Und die Gewinner sind….

Heute nun habe ich das Gewinnspiel ausgelost. Vier Selfiesticks durfte ich dank BASE verlosen.

Insgesamt gab es 35 Kommentare. Davon waren 23 gewinnberechtigt, sprich sie enthielten einen Fototipp. Der Rest enthielt keinen Tipp, waren antworten von mir, wurde nach Ablauf der Frist gepostet oder waren Pingbacks.

Damit das mit dem Auslosen einfacher ist, habe ich also nur die Kommentare 1-23 genommen. Dabei ist Kommentar 1 nicht der erste unter meinem Blogpost überhaupt, sondern der erste der gewinnberechtigt ist. Das wäre in dem Fall der von Ecki, auch wenn erst der zweite Kommentar überhaupt ist. Alles klar?

Zur Auslosung habe ich das Tool von random.org genutzt.

Das kam dabei heraus.random-base-gewinnspiel

Gewonnen haben also die gewinnberechtigten Kommentare Nummer 2 (Marc), 19 (Hannes), 20 (Martin), 21 (Johannes).

Ich gratuliere allen Gewinnern recht herzlich! Die Gewinner werden von mir noch persönlich informiert und um Mitteilung ihrer Postanschrift gebeten, die ich dann an die Agentur zum Versand der Selfiesticks weiterleite.

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Mein Wochenende in Warschau – Tag 1

Ende März und wie immer gehts für mich ein Wochenende irgendwo hin. Dieses Jahr wieder nach Warschau, so wie auch bereits 2014. Die Stadt hat es mir einfach angetan und es gab (und gibt) da so viel zu sehen, daß man das weder an einem noch an zwei Wochenende wirklich schafft. Vorausgesetzt natürlich, man hat ein breit gefächertes Interessensspektrum.

Freitag ging es wieder zu sehr früher Stunde mit RB und RE von Magdeburg aus nach Berlin. In der DB Lounge schnell noch einen Kaffee getrunken um die Müdigkeit loszuwerden. Der Berlin-Warschau-Express hatte genau an dem Tag erstmals seit über einem Monat Verspätung (*g*), was aber an einer verspäteten Kurswagenzustellung lag. Egal, von den 20 Minuten Verspätung waren bis Poznan bereits wieder 10 Minuten reingefahren, aber die restlichen 10 Minuten wurden wir nicht los. War mir aber auch egal.

Als ich in Warschau aus dem Bahnhofsgebäude trat, da war es mir als wäre ich nie weg gewesen und irgendwie war es auch als käme man wieder heim. Keine Ahnung, aber irgendwie hat es mir Warschau echt angetan. Eigentlich hätte ich erst so ab ca. 14 Uhr ins Hotel einchecken können, aber ich dachte ich versuche es einfach mal. Also zuerst ins Hotel und obwohl es gerade mal halb eins war, war mein Zimmer (inkl. kostenlosem Upgrade) bereits bezugsfertig. Sachen ins Zimmer gebracht, Fotorucksack geschnappt und schon ging es wieder los. Eine nahe Burgerbude war meine Rettung, denn es begann mit regnen. Also einen Miniburger für noch kleineres Geld gegessen. Der Regen hatte zwar noch nicht aufgehört, ich zog dann trotzdem weiter. Eigentlich war zuerst das Technikmuseum im Kulturpalast geplant. Da die Tante an der Kasse aber Pause machte, konnte ich keine Eintrittskarte kaufen. Stattdessen, inzwischen war der Regenschauer vorbei, per Fahrstuhl rauf auf die Aussichtsplattform vom Kulturpalast, die sich 160 Meter über der Stadt befindet. Ein toller Ausblick von da oben, wenn auch etwas windig.

Zum Fahrstuhl bleibt noch anzumerken, daß es zwei gibt die ganz nach oben fahren. Auf den Knopf drücken braucht man nicht, denn in jedem der beiden Fahrstühle sitzt ein Mitarbeiter und macht den ganzen Tag nichts anderes als den Knopf nach oben oder unten zu drücken. In Deutschland wäre das so wohl undenkbar. Obs die Erfüllung des Lebens ist, wage ich zu bezweifeln.

