Heute möchte ich mal eine Pressemitteilung veröffentlichen, die sich mit einem für jeden Magdeburger sehr wichtigen Thema beschäftigt, der Magdeburger Hubbrücke über die Elbe. Vielleicht ist es ja für den einen oder anderen Leser meines Blogs möglich sich an der dort beschriebenen Aktion zu beteiligen, ich jedenfalls werde da mitmachen.
Seit Jahren ist die denkmalgeschützte Magdeburger Hubbrücke gesperrt nur, weil die Bohlen der Brücke verfault sind. Die Magdeburger haben diese Brücke jahrelang genutzt um vom Westufer zum Rotehornpark zu gelangen, oder, um einen schönen Rundweg über Buckau`s Fähre und dann zurück über die Hubbrücke wieder in die Altstadt zu durchlaufen.
Im Zuge der Bebauung des Elbbahnhofes, die in den Jahren 2009 bis 2015 erfolgen wird und im Zuge der Sanierung der Elbpromenade von Buckau bis zum Handelshafen wird die fußläufige Überquerung der Elbe in Höhe des neuen Stadtplatzes wieder ganz wichtig.
Für den Schiffsverkehr soll die Hubbrücke noch ein wenig angehoben werden um in einer europaweit festgelegten Anzahl von Tagen mit drei Container übereinander durch die Elbe zu fahren.
Wir als Verein zur Rettung der Magdeburger Hubbrücke haben uns zum Ziel gesetzt, den Bohlenbelag zu erneuern und die notwendigen Treppen herzustellen, um den Höhenunterschied des hochgezogenen Mittelteils zu überwinden.
Die erste Bohlenbrennaktion war ein voller Erfolg, der zweite Termin, der für den 28.03.2010 zwischen 14 und 18 Uhr festgesetzt worden ist, soll dafür sorgen, dass wir dann ganz über die Elbe kommen. Jeder, der mitmacht, kauft mindestens eine Bohle (je Bohle 50,00 €) und jeder darf sich seinen Namen, sein Motto oder irgendeinen witzigen Spruch ausdenken, der mit Brenneisen auf der Bohle dauerhaft eingebrannt wird. So hat jeder für die Zukunft einen Beweis dafür, dass seine Spende dazu beigetragen hat, dass dieses Wahrzeichen für Magdeburg erhalten bleibt.
Interessenten melden sich bei Frau Friedrich unter der Telefonnummer: 03 91 / 737 11 02.
Ich hab zur Zeit mal wieder eine Stelle ausgeschrieben und da kommt dann schon mal die eine oder andere Frage zu rein. Unabhängig davon bekomme ich auch desöfteren Bewerbungen bezüglich Praktikumsplätzen.
Das erschreckende dabei ist, daß die Bewerber sich dabei einen Fehler nach dem anderen erlauben und ich mich manchmal echt nicht wundere, daß wir so viele Arbeitslose haben.
Hier mal ein paar Erlebnisse der letzten Wochen.
1. Anfrage zwecks Praktikum
Die junge Dame fragte an ob ich Praktikumsplätze zu vergeben habe. Da ich das bejahte schickte sie mir dann auch die Bewerbungsunterlagen per Mail. So weit, so gut. Doch der Lebenslauf war nicht zu öffnen und das Anschreiben war an eine ganz andere Firma adressiert und vom Datum her über einen Monat alt.
Wer also nicht mal in der Lage ist die korrekten Unterlagen zu versenden und vor dem Versand nochmal zu prüfen ob alles korrekt ist, der dürfte wohl auch bei der Arbeit selbst nicht recht zuverlässig und korrekt sein. Von daher wanderte die Mail dann gleich in Ablage P.
2. Nachfrage wegen Stellenangebot
Auf mein o.g. Stellenangebot bekam ich dieser Tage folgende Mail:
Guten Abend Herr Maue,
auf Ihrer Website haben Sie eine Stelle ausgeschrieben (
http://www.searchmedia.de/jobs.html). Ist diese noch verfügbar und falls
ja, welchen Gehaltsrahmen haben Sie ins Auge gefasst?Über eine zeitnahe Antwort würde ich mich sehr freuen.
