Seit Mitte Dezember 2009 bietet die inside eBusiness Solutions GmbH mit bwads24.com eine neue Werbeplattform an. bwads24 greift dabei auf ein Netzwerk von über 14.000 Webseiten, vornehmlich kleineren Seiten, zu die sich bei beliebtestewebseite.de angemeldet haben.
Für Advertiser dürfte dieses Potential an unterschiedlichen Webseiten recht interessant sein, insbesondere da diese Seiten pro Monat ca. 31 Millionen Unique Visits generieren. Die teilnehmenden Webseiten stammen aus allen möglichen Themengebieten und sind in über 30 Kategorien eingeordnet. Für Advertiser ist das natürlich recht vorteilhaft, da man so zielgruppenrecht seine Werbung schalten kann.

Die Vorteile von bwads24 für Publisher:

Die Vorteile von bwads24 für Advertiser:
Durch die geringe Einstiegshürde für Werbekampagnen eignet sich bwads24 sicherlich recht gut um neue Werbebanner und/oder Landingpages auf ihre Klickstärke und Conversion zu testen. Durch die Trennung nach verschiedenen Kategorien läßt sich dadurch auch ein zielgruppengerechter Werbemitteltest darstellen.
Zum anderen ist es somit auch weniger finanzstarken Advertisern möglich ihre Werbekampagnen im Netz breit zu streuen. Man kann somit auch gezielt und kostengünstig Longtail Onlinemarketing betreiben.
Wer bei bwads24 Werbung schalten möchte und zum Ablauf Fragen hat, findet dafür auch ein ausführliches pdf-Dokument, in dem alles genau beschrieben ist.
Die Preise für Werbung über bwads24 sind recht günstig, Textlinks kosten 5 Cent je Klick, Bannerklicks schlagen mit 10 Cent je Klick zu Buche. Auch Pagepeels, Layer, Popups und Popdowns können gebucht werden. Während Pagepeels auch auf Klickbasis abgerechnet werden, werden Layer, Popups und Popdowns auf Viewbasis abgerechnet. Die TKP sind mit 2-3 Euro aber auch recht günstig.

Sicherlich ist der Markt für Werbenetzwerke bereits sehr weiträumig belegt, doch gerade für viele kleine Webseiten bietet sich hier eine Möglichkeit zum einen sich einen Nebenverdienst zu sichern, aber auch kleine Unternehmen kommen so preisgünstig an breitgestreute Werbemöglichkeiten. Ein Test kann jedenfalls nicht schaden und die geringe Einstiegshürde von 25 Euro zzgl. Mwst. ist auch für kleine Firmen kein großes Problem.
Tags: webseite vermarkten, Werbekampagnen einfach starten
Jetzt bekommt auch endlich Magdeburg seinen Webmontag.
Am 22.02.2010 findet der erste Webmontag in Magdeburg statt. Der Veranstaltungsort ist die Gaststätte “The Hyde” wo ab 19 Uhr 20 Plätze reserviert wurden, wenn mehr kommen müssen halt alle etwas zusammenrücken.
Es wird keine festen Themen geben, jeder kann sich mit Themenvorschlägen einbringen. Um das ganze zu organisieren wurde eine entsprechende Unterseite auf Webmontag.de eingerichtet wo sich jeder der teilnehmen möchte eintragen kann. Ein spezieller Account ist dafür nicht vonnöten.
Der Magdeburger Webmontag dient dazu die Kontakte innerhalb der Magdeburger Webszene zu verstärken und thematisch auch mal über den eigenen Tellerrand zu schauen. Daher sind alle Themen gefragt die in irgendeiner Weise mit dem Web zu tun haben. Die Vorträge sollten max. 15 Minuten dauern, damit möglichst viele Themen angesprochen werden können.
Eingeladen sind alle die sich für das Internet interessieren und sich mit Gleichgesinnten austauschen möchten.
Die Webmontage sollen auch ein klein wenig dazu dienen Interesse an einem Barcamp in Magdeburg zu wecken, das man dann vielleicht 2011 in Angriff nehmen könnte.