Danach nahm ich dann noch einen Anlauf bezüglich des Technikmuseums und dieses Mal gelang es mir auch eine Eintrittskarte zu bekommen. Fotografieren (ohne Blitz) ist hier, wie auch in den anderen besuchten Museen, problemlos möglich. War auch sehr interessant, von Autos über Haushaltsgeräte bis Telefone wird da alles mögliche ausgestellt.

Ich bin dann noch eine Weile durch die Stadt getigert, durch Straßen die ich bis dato noch nicht kannte und habe mir bei der Gelegenheit auch gleich noch ein Lokal für das Abendessen gesucht. Letztlich entschied ich mich für ein nahe gelegenes brasilianisches Restaurant, doch leider konnte mich nur die Vorsuppe überzeugen. Der Burger war eher lieblos und auch der Caipirinha hat mich nicht wirklich überzeugt. Aber hey, passiert halt.

Zurück im Hotel habe ich dann noch die Hotelbar “Winestone” getestet und die hat mich dann doch überzeugt.

Danach dann ab ins Bett. Der nächste Tag sollte sehr lang werden.

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Bildbearbeitungsapps für das Smartphone

In den Kommentaren meines Gewinnspielbeitrags wurde nach Bildbearbeitungsapps gefragt. Die Frage bezog sich zwar auf das iPhone, wo ich nun so viel Ahnung habe wie von atomarer Kernspaltung, aber vielleicht gibt es ja die eine oder andere hier vorgestellte App auch für solche Nischengeräte wie iPhones. Ich beziehe mich hier mal ausschließlich auf Android.

Wie immer gilt: nicht jeder wird mit jeder App etwas anfangen können. Auch dürfen in den Kommentaren gerne weitere empfehlenswerte Apps genannt werden.

Blaue Stunde

Die App ist für all jene interessant, die gerne Außenaufnahmen während der blauen Stunde machen. sie zeigt die genaue Dauer dieser Lichtphase an, bezogen auf den Standort des Nutzers.

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Autodesk Pixlr

Eine wirklich sehr sehr unfangreiche, und von mir eigentlich viel zu selten genutzte, App ist Pixlr. Fotocollagen erstellen, Effekte hinzufügen, Texte, Rahmen und Überlagerungen einfügen sowie zahlreiche Funktionen wie Rote Augen-Entfernung, aufhellen, schärfen, glätten und einige mehr hat diese App zu bieten. Wer seine Fotos gerne nachbearbeitet, der sollte sich Pixlr einmal genau anschauen, denn der Funktionsumfang der App ist wirklich beeindruckend und lässt fast keine Wünsche offen.

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Snapseed

Von Google gekauft und für Windows immer noch kostenpflichtig, ist Snapseed eine ebenfalls sehr umfangreiche Bildbearbeitungsapp. Viele Snapseed-Funktionen wurden bereits in Google+ integriert. Ebenso wie Pixlr bietet auch Snapseed einen sehr großen Funktionsumfang, wenn auch nicht ganz so groß wie Pixlr. Dennoch sollte diese App bei niemandem auf dem Smartphone fehlen, kann sie doch auch von ihrer Bedienungsfreundlichkeit her absolut überzeugen.

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Carousel

Wer viel Fotos mit dem Smartphone macht und zudem Dropbox-Nutzer ist, der wird Carousel lieben. Die App lädt die gemachten Fotos automatisch zu Dropbox hoch und zeigt sie in einer eigenen Ansicht bequem auf dem Smartphone an. So kann man sich die Fotos dann immer noch auf dem Smartphone anschauen, auch wenn sie ggf. nur noch in der Dropbox liegen. Eine Art Zeitstrahl ermöglicht das bequeme Navigieren.

Link zu Google Play

Apps wie die ganzen Fotoplattformen a la Flickr oder Instagram habe ich hier mal nicht separat erwähnt, auch wenn einige auch (rudimentäre) Bildbearbeitungsfunktionen bieten. Manche Smartphonehersteller bieten zudem auf ihre Geräte optimierte Apps an, z.B. hat Sony da einiges für die Xperia-Geräte im Angebot.

Welche Apps nutzt ihr denn ansonsten so oder bearbeitet ihr eure Fotos erst am PC nach oder vielleicht sogar gar nicht?