Man kann glaub nichts falscheres machen als erstmal nach der Kohle zu fragen. Dazu kommt dann auch noch den potentiellen Arbeitgeber unter Zeitdruck setzen zu wollen. Solche Mitarbeiter wünscht sich bestimmt kein Arbeitgeber und deshalb kann sich der Schreiber dieser Mail auch die Erstellung der Bewerbungsunterlagen sparen.
Ich frag mich ja immer was in den Köpfen mancher Bewerber vorgeht. Seh ich das ganze zu eng oder sehen viele Arbeitsuchende das ganze zu lässig, gerade wenn es um Jobs in der Onlinebranche geht?
Vor kurzem führte ich ein Chatgespräch bei skype mit einer Person für die ich seotechnisch tätig war. Der Auftrag sollte vorfristig beendet werden. Ich bin zwar rein rechtlich im B2B-Bereich nicht verpflichtet solche vorfristigen Kündigungen zu akzeptieren, aber da ich mich mit meinen Kunden eigentlich recht gut verstehe bin ich bei so etwas immer der letzte der da nicht kundenfreundlich denkt.
Im Rahmen dieses Gesprächs, daß sich dann auch allgemein um die Onlinemarketingbranche drehte, fiel der folgende Ausspruch:
“…weil selbst die die nichts haben einen auf dicke hose machen…”
Ist das wirklich so und trifft das nur auf die Onlinemarketingbranche zu?
Den zweiten Teil der Frage möchte ich zuerst beantworten. Nein, es betrifft nicht ausschließlich die Onlinemarketingbranche. Ich erleb es immer wieder, daß potentielle Kunden mir erzählen wie toll sie doch sind und wen sie alles kennen usw. und wenn ich dann Zahlen nenne die die Buchung meiner Dienstleistung betreffen, dann gehts ihnen plötzlich allen so schlecht. Manchmal möchte man dann glauben die stehen kurz davor Hartz IV zu beantragen, zumindest wenn dann das Gebarme hört. Aber zu Beginn wird natürlich erstmal geprotzt und da wird dann auch von vielen gerne etwas übertrieben.
Zum ersten Teil der Frage möchte ich gerne auch noch etwas sagen.
Ja, es wird von einigen in dieser Branche gerne mit allen möglichen Dingen rumgeprotzt. Die einen zeigen überdimensionierte Kreditkartenabrechnungen vor, die anderen sind stolz wie Bolle auf nen CLK, Porsche oder ähnliches.
Die Kreditkartenabrechnungsvorzeiger tun mir ein wenig leid. Beweisen sie doch damit lediglich, daß sie nicht wirklich sparsam mit Geld umgehen können und es häufig für blödsinniges Zeugs ausgeben. Und mal ganz ehrlich, wen interessiert es wirklich wer wann und was und wieviel mit seiner Kreditkarte bezahlt hat? Hier würde ich mal ganz spontan ein Aufmerksamkeitssyndrom diagnostizieren.
Ähnlich ist es bei all den jüngeren die mit ihren großen Autos protzen. Wer wie ich mehrere Jahre in der Autobranche tätig war, der kennt den typischen Porschefahrer. Über 50, graumeliertes Haar und von Beruf zumeist Arzt, Anwalt oder Architekt. Das sind Leute die sich im Alter mal etwas Spaß gönnen und das zumeist ohne in die Welt heraus zu posaunen, daß sie sich gerade einen 911er oder einen CLK oder was auch sonst immer gekauft haben. Wer sich so etwas leistet hat in den meisten Fällen Stil und da paßt es nicht dazu, daß man öffentlich großmäulig damit angibt.
Ich selbst könnte mir, wenn ich denn wollte, auch etwas bedeutend größeres als meinen Kia cee’d holen. Könnte ich, aber wozu? Zum angeben etwa? Nein danke, dazu wäre mir mein Geld zu schade. Selbst der Aspekt der steuerlichen Abschreibung reizt mich da dann nicht wirklich, da gibt es auch andere sinnvollere Abschreibungsmöglichkeiten.
Aber auch psychologisch bedingt kann ein großes Auto übrigens auch schädlich wirken. Wenn man also beim potentiellen Neukunden mit dem nagelneuen Maserati vorfährt, dann kann das bei selbigem schon den Verdacht auslösen, daß man seine eigenen Kunden ganz schön abzockt um sich so ein Fahrzeug leisten zu können. Da hätte der Maserati dann eher das Gegenteil von dem bewirkt, was eigentlich geplant gewesen war.