Ich hatte ja bereits darüber berichtet, daß sich der Magdeburger Stadtrat mit einer denkbar knappen Mehrheit für die neue Dachmarke “Ottostadt” entschieden hat.
Nun war am 02.02.2010 die mehr oder weniger feierliche Eröffnung der Kampagne. Wohl auch aufgrund des eher suboptimalen Wetters waren außer den geladenen Gästen nur eher wenige Magdeburger anwesend. Unser OB Lutz Trümper ließ verlauten, wir seien doch alle ein wenig “otto”. Nun war ich zwar schon mal in den Räumlichkeiten des gleichnamigen Versandhändlers in Hamburg, aber deshalb würde ich mich nicht als “otto” bezeichnen, weder mehr oder weniger.
Selbst ex-OB und Ehrenbürger Willi Polte zweifelt am Erfolg der Kampagne. Man hört auch aus der Bevölkerung nur wenig positives wenn es um die neue Dachmarke geht. Auch in den lokalen Medien wird kein gutes Haar an der Kampagne gelassen.
Seien wir mal ehrlich, wenn so eine Kampagne im Stgadtrat gerade mal ganz knapp eine Mehrheit findet und wenn man den Bürgern der Stadt erst den Sinn und Vorteil so einer Kampagne erklären muß, dann läuft doch bereits etwas falsch. Wenn so eine Kampagne erfolgreich sein soll, dann müssen die Magdeburger auch dahinter stehen. Daß man nun 1,5 Millionen Euro dafür einplant die Magdeburger von der neuen Dachmarke zu überzeugen beweist schon wie wacklig das ganze ist und ich befürchte, daß das Geld zum Fenster rausgeworfen ist.
Ich hab mir mal die Webseite angeschaut die für diese Kampagne erstellt wurde. Bezeichnend ist es ja, daß bisher in erster Linie magdeburgfremde Firmen zum Zuge kamen. Die Kampagne selbst wurde von der Berliner Marketingfirma Scholz & Friends entworfen, die Webseite dazu hat eine Agentur aus Hamburg erstellt.
Aus fachlicher Sicht weist die Webseite gravierende Mängel auf. So sind die Title-Tags alles andere als aussagekräftig, das Kontaktformular läßt nur 250 Zeichen zu und wenn man sich das eintippen von www. sparen möchte und nur ottostadt.de eintippt bekommt man eine Fehlermeldung angezeigt, denn eine recht einfach zu erstellende Definition einer Standarddomain hat man nicht hinbekommen.
So sehe ich ganz ehrlich schwarz für die neue Dachmarke “Ottostadt”. Vielleicht sind ja auch nur einige der Verantwortlichen ein klein wenig zu “otto”?
Es gibt Fragen mit denen sich die meisten Menschen nicht oder nur sehr ungern beschäftigen. Eine davon ist was mit ihrem Vermögen nach dem eigenen Tod geschieht. Wer Familie und Kinder hat wird in 99 % der Fälle dies an selbige vererben. Singles wie ich, die keine Kinder oder Geschwister haben, können es folglich auch nicht an selbige vererben.
In den letzten knapp vier Jahren habe ich mir ein kleines Guthaben angespart (und hoffe, daß das noch größer wird *g*). Ich weiß, daß der Zeitpunkt irgendwann kommen wird wo ich meinen Eltern nichts mehr vererben kann, weil sie dann ganz einfach nicht mehr da sein werden. Daher grübel ich in letzter Zeit desöfteren darüber was dann mit all dem geschehen wird was ich dann besitzen werde. Tu ich gar nichts fällt alles dem Staat zu. Das ist aber nun auch nicht unbedingt das was ich will.
Da man ja nie weiß was das Leben mit einem noch vor hat bin ich nun gerade dabei mir Gedanken darüber zu machen wie ich das ganze testamentarisch festhalten werde. Irgendwie ist ja komisch im Alter von 35 Jahren bereits an Dinge wie ein Testament zu denken, doch wann soll man es sonst tun?