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Meine Smartphonefotografie-Tipps für euch und ein Gewinnspiel

Wer hätte vor zehn Jahren mal vorausgesagt, daß es Telefone sein werden, die mal zu den wichtigsten Geräten gehören mit denen man Fotos macht? Inzwischen ist dies tatsächlich so und die in den Smartphones verbauten Kameras werden immer besser. So bietet die Kamera in meinem Sony Z2 immerhin eine Auflösung von 20 Megapixeln. Mit der fortschreitenden Technik, steigt auch die Zahl der gemachten Fotos und es steigen auch die Ansprüche, die an ein Foto gestellt werden.

Ein paar Empfehlungen von mir wie eure Fotos wirklich gut werden, bekommt ihr nun von mir.

Achtet auf das Licht

Licht ist immer wichtig. Aus welcher Richtung scheint die Sonne? Wohin fällt der Schatten? Wie fällt der Lichtkegel einer Lampe? Wer hier nicht wild drauf los knipst, kann sehr stimmungsvolle Fotos machen.

Ruhig halten

Wer gute Fotos machen will, sollte das Smartphone ruhig halten. Dabei ist es zu empfehlen das Gerät mit möglichst beiden Händen festzuhalten, um es besser zu stabilisieren.

Weniger digitalen Zoom verwenden

Digitaler Zoom mag bequem sein, doch leidet da die Fotoqualität sehr häufig drunter, sprich die Fotos werden verpixelt. Stattdessen lieber den menschlichen Zoom verwenden, sprich näher an das jeweilige Objekt rangehen, sofern dies möglich ist. Dann müsst ihr weniger bzw. gar nicht mehr zoomen und die Fotos verpixeln nicht so sehr und werden dann auch schärfer.

Auge fürs Motiv

Knipst nicht einfach nur wild drauf los. Versucht verschiedene Standpunkte/Blickwinkel aus um das optimale Motive für die Wunschaufnahme zu finden.

Fokus richtig einsetzen

Die Technik schreitet auch bei den Smartphones immer weiter fort und so kann man bei vielen Geräten mit den beigefügten Kamera-Apps auch bereits bestimmte Punkte scharf fokussieren, während der Hintergrund eher verschwommen dargestellt wird. Einfach mal ausprobieren, das Ergebnis dürfte viele positiv überraschen.

Das waren meine Tipps zur Smartphonefotografie für euch und jetzt kommen wir zum Gewinnspiel.

Das Gewinnspiel (powered by BASE)

Logo BaseDer Mobilfunkanbieter BASE stellt mir für dieses Gewinnspiel vier sogenannte Selfiesticks zur Verfügung, die ich hier verlosen darf.

Was ihr dafür tun müsst?

Ganz einfach: schreibt in den Kommentaren zu diesem Blogbeitrag euren persönlichen Tipp in Sachen Smartphonefotografie. Unter allen Kommentatoren verlose ich am 10.04.2015 viermal je einen Supremery Selfiestick mit integriertem Bluetooth Selbstauslöser und Zoom-Funktion in Schwarz.

Weil nicht jeder ein Smartphone mit guter Kamera hat, hat Sony seit einiger Zeit verschiedene Aufsteckkameras im Angebot. Mit freundlicher Unterstützung von BASE teste ich gerade das aktuelle Modell Sony Cyber-shot DSC-QX30 und bei mehr als 100 Kommentaren bei diesem Gewinnspiel verlose ich zusätzlich noch das Testgerät unter allen Kommentatoren.

Zu den Regeln:

Jeder kann nur mit einem Kommentar an der Verlosung teilnehmen. Mehrfaches kommentieren erhöht die Gewinnchancen nicht.

Die Teilnehmer müssen eine funktionierende Mailadresse angeben, damit eine Kontaktaufnahme im Gewinnfall – und nur dann! – erfolgen kann.

Die Gewinner erklären sich bereit, daß ihre Postanschrift zum Versand des Gewinns an die betreuende Agentur FürstvonMartin in Hamburg weitergegeben wird. Die Adresse wird ausschließlich für den Versand des Gewinns verwendet.

Sollte sich einer der Gewinner binnen einer Woche nach Kontaktaufnahme zwecks Abfrage der Postanschrift nicht zurückgemeldet haben, verfällt der Gewinnanspruch und der Gewinn wird neu ausgelost. Also bitte die Mailadresse auch regelmäßig auf eingehende Mails überprüfen.