Nicht nur die Onlinemarketingbranche ist recht jung an Jahren, auch auf das in dieser Branche tätige Personal trifft dies in vielen Fällen zu. Ich denke mal, daß einige die jetzt noch groß rumprollen in einigen Jahren das auch schon etwas anders betrachten und somit etwas zurückhaltender werden.
Der Branche könnte aber ab und an ein wenig mehr Demut und Ehrlichkeit (auch sich selbst gegenüber) nicht wirklich schaden.
Über mich selbst kann ich nur sagen, daß es mir finanziell nicht schlecht geht und ich lügen müßte, wenn ich denn klagen würde. Sicherlich gibt es ne Menge Leute denen es finanziell noch besser geht, aber es gibt sehr viel mehr Leute denen es viel schlechter geht als mir. Für mich ist meine Situation jetzt kein Grund das Geld mit vollen Händen rauszuschmeißen, nur damit andere neidisch werden. Davon hab ich nichts.
Damit der eine oder andere Leser etwas zu lästern findet an diesem Beitrag, hier noch ein persönliches Erlebnis vom gestrigen Abend. Beim Einkauf hab ich festgestellt, daß meine Lieblingscola im Preis gesenkt war. Dadurch hab ich 30 Cent je Flasche gespart und bei zwölf Flaschen machte das dann eine Ersparnis von 3,60 Euro. Ja, ich hab mich da drüber gefreut. Es sind manchmal schon die kleinen Dinge im Leben die einen Menschen glücklich machen können, vorausgesetzt man hat gelernt, daß man nicht alles nur nach ihrem finanziellen Wert beurteilen sollte.
In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Wochenende!
Ja, das Barcamp Nürnberg (#bcnue2 genannt) ist inzwischen wieder Geschichte. Doch ich möchte mal noch einen kleinen Rückblick halten.
Die Anreise erfolgte bei mir dieses Mal nicht von Magdeburg aus sondern von Frankfurt/Main, da ich dort zuvor geschäftlich zu tun hatte. Am Vorabend fand bereits eine Warmup-Party statt, dazu hatte man sich die Yuni-Bar ausgesucht als Location. Kurz nach 19 Uhr war ich erst der zweite der dort eintraf, aber es füllte sich dann doch noch. Die Bar liegt recht versteckt, sodaß ich erst ewig suchen mußte um sie zu finden.
Zur Bar selbst hab ich ja bereits bei Qype meine Meinung abgegeben. Das Publikum bestand zu 95 % aus Barcampteilnehmern. Konnte man schon an den auch hier mitgeführten Laptops, iPhones usw. erkennen. Echte Barcamper können halt nicht so ganz ohne.
Schon hier konnte man erste Kontakte knüpfen. Die Stimmung war gut und so war es dann doch Mitternacht geworden eh ich in Richtung Hotel aufbrach.
Mit dem Hotel hatte ich nicht gerade den besten Fang gemacht, aber da in Nürnberg gerade Messe war hatte ich nicht sehr viel Auswahl in Sachen Hotels.
Morgens ging es dann per Regionalbahn ins Gewerbegebiet Südwestpark. Das Gebäude wo das Barcamp stattfinden sollte war auch schnell gefunden. Nachdem anmelden und anfertigen eines kleines Namensschildchens konnte man sich dann am Frühstücksbüffett stärken. Nach der Vorstellungsrunde kam die Runde mit den Themenvorschlagen. Da die Räume dann für die vielen Themenvorschläge doch etwas knapp bemessen waren, war es gut, daß es auch nach dem Abendessen noch Sessions geben sollte.
Ich selbst hielt eine Session wie man Xing richtig einsetzt und die kam besser an als erwartet. Über zwanzig Teilnehmer schenkten mir ihre Aufmerksamkeit. Denke mal der eine oder andere hat da sicher was für sich mitnehmen können.
Selbst nahm ich auch an einigen Sessions teil, z.B. einer Drupal-Session für Anfänger. ich finde ja solche Sessions toll wo einem mal andere CMS vorgestellt werden. Da kann man dann schön vergleichen mit den eigenen favorisierten CMS. Themen wie Social Commerce, OAuth und Einsatz von Social Media-Tools standen für mich am Sonnabend im Blickfeld. Dazu kam dann natürlich auch das netzwerken nicht zu kurz.