Ich hab für mich beschlossen, daß mein Vermögen wohl entweder der Bill und Melinda Gates-Stiftung zufallen soll oder wenn es sich lohnen sollte daraus eine eigene Stiftung entstehen soll die gemeinnützige Projekte fördern soll. Ich muß mir dann nur noch Gedanken machen was für Projekte durch die Stiftung gefördert werden sollen. Da bin ich gerade dabei das etwas zu durchdenken.
Mich würde ja mal interessieren wie andere das betrachten. Habt ihr euch schon mal Gedanken drüber gemacht, was mit eurem Vermögen nach eurem Tode geschehen soll oder verdrängt ihr den Gedanken daran?
Regelmäßig stelle ich bei vielen meiner Xing-Kontakte fest, daß sich mal wieder der Arbeitgeber geändert hat. In der Onlinemarketingbranche ist das auch nicht wirklich außergewöhnlich, denn erfahrene Mitarbeiter sind gefragt. Abwerbeversuche sind da recht häufig an der Tagesordnung. Nunja, es gibt aber auch Ausnahmen. Meine Mitarbeiter zum Beispiel.
Warum ist das so?
Weil ich außergewöhnliche Wege der Mitarbeiterbeschaffung gehe und weil ich am liebsten Leute einstelle, die sonst niemand will und die auch sonst keine Ahnung vom Onlinemarketing haben. Sehe ich mal von den Praktikumsstellen ab die ich durch Aushänge an der Uni, durch Stellenanzeigen auf meiner Firmenseite oder in meinen Blogs tätige, suche ich mir meine Mitarbeiter ansonsten immer dort wo es niemand vermutet. Das können dann durchaus auch Singlebörsen oder irgendwelche allgemeinen Foren sein.
Bei der Auswahl der Mitarbeiter ist das beste Qualifikationsmerkmal wenn sie Hartz IV bis dato beziehen. Es gibt genügend Hartz IV-Empfänger die wirklich arbeiten wollen, aber denen man keine Chance gibt. Das sind z.B. Leute ohne Berufserfahrung oder alleinerziehende Mütter. Das sind dann genau die Menschen die ich haben will als Mitarbeiter.
Diese Menschen springen nicht wegen 100 Euro mehr im Monat zum nächsten Arbeitgeber. Sie sind dankbar daß es Menschen gibt, die ihnen eine berufliche Chance geben. Das merk ich zum Beispiel an der Zahl der eingereichten Krankenscheine. Seit Dezember 2006 als ich mit Steffen meinen ersten Mitarbeiter einstellte hab ich insgesamt 2 Krankenscheine für jeweils einen Tag erhalten. So eine Ausfallrate täte sich so mancher Arbeitgeber sicher wünschen – ich hab sie.
Ein weiterer Vorteil ist natürlich, daß die Gehaltskosten bedeutend geringer sind als bei all den Super-Marketing-Managern mit BWL-Studium, die aber auch nicht unbedingt mehr können/leisten.
Bisher hab ich eigentlich immer ein richtiges Händchen bei der Personalauswahl gehabt und mußte erst eine Kündigung aussprechen. Die aber auch erst nach einer relativ langen Zeit von mehr als zwei Jahren.
Ein weiterer Punkt der meine Mitarbeiter für andere Unternehmen “unattraktiv” macht ist, daß die alle von daheim aus arbeiten und zudem bekommt jeder nur genau das beigebracht, was für die Arbeitsausübung zwingend notwendig ist.
Ich hab jedenfalls mit Hartz IV-Beziehern als Arbeitskräfte sehr gute Erfahrungen gemacht und sehe es als Arbeitgeber auch als meine Pflicht an auf diesem Wege soziale Verantwortung für diese Menschen zu übernehmen.
Daß ich mit meiner Mitarbeiterauswahl richtig liege zeigen auch die zahlreichen tollen Rankingergebnisse unserer Kunden, denn ohne die Arbeit meiner Mitarbeiter wäre das nicht möglich gewesen. Von daher kann ich jedem Arbeitgeber nur raten auch ruhig mal solchen Menschen eine berufliche Zukunft zu bieten, ich habe es jedenfalls noch nie bereut.