Teilnahmeschluß ist der 12.04.2015 23:59 Uhr MESZ. Später eingehende Kommentare werden nicht gewertet.

Teilnehmen können alle mit einer deutschen Postanschrift. Versand ins Ausland erfolgt nicht.

Für die Verlosung wird auf das Auslosungstool von random.org zurückgegriffen. Dafür werden alle teilnahmeberechtigten Kommentare entsprechend durchnummeriert. Die Verlosung findet ansonsten unter Ausschluss des Rechtsweges statt.

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Wie man Flüchtlingen wirklich helfen könnte

In Tröglitz geht der braune Mob gegen einen ehrenamtlichen Bürgermeister auf die Straße, weil der sich für Flüchtlinge einsetzt. In Dresden “spaziert” montags immer noch PEGIDA durch die Stadt und stellt diese Stadt in ein sehr schlechtes Licht. Alles wegen den Flüchtlingen, die eigentlich nur irgendwo friedlich leben wollen.

Flüchtlinge sind übrigens kein neues Problem. Die gabs schon immer irgendwie. Mal mehr, mal weniger. Hier in meiner Heimat hat man früher schon Flüchtlinge aufgenommen: die in Frankreich vertriebenen Hugenotten ebenso wie die in Österreich verfolgten Protestanten. Ist ne Weile her, aber auch eines von zahlreichen Beispielen.

Worüber ich mir Gedanken mache ist die Flüchtlingsverteilung. Die erfolgt mehr oder weniger nach dem Gießkannenprinzip. Das führt dann zu Verstimmungen und solchen Problemen wie eingangs genannt. Dabei werden “frische” Menschen benötigt, wenn man sich den demographischen Wandel und den Fortzug von Menschen aus bestimmten Regionen anschaut.

Wir haben Orte, die sind faktisch schon ausgestorben und die Vorhaltung der Infrastruktur steht kostenmäßig in keinem Verhältnis zur Zahl der dort wohnenden Menschen. Warum versucht man nicht gezielter dort mit Flüchtlingen diese Orte zu beleben? Sie dann aber nicht nur einfach dort unterzubringen, sondern mit ihnen gemeinsam da was aufzubauen? Die dürfen ja zuerst, also bis der Asylantrag entschieden ist, nicht arbeiten. Warum aber nicht sowas wie 1 €-Jobs schaffen, wo sie zur Verschönerung der Orte was beitragen können in der Zeit? Dann sitzen sie nicht rum, langweilen sich nicht nur, sondern haben eine sinnvolle Beschäftigung und können sich von dem was hinter ihnen liegt ablenken? Ablenkung hilft immer, doch wenn man nur im Flüchtlingsheim sitzt und die Wände anstarrt, kann man sich nicht ablenken. Wenn das Flüchtlingsheim erst zur Hälfte bezugsfertig ist, die andere Hälfte aber noch renoviert werden muß, dann könnten die ersten Flüchtlinge schon einziehen und beim tapezieren helfen oder dem Zusammenbau von Möbeln. So einfache Dinge halt, die aber für Abwechslung im Alltag sorgen. Vielleicht finden sich auch ein paar Musiker, die gemeinsam Musik machen können und dann z.B. in einem Seniorenheim für Abwechslung sorgen.

So wären sie beschäftigt, es gelänge kleinere aussterbende Orte wieder zu beleben und eine weitere Existenzberechtigung zu verschaffen. Dann muß die Oma auch irgendwann nicht mehr 20 Kilometer zum nächsten Discounter fahren, weil selbiger nun einen Grund hat auch dort im Ort wieder eine Filiale zu eröffnen und damit auch dort Arbeitsplätze zu schaffen. Und auch die Kinder müssten nicht mehr durch die Pampa zur Schule fahren, weil sich zumindest eine kleine Grundschule dann auch dort wieder lohnen würde zu eröffnen.

Klar, daß man nicht alle Flüchtlinge dort unterbringen kann, aber vielleicht sollte man bei der Verteilung einfach pragmatischer rangehen und das auch den Menschen dort wie auch den Flüchtlingen entsprechend vermitteln. Bisher hört man nur abgehobene salbende Worte, anstelle mal etwas mehr Pragmatismus zu zeigen.