Nach dem Abendessen hielt ich noch eine kleine SEO-Session mit SEO-Klinik, die zwar ein geringeres Interesse fand, dafür aber viele Möglichkeiten gab detailliert auf Fragen einzugehen.
Nach einer kurzen Nacht ging es dann am Sonntag wieder in den Südwestpark, dieses Mal komplett bepackt, denn direkt von dort aus wollte ich dann wieder den Heimweg nach Magdeburg antreten.
Die Sessionrunde begann ich um 11 Uhr gleich mit meiner Session “Fehler bei Onlineshops”. Der Sessionraum war rammelvoll und wir konnten zahlreiche Punkte besprechen, die sicher für den einen oder anderen aus diesem Blickwinkel bis dato nicht betrachtet wurden. Ich denke mal, daß ich diese Session auch noch ein paar Mal in diesem Jahr veranstalten werde, einige Barcamps stehen ja in 2010 noch auf meinem Terminplan.
Ansonsten gönnte ich mir noch zwei Session zu Twittertools (leider nicht komplett wegen Abreise) und Business Model Generation, wobei ich letztere etwas trocken empfand.
Mir hat das barcamp Nürnberg einige neue Kontakte, viel neues Wissen und viel Spaß eingebracht. Ich möchte mich auf diesem Wege bei den Organisatoren für die tolle Organisation des Barcamps incl. Verpflegung bedanken und bei allen Teilnehmern für ein tolles #bcnue2.
Fotos habe ich auch gemacht und bei Flickr eingestellt.
Wer bisher noch nicht auf einem Barcamp war, dem empfehle ich auf jeden Fall mal eines zu besuchen. Es macht unheimlich Spaß, man lernt viel dazu und es besteht auch die Gefahr barcampsüchtig zu werden.
…ja da warten jetzt bereits über 300 Twitteruser drauf, daß bekanntgegeben wird, wer bei meinem Twittergewinnspiel das Samsung S5230 snow white gewonnen hat.
Zu erst einmal möchte ich mich bei allen Teilnehmern für eure Teilnahme recht herzlich bedanken, es hat mir wirklich sehr viel Freude bereitet. Ich hoffe, daß ihr mir auch weiter als Follower erhalten bleibt. Das nächste Gewinnspiel wird übrigens nicht lange auf sich warten lassen, eine mobile Festplatte von Samsung mit 500 GB liegt hier schon bereit verlost zu werden.
Insgesamt konnten 302 gültige Tweets erfaßt werden. Die Auslosung des Gewinners erfolgte über den Dienst random.org.
Ich freu mich nun an dieser Stelle den Gewinner des Twittergewinnspiels verkünden zu dürfen:
Der Teilnehmer 263 hat das Samsung S5230 gewonnen. Diese interne Teilnehmernummer besaß: @Nokia_Fan!
Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle von mir und viel Spaß mit dem Handy. Es geht nach Adreßabgleich auf die Reise zu dir! Allen anderen Teilnehmern sei empfohlen aufzupassen, denn schon bald startet das nächste Gewinnspiel bei mir.
[Trigami-Review] Am 06.11.2009 startete König Pilsener den König Pilsener Webfilm Award der unter dem Motto “Große Momente für den kleinen Bildschirm” stand.
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Womit wohl die Veranstalter selbst nicht gerechnet hatten war die recht hohe Beteilige an dem Award, die sicher auch durch zahlreiche Blogbeiträge im Laufe des Wettbewerbs zustande kam. So wurden 354 Beiträge für den Webfilm Award eingereicht und insgesamt 77.802 Stimmen abgegeben.
Am 28.01.2010 fand dann das große Finale statt, wozu nach Berlin in das Axel-Springer-Haus geladen wurde.
Der Hauptpreis beim König Pilsener Webfilm Award betrug 10.000 Euro und so war es eigentlich auch nicht verwunderlich, daß es so viele Teilnehmer gab. Die Jury unter der Leitung von Schauspieler Til Schweiger mußte letztlich aus 25 verbliebenen Webfilm-Beiträgen den Sieger küren.