Nun hatte ich 1,5 Jahre keinen Urlaub gemacht und merkte daß ich doch schon ganz schön ausgepowert war. Daher hatte ich Anfang Januar beschlossen, mir mal ein Wellness-Wochenende zu gönnen. Aufgrund der Wetterlage wollte ich nicht unbedingt durch die halbe Republik fahren, also suchte ich etwas in der näheren Umgebung.
Dann stieß ich irgendwie auf das Hotel zum Stein in Wörlitz. Da ich in Wörlitz bisher noch nicht war und es auch nur ca. 70 km bis dahin sind hab ich dann also dort für zwei Nächte mich eingebucht.
Schon bei der Ankunft merkte ich, daß ich dort richtig bin. Alles wirkte recht gemütlich, das Personal war megafreundlich.
Das Zimmer war recht gemütlich eingerichtet, es gab täglich frische Äpfel. Sogar ein Netzwerkanschluß war vorhanden, doch ich widerstand der Internetnutzung standhaft. Ich wollte mich ja schließlich erholen. Als erstes erkundete ich dann mal die Badelandschaft. Ein kleines Schwimmbad, mehrere Wärmeliegen, ein Saunabereich, ein Ruhetempel, der Kosmetik- und Wellnessbereich sowie die Badestube mit einem großen Holzbottich und einem Heubett und ein Solarium gehörten dazu. Ich packte meine Sachen auf eine der Liegen am Schwimmbecken und schwamm ein paar Runden.
Schon bei der Ankunft hatte ich gemerkt, wie plötzlich alle Hektik von mir abfiel und hier in der Badelandschaft verstärkte sich dieser Eindruck noch zusätzlich. Abends fuhr ich nochmal kurz nach Dessau rüber und als ich dann zurückkam schnappte ich mir meine mitgebrachte Lektüre und setzte mich unten in die Lounge neben den Holzfeuerkamin. Bei einem Früchtetee lies ich den Abend dort ausklingen.
Am anderen Morgen gabs erstmal ein ausgiebiges Frühstück bevor ich es dann wagte mal einen Spaziergang zu machen. Letzteren beendete ich aufgrund der klirrenden Kälte aber vorzeitig. Danach gins erstmal in den Ruhetempel wo ich in meinem Buch weiterlas bis ich meine erste Behandlung hatte, eine Rückenmassage mit Steinöl. Die Massage war recht angenehm, danach ging es erstmal wieder in den Ruhetempel. Am frühen Nachmittag machte ich nochmal einen kleinen Spaziergang und dann bekam ich mein Kräuterbad. Das wurde in dem o.g. Holzbottich vorbereitet. Der Kräutersud enthielt auch irgendwelche Öle, denn meine Haut war als ich da rauskam von einem leichten Ölfilm überzogen. Ich legte mich danach in ein Heubett und lies mich zwanzig Minuten von zwei Rotlichtlampen bestrahlen. Danach nochmal in den Ruhetempel und dann schwimmen. Als ich ins Schwimmbad kam und nach draußen schaute mekrte ich, daß es bereits wieder dunkel geworden war. Der Tag war bis dahin also ruckzuck vergangen. Abends ging ich dann nochmal in die Sauna und schwimmen, bevor ich mich dann hinlegte und ausschlief.
Heute morgen gab es wieder ein sehr ausgiebiges Frühstück und dann ging es auch schon wieder gen Heimat.
Fazit: Supertolles Hotel, tolle Umgebung zum ausruhen. Hier werde ich auf jeden Fall mal wieder hinfahren! Und ich werd mir wohl jetzt auch öfters mal so ein Wellness-Wochenende gönnen. Zwei schöne Hotels hab ich mir dafür bereits dafür ausgesucht.
Seit rund zehn Tagen läuft nun das Twittergewinnspiel, bei welchem es ein Samsung S5230 in weiß zu gewinnen gibt. Die Teilnehmerzahlen haben mich bisher wirklich positiv überrascht.