Flüchtlinge nur danach zu verteilen wie viele Menschen irgendwo wohnen, damit der prozentuale Anteil nicht zu groß pro Ort ist, ist Blödsinn. Die Verteilung sollte eher nach sinnvollen Gesichtspunkten erfolgen, also danach wo sie und ihre Arbeitskraft gebraucht werden. Geflüchtete Ärzte kommen nach Deutschland? Dann siedelt die gleich dort an wo Ärztemangel herrscht und helft denen dort eine Praxis zu eröffnen. Dann kapieren auch die Menschen vor Ort, daß uns die Flüchtlinge auch positives bringen und nicht nur Geld kosten oder so. Familien mit Kindern kann man dort ansiedeln wo Kinder benötigt werden um die Existenz einer Schule zu sichern, damit die nicht wegen zu weniger Kinder geschlossen werden muß.

Der Aufwand das zu prüfen wäre zu groß? Nö, das lässt sich einfach über Datenbanken prüfen. Der Flüchtling nennt seinen Beruf, der Betreuer schaut in der Datenbank nach und entscheidet ob der Flüchtling nun nach Bayern, Sachsen-Anhalt oder Nordrhein-Westfalen kommt. Wenn in Bayern dringend Tischler gesucht werden, in Niedersachsen aber nicht, dann kommt der syrische Tischler halt nach Bayern und nicht nach Niedersachsen. So einfach ist das. Man muß es nur wollen. Und machen.

Wir Deutsche sind dafür bekannt alles sehr genau zu nehmen und ordentlich machen zu wollen. Manchmal machen wir es uns aber auch ein wenig zu kompliziert dadurch. Manches ginge einfacher zu lösen, wenn man etwas mehr Pragmatismus an den Tag legen würde.

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Warum wir keine Religionen mehr brauchen

Zur Zeit macht ein Islambashing die Runde, das genauso schwachsinnig ist, wie das Flüchtlingsbashing.

Zumindest im ersten Teil ist aber ein Fünkchen Wahrheit, wenn man es nicht auf den Islam beschränkt, sondern ALLE Religionen einschließen.

Wir sind im 21. Jahrhundert und auf der Welt schlagen sich die Leute die Köpfe ein, weil sie sich nicht einigen können wer den cooleren imaginären Freund hat.

Das sollte man sich mal durch den Kopf gehen lassen.

Das ist übrigens kein islamisches Phänomen, denn die Geschichte zeigt uns, daß alle Religionen so agierten bisher. Die gesamte Christianisierung im 1. Jahrtausend war auf Gewalt und Kriege aufgebaut. Dann haben sich die Christen gespalten und es folgte der Dreißigjährige Krieg zwischen Katholiken und Protestanten. Zwischendurch hat man immer wieder die Juden verfolgt, auch nur basierend auf einer Grundlage für die es bis heute keine wissenschaftliche These gibt.

Und auch in der jüngsten Geschichte setzte sich das fort. Da erinnere ich mal an die Kämpfe in Nordirland zwischen Katholiken und Protestanten. Die werden heute gerne vergessen.

Aber auch bei den Kämpfen zwischen Israelis und Palästinensern geht es um Religion.

Immer geht es um irgendwelche Auslegungen irgendwelcher religiösen Ereignisse, darum wessen Gott Recht hat usw.

Ich frage mich wann die Menschen endlich begreifen, daß Religionen mehr Leid über diese Welt bringen als sie angeblich leiden wollen. Ich bin verdammt froh in einem Land geboren zu sein, dessen Bevölkerung zu 80 % atheistisch ist. Inzwischen ist der Anteil durch die Wiedervereinigung geschrumpft, aber es wäre doch schön, wenn langsam immer mehr Menschen aufwachen und Religionen über Bord werfen.

Dazu braucht man niemanden vertreiben, umbringen, missbrauchen oder sonstwas. Dann gehts auch wieder friedlicher zu auf dieser Welt. Also hören wir auf Religionen (ALLE) zu unterstützen ihr “Wissen” zu verbreiten und helfen den Menschen lieber sich davon loszusagen.