Der Sieger war letztlich Lutz Heineking der sich mit seinem Kurzfilm “Die Bewerber” durchsetzen kann und sichtlich überrascht war. Sein Beitrag kam auch bei den Teilnehmern des Finales sehr gut an und wurde mit dickem Applaus geehrt.
Worum ging es überhaupt bei diesem Award?
Alle die Lust hatten sollten sich mit einem Film beteiligen, der speziell für das Internet gedreht wurde. Jeder der wollte konnte dann unter den eingereichten Beiträgen abstimmen. Die 25 Beiträge mit den meisten Votings wurden dann einer Jury unter der Leitung von Til Schweiger vorgelegt, die daraus ihre Top 3 auslosten. Diese drei Teilnehmer waren dann im Finale dabei, wo dann der Siegerbeitrag gekürt wurde. Die Jury bestand neben Til Schweiger aus Christian Hellmann von Axel-Springer-Verlag, Florian Beisert von der Werbefilmproduktion markenfilm, Regisseur Florian Meimberg, Hildegard Strauß von König-Pilsener sowie dem Gewinner des Publikumsvotings Sébastien Wolf.

Interessant übrigens auch, daß König Pilsener beim “König Pilsener Webfilm Award” auch auf die neuen Web 2.0-Marketingmethoden zurückgriff und via Facebook und Twitter die Aktion promotete.

Die rege Teilnahme am Webfilm Award hat gezeigt, daß man mit Social Media Marketing und interessanten Themen viel Begeisterung hervorrufen kann. Bleibt abzuwarten ob der König Pilsener Webfilm Award eine Fortsetzung erfährt, zu wünschen wäre es auf jeden Fall.
Auf jeden Fall hat der Wettbewerb gezeigt, daß es auch in Deutschland eine anspruchsvolle Nachwuchsregisseursriege gibt. Der deutsche Film hat also eine gute Chance für eine positive Zukunft. Dieser Meinung war übrigens auch Til Schweiger.
Hartz IV – das ist derzeitig neben der Steuersünder-CD das große Thema in den Medien. Genau um dieses Thema (und einige andere wie z.B. eine neurliche Gesundheitsreform) drehen sich die Streitigkeiten in der eigentlich “Traumkoalition” von CDU, CSU und FDP. Erinnert man sich an die 80er/890er Jahre zurück wird man merken, daß von damals weitestgehend vorhandenen Einigkeit der Koalitionäre nicht mehr wirklich viel übrig. Die CSU hackt in Bayern auf ihren dortigen Koalitionspartner FDP rum, auch in Berlin gibt es ständig Differenzen und man könnte eigentlich denken, daß die Angela Merkel wohl besser gefahren wäre, wenn sie die große Koalition mit der SPD fortgeführt hätte.
Das Thema Hartz IV ist es nun, was in der Koalition für neuerliche Diskussionen führt. Dabei ist dies wirklich ein Thema, daß man wohl zur Zufriedenheit aller lösen kann. Die Bezieher des ALG II sind aus ganz verschiedenen Gründen auf selbiges angewiesen.
Einige sind wirklich zu faul zum arbeiten und lassen sich lieber vom Staat aushalten. Hier sollte wirklich nichts dagegen sprechen Kürzungen von Zahlungen vorzunehmen. Dann gibt es noch die, die gerne arbeiten wollen aber keinen Job finden. Häufig sind das z.b. Personen die alleinerziehend sind und die es schwer haben einen Arbeitgeber zu finden, der sie einstellt. Selbst wenn sie dann theoretisch einen Arbeitgeber gefunden haben mangelt es dann häufig an einem Kinderbetreuungsplatz. Diese Zielgruppe sollte man also nicht mit der ersteren in einen Topf werfen. Auch Langzeitarbeitslose mit geringem Bildungsstand oder Schwerbeschädigte haben es häufig sehr schwer einen Job zu finden. Auch sie fallen dann schnell ins Hartz IV und kommen da schwer wieder raus.
Ob man mit pauschalen Beträgen allen gerecht wird ist glaube das größte Problem. Der wirklich arbeitsfaule Hartz IV-Empfänger sollte meiner Meinung nach finanziell wirklich schlechter gestellt werden wie der Hartz IV-Bezieher der sich wirklich um einen Job bemüht, aber auch verschiedenen Gründen keinen findet.
