Und ja: Ich finde es beispielhaft! Nicht nur, weil die Flüchtlinge dann was zu tun haben, sondern weil die Integration mit den Einwohnern so besser funktionieren kann. Schau Dir den Beitrag mal an: https://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/beitrag/video/2355836/Willkommen-in-Deutschland]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Leute vom ZDF haben für 37 Grad ein Dorf gegleitet, das mehrere Flüchtlinge aufgenommen hat. Da sind einige der Ideen aufgegriffen worden, die Du im Beitrag beschreibst. Und ja: Ich finde es beispielhaft! Nicht nur, weil die Flüchtlinge dann was zu tun haben, sondern weil die Integration mit den Einwohnern so besser funktionieren kann. Schau Dir den Beitrag mal an: <a href="https://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/beitrag/video/2355836/Willkommen-in-Deutschland" rel="nofollow ugc">https://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/beitrag/video/2355836/Willkommen-in-Deutschland</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bianca Gade		</title>
		<link>https://www.torstenmaue.com/wie-man-fluechtlingen-wirklich-helfen-koennte/#comment-1676</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bianca Gade]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2015 10:01:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.torstenmaue.com/?p=3720#comment-1676</guid>

					<description><![CDATA[Die Leute vom ZDF haben für 37 Grad ein Dorf gegleitet, das mehrere Flüchtlinge aufgenommen hat. Da sind einige der Ideen aufgegriffen worden, die Du im Beitrag beschreibst. Und ja: Ich finde es beispielhaft! Nicht nur, weil die Flüchtlinge dann was zu tun haben, sondern weil die Integration mit den Einwohnern so besser funktionieren kann. Schau Dir den Beitrag mal an: https://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/beitrag/video/2355836/Willkommen-in-Deutschland]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Leute vom ZDF haben für 37 Grad ein Dorf gegleitet, das mehrere Flüchtlinge aufgenommen hat. Da sind einige der Ideen aufgegriffen worden, die Du im Beitrag beschreibst. Und ja: Ich finde es beispielhaft! Nicht nur, weil die Flüchtlinge dann was zu tun haben, sondern weil die Integration mit den Einwohnern so besser funktionieren kann. Schau Dir den Beitrag mal an: <a href="https://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/beitrag/video/2355836/Willkommen-in-Deutschland" rel="nofollow ugc">https://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/beitrag/video/2355836/Willkommen-in-Deutschland</a></p>
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