Dann steht in den Zeitungen nicht mehr, daß mal wieder ein katholischer Priester Kinder mißbraucht hat oder irgendein Islamist sich in die Luft gesprengt hat. Dann lesen wir stattdessen vielleicht mehr positive Berichte: Friedensschluß von Israel und Palästinensern oder die Abschaffung der Scharia als Rechtsgrundlage oder oder oder

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Von Leben und Tod

Letzte Woche Sonnabend, am 21.02.2015, verstarb vollkommen unerwartet und plötzlich meine Mutter. Wir hatten tags zuvor noch miteinander telefoniert und es war absolut nicht absehbar, daß sie 24 Stunden später bereits tot sein würde.

Die letzten Tage haben mich viel Kraft gekostet und viele Tränen sind geflossen. Viel habe ich aber auch gelernt und möchte euch ein paar Ratschläge mit auf den Weg geben.

1. Sagt euren Liebsten einfach mal wie sehr ihr sie mögt. Ohne Grund. Einfach so. Es könnte morgen schon zu spät sein.

2. Redet mit euren Angehörigen über den Tod. Sprecht ab wie die Beerdigung ablaufen soll. Im Falle des Falles ist es für die Hinterbliebenen bedeutend einfacher als wenn sie sich erst noch darüber Gedanken machen sollen ob anonyme Beisetzung oder Seebestattung oder oder oder. Es erleichtert vieles.

3. Macht euch im Vorfeld auch Gedanken über die Finanzierung. Ob ihr einfach Geld auf ein separates Konto packt oder eine Sterbegeldversicherung abschließt oder was auch immer. Auch das erleichtert dann den Hinterbliebenen einiges.

4. Beschäftigt euch mit dem Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht? Wer darf, falls nötig, irgendwann entscheiden wann die lebenserhaltenden Maschinen ggf. abgestellt werden? Das Thema ist recht kompliziert und es kann jeden, unabhängig vom Alter, treffen. Also schiebt das nicht auf die lange Bank.

5. Versucht so schnell wie möglich zu einem geregelten Tagesablauf zurück zu kehren. Es ist zwar hart, aber die beste Methode um nicht irgendeinen Koller zu bekommen. Und Finger weg vom Alkohol.

6. Redet mit anderen Menschen drüber. Ich habe einige Telefonate geführt, mich mit einigen Menschen auch live unterhalten und es hat mir sehr geholfen.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mir in den sozialen Netzwerken ihre Anteilnahme bekundeten, die mir Mails schickten oder mich anriefen. Eine Person möchte ich besonders hervorheben. Die junge Frau kannte ich bisher gar nicht. Sie folgte mir bei Twitter und bekam es dort mit. Da ich ihr nicht folgte, konnte sie mir keine DM senden. Daraufhin suchte sie mich bei Facebook und schickte mir dort ihre Anteilnahme. Das hat mich sehr berührt, da ich mit ihr bis dato absolut nichts zu tun hatte.

Aber auch jede andere DM, Nachricht, Mail, jeder Anruf war mir sehr wichtig und weil es so viele waren, nenne ich hier keine Namen. Es weiß schon jeder wer gemeint ist.

Und ihr, die ihr bis hierher gelesen habt: macht was aus jedem einzelnen Tag. Genießt ihn, denn vielleicht ist es bereits der letzte für euch oder eure Angehörigen. Es kann so schnell gehen, wie ich nun selbst erleben durfte. Und nun los, setzt Punkt 1 meiner Liste um. Sofort.

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Ab in den Bunker!

Im Dezember besuchte ich, eigentlich recht zufällig, den Berlin Story Bunker. Damals bekam ich von Enno Lenze eine sehr interessante Führung durch den Betonklotz.

Nun macht der Berlin Story Bunker eine Bloggeraktion und vielleicht führt die mich bald wieder in den Bunker, dann jedoch gemeinsam mit euch!

Genau, gemeinsam einen Abend den Berlin Story Bunker besichtigen, sich dabei gemeinsam gruseln, Spaß haben und was über die Geschichte des Anhalter Bunkers im Speziellen und der Berliner Bunker im Allgemeinen lernen.

Und wie läuft das nun ab?

Also, die Aktion läuft noch bis zum 15.02.2015. Wer von den teilnehmenden Bloggern die meisten Kommentare auf seinem Blog oder bei Facebook generiert, der kann mitsamt seinen Freunden einen Abend im Bunker erleben.