Mehr als 200 Twitteruser haben sich bereits an dem Gewinnspiel beteiligt, davon sind ca. 170-180 neue Follower, die meinem Account zuvor noch nicht gefolgt waren. Der erste große Ansturm ist vorbei, dennoch kommen täglich weitere Follower dazu die an dem Gewinnspiel teilnehmen und ein Samsung S5230 gewinnen wollen.
Da bis zum 15.02.2010 ja doch noch ein paar Tage Zeit ist dürfte die Teilnehmerzahl noch etwas anwachsen. Mal schauen in welchem Umfang das noch geschieht.
Das Samsung S5230 ist inzwischen auch bei mir eingetroffen und wartet hier auf seinen neuen Besitzer.
Vor kurzem war ich Gast in einem Themenchat wo es darum ging wie Arbeitsuchende über das Internet ihre Jobsuche vorantreiben können. Speziell die Themen Twitter und Xing waren dort angekündigt worden.
Mein Resümee aus diesem Chat war ernüchternd. Die anwesenden arbeitsuchenden Teilnehmer des Chats glaubten nicht daran über diesen Weg zu neuen Jobs zu kommen. Dabei treiben sich auch gerade in diesen beiden Communities zahlreiche Arbeitgeber rum! Mein Gefühl war, daß viel Arbeitsuchende einfach Angst offen dazu zu stehen, daß sie derzeitig keinen Job haben bzw. gekündigt wurden. Ich denk mal aber nicht, daß jemand deshalb ausgelacht oder verschmäht wird. Eher das Gegenteil dürfte der Fall sein, denn durch entsprechende Aktivitäten im Social Web erkennen auch Arbeitgeber, daß sich die entsprechende Person wirklich aktiv um einen Job bemüht und nicht nur drauf wartet, daß der Traumjob auf einem Silbertablett präsentiert an einen herangetragen wird.
Was kann man nun tun im Social Web um seiner beruflichen Zukunft einen neuen Schwung zu verpassen?
1. Xing
Xing ist DIE deutsche Businesscommunity schlechthin. Wer einen neuen Job sucht ist gut beraten sich auf Xing zu registrieren. An dieser Stelle möchte ich auch auf mein kostenloses Ebook zum Thema Xing hinweisen, das dem einen oder anderen sicherlich weiterhelfen kann.
Zum einen bietet Xing eine Stellenbörse und das sollte der erste Anlaufpunkt für alle Arbeitsuchenden sein. Desweiteren sollte man sich sein passende(n) Regionalgruppe(n) suchen. Neben einem Vorstellungsthread, wo man durchaus auch auf seine Jobsuche hinweisen kann und sollte, gibt es in den meisten Gruppen auch Suche/Biete-Foren, wo man seine Jobsuche auch noch einmal detailliert eintragen kann. Diese Möglichkeiten sollte man auch definitiv nutzen!
Die aktive Beteiligung in den Gruppen ist dabei auch von größter Wichtigkeit, ebenso ein komplett ausgefülltes Profil incl. Profilfoto.
2. Twitter
Twitter, der neue Hype im Social Web. Eignet sich Twitter zur Jobsuche? Ja, kann ich da nur sagen. Einige Firmen wie OTTO oder Unique Personal nutzen Twitter bereits aktiv um darüber auf ihre Stellenangebote hinzuweisen. Es gilt also solchen Accounts zu folgen um so schnell über neue Stellenangebote informiert zu sein. Es kann auch ratsam sein selbst zu twittern, das man einen Job sucht und was für einen. Wer selbst einiges an Followern besitzt, der kann auch davon ausgehen, daß diese das Jobgesuch retweeten, also weiterleiten.
Wer also ernsthaft auf Jobsuche ist, der sollte sich mit dem Social Web unbedingt mal näher beschäftigen und wird dann sicher auch schnell merken, daß es da wirklich gute Möglichkeiten gibt seiner beruflichen Karriere wieder auf die Sprünge zu helfen.
Nein, ich bin nicht im Delirium. Die Überschrift habe ich aus einem Artikel in der “Volksstimme” abgeleitet.