Ich selbst habe ja mit meiner Firma schon einige Leute aus Hartz IV rausgeholt. Ich geb zu, ich zahle keinen Wahnsinnsgehälter, aber ich kenne hier einige Firmen die viel weniger zahlen. Wie sagte erst diese Woche einer meiner Mitarbeiter zu mir als wir uns abends mal auf nen Bierchen trafen: “Von all meinen Kumpels verdien ich das meiste.”. Ich fand das irgendwie erschreckend, beweist es doch wie niedrig hier noch die Löhne angesetzt sind. Hier muß man dann natürlich aufpassen, denn wem kann man es verübeln wenn jemand mit Hartz IV + Mietzuschuß mehr verdient als durch einen regulären Job?
Wichtig erachte ich auch, daß man Kinder zusätzlich fördert. Viele Kiddies im Grundschulalter haben heute bereits ein Handy. Dazu kommen Markenjeans usw. Dann gehts zu Klassenfahrten und auch da haben dann Kinder aus Hartz IV-Familien dann das nachsehen, wenn das Geld nicht reicht.
Wenn Guido Westerwelle Andeutungen macht mit Hartz IV wäre ein gutes Leben möglich, dann merkt man an solchen Aussagen nur, daß er selbst noch nie in der Situation war solche Leistungen beziehen zu müssen.
Es bleibt abzuwarten wie sich das ganze weiter entwickelt, zur Zeit machen sich weder die FDP noch die CDU wirklich Freunde mit ihren teils sehr polemischen Aussagen.
Allen Arbeitgebern möchte ich übrigens raten weniger Vorurteile gegenüber Hartz IV-Empfängern zu haben. Da finden sich wirklich noch viele Perlen zwischen, die einem zukünftigen Arbeitgeber lange wirklich treu bleiben.
Seit Mitte Dezember 2009 bietet die inside eBusiness Solutions GmbH mit bwads24.com eine neue Werbeplattform an. bwads24 greift dabei auf ein Netzwerk von über 14.000 Webseiten, vornehmlich kleineren Seiten, zu die sich bei beliebtestewebseite.de angemeldet haben.
Für Advertiser dürfte dieses Potential an unterschiedlichen Webseiten recht interessant sein, insbesondere da diese Seiten pro Monat ca. 31 Millionen Unique Visits generieren. Die teilnehmenden Webseiten stammen aus allen möglichen Themengebieten und sind in über 30 Kategorien eingeordnet. Für Advertiser ist das natürlich recht vorteilhaft, da man so zielgruppenrecht seine Werbung schalten kann.

Die Vorteile von bwads24 für Publisher:

Die Vorteile von bwads24 für Advertiser:
Durch die geringe Einstiegshürde für Werbekampagnen eignet sich bwads24 sicherlich recht gut um neue Werbebanner und/oder Landingpages auf ihre Klickstärke und Conversion zu testen. Durch die Trennung nach verschiedenen Kategorien läßt sich dadurch auch ein zielgruppengerechter Werbemitteltest darstellen.
Zum anderen ist es somit auch weniger finanzstarken Advertisern möglich ihre Werbekampagnen im Netz breit zu streuen. Man kann somit auch gezielt und kostengünstig Longtail Onlinemarketing betreiben.
Wer bei bwads24 Werbung schalten möchte und zum Ablauf Fragen hat, findet dafür auch ein ausführliches pdf-Dokument, in dem alles genau beschrieben ist.
Die Preise für Werbung über bwads24 sind recht günstig, Textlinks kosten 5 Cent je Klick, Bannerklicks schlagen mit 10 Cent je Klick zu Buche. Auch Pagepeels, Layer, Popups und Popdowns können gebucht werden. Während Pagepeels auch auf Klickbasis abgerechnet werden, werden Layer, Popups und Popdowns auf Viewbasis abgerechnet. Die TKP sind mit 2-3 Euro aber auch recht günstig.

Sicherlich ist der Markt für Werbenetzwerke bereits sehr weiträumig belegt, doch gerade für viele kleine Webseiten bietet sich hier eine Möglichkeit zum einen sich einen Nebenverdienst zu sichern, aber auch kleine Unternehmen kommen so preisgünstig an breitgestreute Werbemöglichkeiten. Ein Test kann jedenfalls nicht schaden und die geringe Einstiegshürde von 25 Euro zzgl. Mwst. ist auch für kleine Firmen kein großes Problem.
Tags: webseite vermarkten, Werbekampagnen einfach starten
Jetzt bekommt auch endlich Magdeburg seinen Webmontag.
Am 22.02.2010 findet der erste Webmontag in Magdeburg statt. Der Veranstaltungsort ist die Gaststätte “The Hyde” wo ab 19 Uhr 20 Plätze reserviert wurden, wenn mehr kommen müssen halt alle etwas zusammenrücken.
Es wird keine festen Themen geben, jeder kann sich mit Themenvorschlägen einbringen. Um das ganze zu organisieren wurde eine entsprechende Unterseite auf Webmontag.de eingerichtet wo sich jeder der teilnehmen möchte eintragen kann. Ein spezieller Account ist dafür nicht vonnöten.
Der Magdeburger Webmontag dient dazu die Kontakte innerhalb der Magdeburger Webszene zu verstärken und thematisch auch mal über den eigenen Tellerrand zu schauen. Daher sind alle Themen gefragt die in irgendeiner Weise mit dem Web zu tun haben. Die Vorträge sollten max. 15 Minuten dauern, damit möglichst viele Themen angesprochen werden können.
Eingeladen sind alle die sich für das Internet interessieren und sich mit Gleichgesinnten austauschen möchten.
Die Webmontage sollen auch ein klein wenig dazu dienen Interesse an einem Barcamp in Magdeburg zu wecken, das man dann vielleicht 2011 in Angriff nehmen könnte.
Ich hatte ja bereits darüber berichtet, daß sich der Magdeburger Stadtrat mit einer denkbar knappen Mehrheit für die neue Dachmarke “Ottostadt” entschieden hat.
Nun war am 02.02.2010 die mehr oder weniger feierliche Eröffnung der Kampagne. Wohl auch aufgrund des eher suboptimalen Wetters waren außer den geladenen Gästen nur eher wenige Magdeburger anwesend. Unser OB Lutz Trümper ließ verlauten, wir seien doch alle ein wenig “otto”. Nun war ich zwar schon mal in den Räumlichkeiten des gleichnamigen Versandhändlers in Hamburg, aber deshalb würde ich mich nicht als “otto” bezeichnen, weder mehr oder weniger.
Selbst ex-OB und Ehrenbürger Willi Polte zweifelt am Erfolg der Kampagne. Man hört auch aus der Bevölkerung nur wenig positives wenn es um die neue Dachmarke geht. Auch in den lokalen Medien wird kein gutes Haar an der Kampagne gelassen.
Seien wir mal ehrlich, wenn so eine Kampagne im Stadtrat gerade mal ganz knapp eine Mehrheit findet und wenn man den Bürgern der Stadt erst den Sinn und Vorteil so einer Kampagne erklären muß, dann läuft doch bereits etwas falsch. Wenn so eine Kampagne erfolgreich sein soll, dann müssen die Magdeburger auch dahinter stehen. Daß man nun 1,5 Millionen Euro dafür einplant die Magdeburger von der neuen Dachmarke zu überzeugen beweist schon wie wacklig das ganze ist und ich befürchte, daß das Geld zum Fenster rausgeworfen ist.
Ich hab mir mal die Webseite angeschaut die für diese Kampagne erstellt wurde. Bezeichnend ist es ja, daß bisher in erster Linie magdeburgfremde Firmen zum Zuge kamen. Die Kampagne selbst wurde von der Berliner Marketingfirma Scholz & Friends entworfen, die Webseite dazu hat eine Agentur aus Hamburg erstellt.
Aus fachlicher Sicht weist die Webseite gravierende Mängel auf. So sind die Title-Tags alles andere als aussagekräftig, das Kontaktformular läßt nur 250 Zeichen zu und wenn man sich das eintippen von www. sparen möchte und nur ottostadt.de eintippt bekommt man eine Fehlermeldung angezeigt, denn eine recht einfach zu erstellende Definition einer Standarddomain hat man nicht hinbekommen.
So sehe ich ganz ehrlich schwarz für die neue Dachmarke “Ottostadt”. Vielleicht sind ja auch nur einige der Verantwortlichen ein klein wenig zu “otto”?