Berlin Story BunkerDa, bei einer vorsichtigen Nachfrage auf meinem privaten Facebookprofil, das Interesse in meinem Umfeld dafür durchaus vorhanden wäre, mache ich also mal mit.

Also, bitte zahlreich hier im Blog kommentieren warum ihr dabei sein wollt und vielleicht sehen wir uns dann schon bald in Berlin im Bunker.

Achja, es ist bisher jeder aus dem Bunker wieder raus gekommen. Irgendwie. 😉

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Ein Wochenende in Wroclaw – Tag 3

Der dritte Tag brach an und bedeutete für mich auch die Abreise. Zuerst aber ging es nochmal in aller Ruhe frühstücken. Das Frühstück war wieder ein Genuss und ich hab mir wieder für meine Begriffe viel Zeit gelassen. Da das Wetter bedeutend besser war als am Vortag – klar ich fahr ja schließlich wieder weg – schnappte ich mir nochmal den Zwergenstadtplan und die Kamera und zog nochmal los einige der Zwerge zu fotografieren. Dabei konnte ich nochmal so um die 15 Zwerge entdecken, die mir die Tage zuvor entgangen waren. Dennoch hab ich nun insgesamt mit den rund 30 fotografierten Zwergen erst einen Bruchteil der über 200 Wroclawer Zwerge fotografiert.

Dabei war wieder einmal die ausgesprochene Höflichkeit der polnischen Menschen festzustellen. Während ich mit meinem Zwergenstadtplan schaute wo ich gerade bin und wo der nächste Zwerg ist, sprach mich auf englisch eine junge Frau an und fragte mich ob sie mir helfen könne. Diese Höflichkeit, diese Gastfreundlichkeit ist mir an dem Wochenende nicht zum ersten Mal aufgefallen und unterscheidet die Polen doch sehr von uns Deutschen. Da könnten wir noch einiges lernen.

Ich zog dann irgendwann langsam zurück zum Hotel, packte meine Sachen zusammen und checkte dann aus. Per Taxi, die parkten eh ständig vor dem Hotel, ging es dann zum Bahnhof. Lustigerweise war der Bordcomputer des Mercedes-Taxis auf deutsch eingestellt. Dann schnappte ich meine Sachen und tigerte durch den Bahnhof zum dahinter befindlichen Busbahnhof. Da wurde mir dann erstmal bewußt, daß der Hauptbahnhof nicht nur von außen sondern auch von innen ein wahres Schmuckstück ist. Selten einen so toll sanierten Bahnhof gesehen. Da können sich auch deutsche Architekten durchaus mal eine ganz dicke Scheibe von abschneiden und sich anschauen wie sowas geht.

Mein Bus, dieses Mal der DB IC-Bus, war auch überpünktlich und schon ging es wieder heim. Wir waren sogar eine halbe Stunde zu früh in Berlin am Hauptbahnhof, sodaß ich den RE eine Stunde früher als geplant nehmen konnte.

Alles in allem hat mich Wroclaw total begeistert, auch wenn das Wetter nicht optimal war. Klar, es gibt noch viel zu tun in Wroclaw in Sachen Sanierung, doch die Menschen dort sind eindeutig auf dem richtigen Weg. Ich werde definitiv nicht zum letzten Mal dort gewesen und freue mich jetzt schon auf meine nächste Reise dahin.

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Ein Wochenende in Wroclaw – Tag 2

Der Morgen begann mit einem Blick aus dem Fenster und der erkennt, daß es irgendwie naß von oben herunterkommt. Nach der Dusche dann zum Frühstück und mich da erstmal richtig kulinarisch verwöhnen lassen. Was mich überraschte: die Leere im Hotelrestaurant. Gut, ich war abends davor in der Hotelbar auch der einzige Gast, aber hier beim Frühstück waren es vielleicht zehn Leute, die dort saßen. Lag aber vielleicht auch daran, daß Anfang Januar nicht die typische Reisezeit ist.

Nach dem Frühstück regnete es immer noch, doch das hielt mich nicht davon ab das Hotel zu verlassen. Ich hatte auch ein Ziel, das mir versprach trocken zu sein: die Markthalle von Wroclaw. Das ist ein großer Bau, in dem drinnen zahlreiche Stände ihre Produkte verkaufen. Interessant dabei ist die architektonische Umsetzung mit Backsteinen (außen) und Betonstreben (innen).