In dem Artikel ging es um einen Antrag der Grünen-Fraktion im Stadtrat von Magdeburg mit dem Ziel dem ehemaligen Reichspräsidenten Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und von Hindenburg die Ehrenbürgerschaft der Stadt Magdeburg abzuerkennen. Von dem Antrag kann man ja halten was man will, ich selbst finde es gibt wohl wirklich wichtigere Themen als die Ehrenbürgerschaft von Hindenburg.
Was hat das nun mit dem Reichskanzlertitel zu tun?
Ganz viel. Die Autorin des “Volksstimme”-Artikels, Frau Katja Tessnow, hat nämlich in Geschichte nicht aufgepaßt und aus dem Reichspräsidenten Hindenburg den Reichskanzler Hindenburg gemacht!
Allerdings war Paul von Hindenburg niemals Reichskanzler gewesen.
Liebe Katja,
hier ein paar Hinweise für dich, da du ja im Geschichtsunterricht wohl scheinbar eher “Schiffe versenken” gespielt zu haben scheinst oder über die nächste Farbgebung deiner Fingernägel sinnert hast.
Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und von Hindenburg war vom 26.04.1925 – 02.08.1934 Reichspräsident gewesen. Während dieser Zeit gab es folgende Reichskanzler in Deutschland:
Hans Luther
Otto Geßler
Wilhelm Marx
Heinrich Brüning
Franz von Papen
Adolf Hitler
So, und beim nächsten Mal bitte vorher richtig recherchieren, dann mußt dich auch nicht öffentlich deiner Geschichtsunkenntnis schämen.
Liebe Volksstimme,
bitte spendiert euren Redakteuren und Autoren doch mal ein paar grundlegende Stunden in Geschichte. Es ist einfach nur peinlich. Ich bin froh euer Blatt nicht abonniert zu haben.
Liebe Grünen-Fraktion im Stadtrat von Magdeburg,
ihr müßt ja wirklich wenig zu tun haben, wenn ihr den Stadtrat, diverse Ausschüsse und die Stadtverwaltung mit Anträgen wie diesem o.g. bombardiert. Gibt es da keine wichtigeren Probleme, die wir hier in Magdeburg lösen sollten? Manchmal muß man sich doch fragen, was für Leute sich da ins Stadtparlament haben wählen lassen.
Bei Xing tauchte vor kurzem die Frage nach einer Insolvenz von United Domains auf. Grundlage der Frage war ein inzwischen gelöschter Beitrag auf domainsmalltalk.com.
Der angebliche Insolvenzantrag soll vom State Kingdom of Marduk stammen.
State Kingdom of Marduk? Hmm, ich hatte zwar in Geographie nur mit drei abgeschlossen, was allerdings nur daran lag daß ich in der mündlichen Abschlußprüfung die Entstehung der Alpen erklären sollte. Ein Thema, welches mir nun mal gar nicht lag. Aber Länder, Städte, Flüße und Gebirge konnte ich schon früher blind auf der Landkarte zeigen.
Vom State Kingdom of Marduk of Marduk hatte ich aber nie etwas gehört. Meine Domainweltkarte konnte mir auch keine dazu gehörende TLD benennen. Also hab ich dann mal etwas gegoogelt und siehe da es fand sich tatsächlich eine Webseite zu diesem angeblichen Staat. Dieser “Staat” benennt so Dinge wie den Bodensee und die Nordsee zu seinem Staatsgebiet und noch einige andere Gebiete auf dieser Welt.
Heute nun erreichte mich eine Mail von der Staatsregierung von Marduk oder so. Als Absender gab es immerhin eine GoogleMail-Adresse, alle Achtung!
Den Mailtext möchte ich meiner werten Leserschaft nicht vorenthalten.
Fragen sie Dommermuth, Lang, Huber, Eggensperger, Helm und Konsorten ?