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Ein von Torsten Maue (@torstenmaue) gepostetes Foto am

Ich denke das Bild macht klar, weshalb mich der Regen nicht davon abhielt durch die Stadt zu laufen, oder? Als ich wieder raus war aus der Markthalle regnete es immer noch, teils sogar mehr als vorher. Kurz danach hörte es auf, ich überquerte die Oder und schaute mich dahinter noch etwas um. Feststellung: baulich sehr interessant, einiges sanierungsbedürftig und bei besserem Wetter gäbe es zahlreiche Fotomotive. Dann fiel mir ein, daß ich noch diesen tollen Wasserturm mir anschauen wollte und stellte fest, der ist in der anderen Richtung und nur 5 Kilometer entfernt. Also umgedreht und wieder quer durch die Stadt. Unterwegs einiges an Fotos gemacht und dabei noch ein paar andere tolle Gebäude – ich muß da bei einigen noch nachrecherchieren ob ihrer Geschichte – entdeckt und feststellen dürfen, daß die Stadt viel zu groß ist um sie an einem verregneten Wochenende zu entdecken.

Zwischendurch dann in ein großes Kaufhaus getigert, mir da nen Kaffeeshop gesucht und einen doppelten Espresso und ein Mineralwasser zu mir genommen – für 2,92 € übrigens. Dabei gleich noch gelernt, daß dieses Haus schon um einiges älter ist, der Platz davor früher Tauentzienplatz hieß und in dem Haus die Kaufhauskette Wertheim ansässig war.

Danach dann wieder die Fototasche geschnappt und ab weiter in Richtung Wasserturm. Den erreichte ich dann auch nach weiteren knapp 2,5 Kilometern und der Feststellung, daß man in Wroclaw architektonisch sehr viel entdecken kann. Zwar gibt es einen sehr großen Sanierungsbedarf, aber die Polen sind allgemein diesbezüglich auf einem guten Weg. Hier in Wroclaw wird auch überall gearbeitet, denn 2016 ist Wroclaw Kulturhauptstadt Europas.

Und dann stand er da, der Wasserturm.

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Ein von Torsten Maue (@torstenmaue) gepostetes Foto am

Es dürfte klar sein, daß dieses Bauwerk preußischer Architektur aus den Jahren 1904-1905 mich in Begeisterung versetzte, oder? An so einem Gebäude kann man sich einfach nicht satt sehen. Im Inneren des Wasserturm befindet sich unten ein Café und oben ein Restaurant (was ich erst viel später mitbekam). Ich hab es mir unten dann kulinarisch mit Wein, Kuchen und Espresso gutgehen lassen und mich riesig gefreut, den Wasserturm wirklich live gesehen zu haben. Merkt man eigentlich wie mich dieses Bauwerk begeistert hat? 😉

Danach ging es wieder Richtung Innenstadt. Da wollte ich dann mal eine etwas andere Strecke laufen, aber da wo ich lang wollte ging es nicht weiter und dann setzte auch wieder der Regen ein, der vorher mal zeitweise pausiert hatte.

Unterwegs wurden noch ein paar Zwerge fotografisch festgehalten. Dann ging es kurz ins Hotel und dann stellte sich nach einem weiteren Rundgang rund um den Marktplatz noch die Frage nach dem Abendessen. Dazu ging es dann ins “Kurna Chata”, das nicht weit weg vom Hotel war und ich mir schon vorab mit ausgewählt hatte. Da war es richtig voll, ich bekam aber noch einen Platz und konnte mich dann dort nochmal stärken. Es war übrigens die richtige Entscheidung gewesen dorthin zu gehen. Alles weitere zum “Kurna Chata” gibt es demnächst in einem separaten Blogbeitrag, ebenso zu den anderen von mir besuchten Lokalitäten.

Als ich da raus kam, regnete es mal wieder in Strömen und ich zog mich ins Hotel zurück, wo ich den Abend wieder entspannt ausklingen ließ. Zusammengefasst war das ein megatoller Tag gewesen, auch wenn das Wetter mir nicht wirklich wohlgesonnen war.

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