Ein Dank das sie uns gefunden haben – was sie über den Staat glauben wollen
ist ihre Sache,
wir sind und brauchen dazu keine Legalisierung von Merkel weder von torsten
maue – das zu information,
und wenn sie mehr über die DDR wissen wollen was da so geschah – sie sehen
doch derer Gauner
sitzen in Berlin unter Führung Merkel zu Tische, wissen sie überhaupt dass
die BRD es nicht gibt,
wissen sie auch dass die DDR staatsrechtlich von den DDR Köpfen nicht
rechtskonform aufgelöst
wurde – wir sind wissend was Sache ist, wissen sie auch was der JP II der
Pole noch Weisung gab,
Ostdeutschland kommt zu Polen, richten sie sich darauf – wir sind wissend,
wir verkünden keine
Unwahrheiten, aber wir wollen und müssen mit Ihnen nicht Streiten, daß wir
Staat sind, sondern
es ist so – aber trotzallem ein Dank für ihr Engagement etwas aufgegriffen
zu haben, dafür die
Wahrheit auferlegt bekommen – sie haben die Information hier nochmal
bestätigt:Der United Internet AG – ihre United-Domains AG – mit Sitz in Starnberg,
steht gegenüber dem State Kingdom of Marduk in Zahlungsverpflichtung, hierzu
eine Rechnungsstellung mit Datum 07.01.2010 abgemahnt fällig wurde � hierauf
man Zahlungsunfähigkeit bei der United-Domains AG feststellte. Mit Datum am
09.01.10 hat der State Kingdom of Marduk, bei dem zuständigen AG Weilheim
i.OB seine Forderung bei der United-Domains AG � dem Insolvenzgericht in
23seitigen Dokumentation den Insolvenzantrag zugestellt, u. am 11.01.10 der
Eingang bestätigt wurde. Der United-Domains AG steht mit Datum 10.01.10 eine
vorläufige Verbindlichkeit über 4.906.001,86 EUR im Insolvenzverfahren vor �
der United-Domains AG ihre Hausbank Stadtsparkasse München etc. in Kenntnis
ist.Die Basis für das Insolvenzverfahren ist er Vorgang, die United-Domains AG
betreibt gegenüber ihrem Staatskunden u. Vertragspartner, seit 27.11.2009
ungetreue Geschäftsbesorgungen, Internet- Wirtschaftskriminalität, unter
Ignorierung ihrer eigenen AGB etc., hierbei die UDAG wie ihre Vorstände
Florian Huber, Alexander Helm, Markus Eggensperger, u. ihre Juristen Florian
Hitzelberger [Holzkirchen], Daniel Dingeldey [Berlin] der United Domains AG
ihre Rechtsexperten, wie www.domain-recht.de Internet-Rechtsexperten, unter
Ignorierung der GG Art. 20 / 25, Verwerfung der Rechts- Gesetzesordnungen u.
höchste Jurisprudenz negierend stellen, nötigend Marduk-Staatsdomains seit
27.11.09 dekonnektierten, enteignet verschoben, seit 27.11.2009 hierzu
abgemahnt in Regreß gestellt, stündlich erhöht, denn es gibt keine
juristische Grundlage für United-Domains AG weder für die United Internet
AG,um dem State Kingdom of Marduk seine 10 Staatsdomains bei United-Domains
AG zu dekonnektieren weder zu enteignen, weder bei eu / de / com
Registrierungsstellen abzumelden vom Internet abzustellen, bereits die Denic
e.G. etc. kriminell Beihilfig stellt.
Alle Formatierungen, Schreibweisen usw. sind 1:1 aus der Mail übernommen. Zwei in der Signatur benannte Domains (royal-mardukstate.eu und king-marduk.com) sind übrigens nicht erreichbar.
Lustig ist auch die Postanschrift, befindet sich diese doch weder auf dem Petersplatz, auch nicht mitten auf der Nordsee sondern in Tübingen.
Also ich hab schon vieles erlebt, hab über Mehlkreise und Erdstrahlen geschmunzelt, aber das ist wirklich der Höhepunkt der Blödheit. Ich frag mich echt was man sich da einwerfen muß um sich so etwas auszudenken.
United Domains hat bei Xing übrigens bereits bestätigt, daß es sich bei der angeblichen Insolvenz um eine Falschmeldung eines ehemaligen Kunden handelt.
So, und ich hoffe ich konnte mit diesem Beitrag jetzt dem einen oder anderen noch ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern.