Meine Reisen und ein paar Hintergründe dazu

Als ich jetzt am Wochenende in Plzen war, kam auf Twitter folgende Frage auf mich zu:

Und nein, ich werde nicht dafür bezahlt. So um die 98 % meiner Touren bezahle ich komplett selbst. Ich stelle mir mein Programm selbst zusammen, suche mir ein Hotel, entscheide selbst was ich wo und wann esse. Klar halte ich bei solchen Touren im Vorfeld Ausschau nach einem günstigen Hotelschnäppchen und da finden sich immer wieder sehr günstige Angebote. So habe ich bereits jetzt für März 2016 ein 5* Hotel in Warschau im Auge, wo ich dann für ein Zimmer (ohne Frühstück) lediglich um die 31 € pro Nacht zahlen müsste.

Und gleich kam dann die nächste Frage:

Und auch das muß ich verneinen. Es gibt EINZELNE Fälle, wo dies vorkommt, doch sind dies bei mir Ausnahmen und nicht die Regel. Das war in diesem Jahr einmal zur Hoteleröffnungsfeier des Ibis Hamburg City der Fall und dann während meiner Reise zu den Standorten der Buga 2015. Wenn ich wirklich eingeladen werde, dann steht dies auch im jeweiligen Blogpost mit drin. In diesem Jahr war das bisher zweimal der Fall. Dazu kommen dieses Jahr noch drei verschiedene Aktionen, die aber auch kein direktes Sponsoring sind: eine Einladung zu einem Firmenjubiläum, wo der Jubilar die Zimmer reserviert und bezahlt (hat also nichts mit ner Beauftragung zum Bloggen zu tun). Ein weiteres Mal löse ich einen Hotelgutschein ein, den ich auf Facebook gewonnen habe. Und einmal habe ich eine Domain an jemandem übertragen und als Gegenleistung bekomme ich die Anreise und zwei Hotelübernachtungen bezahlt.

Der große Rest ist alles komplett selbst bezahlt, so wie die Tour nach Plzen oder zu Ostern nach Erfurt oder demnächst mal wieder nach Warschau usw. Da ich in diesem wie auch im letzten Jahr durchaus bereits mit gesponserten Übernachtungen auf die Schnauze gefallen bin, wird das bei mir auch im Gesamten immer weniger werden. Letztlich kann ich die paar Sponsoringsachen auch noch selbst bezahlen und mir dann auch selbst aussuchen, wo ich übernachte usw.

Da ich keinen klassischen Sommerurlaub mache, verteile ich das mehr auf die Wochenenden und dann mag es durchaus seltsam wirken, wenn ich „ständig“ unterwegs bin. Letztlich dürfte ich aber nicht wirklich sehr viel mehr Geld ausgeben, als all jene die dafür 2-3 Wochen irgendwo in die Sonne fliegen oder eine Kreuzfahrt mitmachen usw. Bei mir verteilt sich das halt mehr übers Jahr und vielleicht sehe ich dadurch auch mehr von Deutschland als der Rest der Normalurlauber. Also muß niemand wirklich neidisch werden, wenn ich mal wieder von irgendwoher berichte. Es belastet in der Regel meine private Kasse.

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Unterwegs in Plzen, Kulturhauptstadt Europas 2015

Wieder daheim. Ein Wochenende war ich in Plzen, eine der beiden Kulturhauptstädte Europas 2015. Ich war gespannt was mich erwartet, wie die Stadt sich darauf vorbereitet hat.

Die Anreise geschah per Bahn und erst eine Station vor Plzen bekamen wir rund 20 Minuten Verspätung. Egal, war dennoch alles im grünen Bereich für mich.

Der Bahnhof Plzen hl.n. empfängt seine Ankömmlinge mit einer großen Baustelle. Gebaut wird hier wohl schon seit längerem, denn an der Bahnsteigtreppe prangte ein „2013“ in Beton gegossen. Wenn man sich anschaut was hier wohl noch alles gemacht werden muß und woran gerade gearbeitet wird, ist davon auszugehen, daß diese Großbaustelle noch ein paar Jahre Bestand haben wird.

Für mich neu waren Obusse, also Busse mit Oberleitung. Die fahren in Plzen sehr viel rum und auch mein Hotel, das Ibis Plzen, war direkt mit einer O-Bus-Linie angeschlossen.

In manchen Dingen sind uns die Tschechen weit voraus: Kreditkartenzahlung zum Beispiel. Nicht nur, daß man fast überall mit Kreditkarte zahlen kann, man zahlt in der Regel auch meistens kontaktlos. Karte an das Gerät halten, kurzer Piep und das wars. Nichts mehr mit Karte reinstecken, Betrag bestätigen usw. Selbst im Bus kann man so seine Fahrscheine kaufen. Bargeld braucht man daher nur sehr selten wirklich, z.B. als ich den Turm der Kirche bestieg. Was also jetzt gerade erst groß in den Medien angekündigt würde (kontaktloses Zahlen bei Aldi), ist in Tschechen längst Normalität. Gibt größtenteils nur noch diese Kontaktlosgeräte zum bezahlen.

Free Wifi ist in so gut wie allen Restaurants, Cafés usw. ganz normal und auch in Museen wie dem Techmania ist es verfügbar.

Verhungern muß man in Plzen definitiv nicht und auch wenn man kein tschechisch kann, wird man dort nicht vor Probleme gestellt. Speisekarten sind in der Regel mehrsprachig verfügbar: tschechisch, englisch und deutsch. Essen ist in Plzen (wie wohl überall in Tschechien) sehr billig. Eine Portion Gulasch mit Knödeln kostet so im Durchschnitt irgendwas zwischen 5 und 6 Euro umgerechnet. Und davon wird man satt.

Der ÖPNV in Plzen ist recht preiswert. Eine 24 h-Karte kostet ca. 2,50 €. Die gilt dann wirklich 24 h.

Die Internetabdeckung, ich hatte eine Prepaidkarte von O2 CZ, war okay. Manchmal hatte ich nur Edge, aber meistens H+, teils auch LTE. Hätte auch schlimmer kommen können, doch selbst dann hätte ich immer noch auf eines der zahlreichen kostenlosen WLANs zurückgreifen können.

Die Straßen in Plzen sind eine Sache für sich. Teils wirklich gut gepflegt, teils aber in einem recht grottigen Zustand. Da wird dann halt bissel Rollsplitt unbefestigt in ein Schlagloch gekippt, der sich dann auf der Straße verteilt und das Schlagloch bleibt letztlich bestehen. Rollsplitt scheint eh beliebt (und/oder billig?) zu sein in Tschechien. Den verteilt man auch gerne auf Bahnsteigen oder in den Fugen von Kopfsteinpflasterstraßen.

Der Gebäudezustand in Plzen ist auch so ein hin und her. Direkt im historischen Zentrum ist (vordergründig) alles gut saniert, aber wehe man verlässt diesen Bereich, was sich eigentlich nicht vermeiden lässt. Da gibt es mehr als genug gar nicht oder nur recht schlecht sanierte Altbauten. Deutsche Immobilienvermarkter mit Schwerpunkt denkmalgeschütze Altbauten hätten hier ihre wahre Freude dran. Da gibt es noch sehr sehr viel zu tun. Und gerade das ist es, was mich eigentlich etwas enttäuschte. Da war ich echt davon ausgegangen, daß man hier gerade auch im Hinblick auf die Kulturhauptstadtsache viel stärker im Vorfeld entsprechend saniert hat. Nun kommen zwar sicher die meisten Touristen eh nur wegen des billigen Bieres und der hier ansässigen Pilsner Urquell-Brauerei, aber dennoch dürfte der eine oder andere auch sicher mal einen Blick in die Stadt werfen und spätestens nach dem Verlassen des Bahnhofs sieht man das teils recht graue Häuserbild auf jeden Fall.

In Sachen Kulturhauptstadt sieht man zwar zahlreiche Plakate, aber alleine schon die Ausschilderung zum Depo2015, einem der wichtigsten Projekte hier vor Ort, ist nur rudimentär. Auch sonst sieht man auf dem Fußweg ein paar aufgeklebte Schilder, doch auch davon ein paar zu wenig.

Ist Plzen eine Reise wert?

Für Biertrinker sicherlich. 😉 Wer eine komplett durchsanierte Stadt erwartet, wird wohl teilweise enttäuscht werden. Licht und Schatten liegen eng beieinander. Dennoch habe ich es nicht bereut hingefahren zu sein. Bis zum nächsten Besuch von mir dort, wird es aber ein paar Jahre dauern. Bis dahin ist vielleicht auch der Bahnhof fertig…


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#99Instagramers startet – seid ihr dabei?

Der eine oder andere hat es vielleicht schon mitbekommen. Ich habe mich dran gemacht die Aktion #99Instagramers zu starten. Die Idee dazu kam auf Twitter vom Johannes rüber, der sie aber nicht selbst umsetzen wollte. Also habe ich mich dem angenommen und nun gehts auch bald los. Während ich diese Zeilen schreibe kann ich mich zurücklehnen, was die Befüllung der ersten Wochen des Accounts mit Content angeht, denn die ersten 14 Bewerbungen sind hier schon reingeflattert. 14 Leute, die jeweils eine Woche lang den noch fast jungfräulichen Account 99igers mit ihren eigenen Inhalten befüllen. Das wird spannend, denn das Themenfeld der Leute ist bereits jetzt weitgestreckt und wird es wohl, je mehr mitmachen noch mehr werden. 85 Wochen sind also noch zu vergeben und es dürfte spannend werden, was sich in dieser Zeit alles an Fotos ansammelt auf dem Account.

Alles was man dazu wissen muß, habe ich mal auf www.99instagramers.de zusammengefasst. Da steht auch wie man sich bewerben kann.

Am kommenden Sonntag, den 14.06.2015, gehts los. Ich freu mich drauf: auf viele tolle Leute, die auch ich dadurch kennenlerne, auf viele tolle unterschiedliche Fotos und auf viele neue Erfahrungen.

Ich würde mich wirklich freuen, wenn viele von euch sich dran beteiligen: sei es den Account selbst eine Woche lang zu betreuen oder auch indem ihr dem Account folgt, die Fotos liked, dort kommentiert oder anderen von der Aktion erzählt.

Also ihr seid dabei, oder? ODER?


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Mein Rückblick auf das #WGT2015

Der eine oder andere hat es sicher mitbekommen. Iwch war zwei Tage in Leipzig beim #WGT2015, dem Wave-Gotik-Treffen 2015. Zum 24. Male traf sich die „schwarze Szene“ in Leipzig und feierte ein Treffen wie es sonst wohl nur schwer zu finden ist. Über 20.000 Teilnehmer wurden von offizieller Seite gezählt. Es ist übrigens auch für die ansässige Hotellerie und Gastronomie immer wieder ein wirtschaftliches Fest, bekommen sie dadurch über die Pfingstfeiertage jede Menge an Umsatz.

Über Pfingsten heißt es dann alljährlich in Leipzig: schwarz ist das neue bunt. Die Leipziger selbst haben ihre schwarzen Besucher längst ins Herz geschlossen und so sieht man sie denn auf den Parkbänken sitzen und entzückt oder manchmal auch kopfschüttelnd die WGT-Teilnehmer beobachten, die durch die Innenstadt oder die Parks und Friedhöfe flanieren. Sehen und gesehen werden ist hier das Motto.

Wer glaubt, daß diese Szene nur aus selbstmordgefährdeten Satanisten oder so besteht, der hat sich schwer getäuscht. Ist gibt eigentliche keine buntere, vielseitigere Szene wie diese schwarze Szene. Die Menschen sind allesamt freundlich und offen und man hört auch nie etwas, daß es dort zu irgendwelchen Auseinandersetzungen kam.

So wie sich die Leipziger an ihre schwarzen Besucher gewöhnt haben, so hat die Szene selbst sich dran gewöhnt, daß es zahlreiche Hobbyfotografen gibt, die gerne Fotos von den Menschen machen. Ich selbst habe das jetzt zum dritten Mal in Folge gemacht. Das erste Mal war ich noch völlig unvorbereitet. Letztes Jahr wie auch dieses Jahr habe ich mich dem Anlass entsprechend angepasst und schwarze Kleidung angezogen, schon fällt man weniger auf. Für kommendes Jahr gehe ich dann noch einen Schritt weiter und werde wohl in einem extra dafür geschneiderten Gewand am #WGT2016 teilnehmen. Letzteres hat auch den Vorteil an Veranstaltungen teilnehmen zu können, wo man sonst als „normal“ gekleideter Mensch nicht rein käme.

Wer beim #WGT Fotos machen möchte, der sollte in paar Regeln beachten. Die sind zwar eigentlich selbstverständlich, werden aber dennoch nicht von allen beachtet.

1. Freundlich fragen ob man ein Foto machen darf. In 99,9 % aller Fälle wird dies bejaht werden. 2013 und 2014 bekam ich jeweils eine Absage, dieses Jahr gar keine. Aber es hat was mit Höflichkeit zu tun, denn wir reden nicht von leblosen Schaufensterpuppen sondern von echten Menschen und die haben ein Recht am eigenen Bild. Das gilt es zu beachten.

2. Hinterher bedanken. Auch eigentlich ganz normal, wird aber auch nicht von allen beachtet. Manche möchten gerne wissen ob und wo die Fotos veröffentlicht werden oder zu sehen sind oder wie sie sie bekommen können. Es kann daher nicht schaden immer auch ein paar Visitenkarten bereitzuhalten.

3. Vorsicht bei der Motivauswahl. Ich versuche immer kinder außen vor zu lassen. Fotografieren von Kindern ist so ein heikles Thema, denn wenn die Fotos erstmal durchs Netz wandern und dann später irgendwo auftauchen, wo sie nichts zu suchen haben, das ist nicht so toll. Auch vermeide ich es Personen direkt beim Essen und Trinken zu fotografieren, sofern die Aufnahme dafür nicht extra arrangiert wurde. Damit umgehe ich es auch Personen in einem unpassenden nicht so gut wirkenden Augenblick abzulichten.

Hält man sich an diese drei einfachen Regeln wird man sicher zu ner ganzen Menge toller Fotos gelangen. Wer neugierig geworden ist, der werfe einfach mal einen Blick in mein Fotoalbum vom #WGT2015 und wird vermutlich begeistert sein wie vielfältig und bunt die „schwarze Szene“ doch ist. Ich freue mich jetzt bereits auf Pfingsten 2016 und das dann wieder stattfindende Wave-Gotik-Treffen. Vielleicht treffe ich dann von euch auch wen dort?!

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Wissenswertes zur Buga 2015 in der Havelregion

Ich war, der eine oder andere hat es vielleicht mitbekommen, für drei Tage auf der Buga 2015 in der Havelregion unterwegs. Die Bundesgartenschau findet dieses Jahr in Ostdeutschland statt und ich war auf Einladung von Tourismus Marketing Brandenburg dabei. In diesem Jahr gibt es bei der Buga ein Novum: sie findet gleichzeitig an fünf verschiedenen Orten statt und auch für die Organisatoren blieb bis zu Beginn die Ungewissheit bestehen, ob das Konzept in dieser Form aufgehen wird.

Das vorab: es geht auf. Im Reiseblog gibt es dazu in nächster Zeit ausführliche Berichte zu den einzelnen Standorten von mir. Hier möchte ich euch einige Ratschläge und Infos an die Hand geben, damit euer Buga-Besuch ein voller Erfolg wird.

Anreise zur Buga 2015:

Die Buga verteilt sich auf fünf Standorte: Brandenburg an der Havel, Premnitz, Rathenow, Amt Rhinow/Stölln und die Hansestadt Havelberg.

Per Bahn sind nur drei Standorte erreichbar. Havelberg und Stölln besitzen keinen Bahnanschluß. Die anderen drei Orte liegen unmittelbar an der gleichen Bahnlinie und sind mit einem ungefähren Stundentakt miteinander verknüpft. Brandenburg selbst liegt noch an der RE-Linie 1 Magdeburg – Berlin – Frankfurt(Oder), Rathenow ist aus Hannover – Stendal bzw. Berlin direkt erreichbar.

Wer die anderen beiden Standorte besuchen möchte, kommt dort per Bus hin. Von Rathenow aus sind Stölln und Havelberg über die stündlich verkehrende Buslinie 868 erreichbar. Aus Stendal kommend verkehrt die Landesbuslinie 900 stündlich nach Havelberg. Theoretisch kann man also auch ohne Auto alle fünf Standorte erreichen. Alternativ geht das natürlich auch via Fahrrad über diverse Radwege entlang der fünf Orte.

Unterkünfte entlang der Buga 2015:

Vergesst das Thema ganz schnell. Die Hotels und Pensionen sind vielfach schon schon lang komplett ausgebucht. Da wo ich übernachtet habe, würde ich nie wem empfehlen unterzukommen. Und auch die Preise haben da teils angezogen. Für das Geld bekommt man im nicht allzu fernen Berlin bereits ein Zimmer im 4* Hotel. Von daher: eher auf Hotels in Magdeburg, Potsdam und Berlin zurückgreifen und von dort aus Tagestouren zu den Buga-Standorten machen.

Eintrittskarten für die Buga 2015:

Die Tageskarte kostet 20 € pro Person. Damit kann man an jedem der fünf Standorte einen Tag rein. Heißt also: heute sich Brandenburg anschauen, morgen Premnitz, nächste Woche Rathenow, im September Stölln und kurz vor Schluß dann Havelberg – das geht. An zwei verschiedenen Tagen die unterschiedlichen Standorte in Brandenburg anschauen – geht nicht! Wer sich nur einen der fünf Standorte anschauen möchte oder kann, hat Pech. Dafür ist dennoch der volle Preis zu zahlen. Eine Tageskarte nur auf einen Standort bezogen gibt es nicht, auch wenn gerade von den Anwohnern so etwas durchaus gewünscht wird. Die Orgaleitung bleibt da stur und will keine weiteren Tarife einführen. Da kann sich jeder selbst seinen Teil zu denken. Auf Facebook gibt es inzwischen eine Gruppe wo man Tickets tauschen, verschenken oder verkaufen kann, wenn da noch nicht alle Standorte mit besucht wurden.

Lohnt sich der Besuch der Buga 2015 in der Havelregion?

Für jemanden wie mich, der nun alles andere als ein Blumenfreund ist, dafür aber gerne fotografiert, auf jeden Fall. Es gibt viel zu sehen und zu erfahren, von der halte ich die Buga 2015 durchaus für eine Reise wert. Letztlich hängt es natürlich immer auch vom persönlichen Interesse und dem Zeitfaktor ab. Wenn man nur einen Tag Zeit hat, sollte man sich vielleicht auf Brandenburg an der Havel konzentrieren oder Rathenow und Premnitz bzw. Stölln und Havelberg miteinander kombinieren.

Ich werde übrigens nochmal hinfahren, denn da gibt es noch so viel zu sehen, zumal die Hallenschauen in Havelberg und Brandenburg auch regelmäßig wechseln.


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Und die Gewinner sind….

Heute nun habe ich das Gewinnspiel ausgelost. Vier Selfiesticks durfte ich dank BASE verlosen.

Insgesamt gab es 35 Kommentare. Davon waren 23 gewinnberechtigt, sprich sie enthielten einen Fototipp. Der Rest enthielt keinen Tipp, waren antworten von mir, wurde nach Ablauf der Frist gepostet oder waren Pingbacks.

Damit das mit dem Auslosen einfacher ist, habe ich also nur die Kommentare 1-23 genommen. Dabei ist Kommentar 1 nicht der erste unter meinem Blogpost überhaupt, sondern der erste der gewinnberechtigt ist. Das wäre in dem Fall der von Ecki, auch wenn erst der zweite Kommentar überhaupt ist. Alles klar?

Zur Auslosung habe ich das Tool von random.org genutzt.

Das kam dabei heraus.random-base-gewinnspiel

Gewonnen haben also die gewinnberechtigten Kommentare Nummer 2 (Marc), 19 (Hannes), 20 (Martin), 21 (Johannes).

Ich gratuliere allen Gewinnern recht herzlich! Die Gewinner werden von mir noch persönlich informiert und um Mitteilung ihrer Postanschrift gebeten, die ich dann an die Agentur zum Versand der Selfiesticks weiterleite.

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Mein Wochenende in Warschau – Tag 1

Ende März und wie immer gehts für mich ein Wochenende irgendwo hin. Dieses Jahr wieder nach Warschau, so wie auch bereits 2014. Die Stadt hat es mir einfach angetan und es gab (und gibt) da so viel zu sehen, daß man das weder an einem noch an zwei Wochenende wirklich schafft. Vorausgesetzt natürlich, man hat ein breit gefächertes Interessensspektrum.

Freitag ging es wieder zu sehr früher Stunde mit RB und RE von Magdeburg aus nach Berlin. In der DB Lounge schnell noch einen Kaffee getrunken um die Müdigkeit loszuwerden. Der Berlin-Warschau-Express hatte genau an dem Tag erstmals seit über einem Monat Verspätung (*g*), was aber an einer verspäteten Kurswagenzustellung lag. Egal, von den 20 Minuten Verspätung waren bis Poznan bereits wieder 10 Minuten reingefahren, aber die restlichen 10 Minuten wurden wir nicht los. War mir aber auch egal.

Als ich in Warschau aus dem Bahnhofsgebäude trat, da war es mir als wäre ich nie weg gewesen und irgendwie war es auch als käme man wieder heim. Keine Ahnung, aber irgendwie hat es mir Warschau echt angetan. Eigentlich hätte ich erst so ab ca. 14 Uhr ins Hotel einchecken können, aber ich dachte ich versuche es einfach mal. Also zuerst ins Hotel und obwohl es gerade mal halb eins war, war mein Zimmer (inkl. kostenlosem Upgrade) bereits bezugsfertig. Sachen ins Zimmer gebracht, Fotorucksack geschnappt und schon ging es wieder los. Eine nahe Burgerbude war meine Rettung, denn es begann mit regnen. Also einen Miniburger für noch kleineres Geld gegessen. Der Regen hatte zwar noch nicht aufgehört, ich zog dann trotzdem weiter. Eigentlich war zuerst das Technikmuseum im Kulturpalast geplant. Da die Tante an der Kasse aber Pause machte, konnte ich keine Eintrittskarte kaufen. Stattdessen, inzwischen war der Regenschauer vorbei, per Fahrstuhl rauf auf die Aussichtsplattform vom Kulturpalast, die sich 160 Meter über der Stadt befindet. Ein toller Ausblick von da oben, wenn auch etwas windig.

Zum Fahrstuhl bleibt noch anzumerken, daß es zwei gibt die ganz nach oben fahren. Auf den Knopf drücken braucht man nicht, denn in jedem der beiden Fahrstühle sitzt ein Mitarbeiter und macht den ganzen Tag nichts anderes als den Knopf nach oben oder unten zu drücken. In Deutschland wäre das so wohl undenkbar. Obs die Erfüllung des Lebens ist, wage ich zu bezweifeln.

Danach nahm ich dann noch einen Anlauf bezüglich des Technikmuseums und dieses Mal gelang es mir auch eine Eintrittskarte zu bekommen. Fotografieren (ohne Blitz) ist hier, wie auch in den anderen besuchten Museen, problemlos möglich. War auch sehr interessant, von Autos über Haushaltsgeräte bis Telefone wird da alles mögliche ausgestellt.

Ich bin dann noch eine Weile durch die Stadt getigert, durch Straßen die ich bis dato noch nicht kannte und habe mir bei der Gelegenheit auch gleich noch ein Lokal für das Abendessen gesucht. Letztlich entschied ich mich für ein nahe gelegenes brasilianisches Restaurant, doch leider konnte mich nur die Vorsuppe überzeugen. Der Burger war eher lieblos und auch der Caipirinha hat mich nicht wirklich überzeugt. Aber hey, passiert halt.

Zurück im Hotel habe ich dann noch die Hotelbar „Winestone“ getestet und die hat mich dann doch überzeugt.

Danach dann ab ins Bett. Der nächste Tag sollte sehr lang werden.

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Bildbearbeitungsapps für das Smartphone

In den Kommentaren meines Gewinnspielbeitrags wurde nach Bildbearbeitungsapps gefragt. Die Frage bezog sich zwar auf das iPhone, wo ich nun so viel Ahnung habe wie von atomarer Kernspaltung, aber vielleicht gibt es ja die eine oder andere hier vorgestellte App auch für solche Nischengeräte wie iPhones. Ich beziehe mich hier mal ausschließlich auf Android.

Wie immer gilt: nicht jeder wird mit jeder App etwas anfangen können. Auch dürfen in den Kommentaren gerne weitere empfehlenswerte Apps genannt werden.

Blaue Stunde

Die App ist für all jene interessant, die gerne Außenaufnahmen während der blauen Stunde machen. sie zeigt die genaue Dauer dieser Lichtphase an, bezogen auf den Standort des Nutzers.

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Autodesk Pixlr

Eine wirklich sehr sehr unfangreiche, und von mir eigentlich viel zu selten genutzte, App ist Pixlr. Fotocollagen erstellen, Effekte hinzufügen, Texte, Rahmen und Überlagerungen einfügen sowie zahlreiche Funktionen wie Rote Augen-Entfernung, aufhellen, schärfen, glätten und einige mehr hat diese App zu bieten. Wer seine Fotos gerne nachbearbeitet, der sollte sich Pixlr einmal genau anschauen, denn der Funktionsumfang der App ist wirklich beeindruckend und lässt fast keine Wünsche offen.

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Snapseed

Von Google gekauft und für Windows immer noch kostenpflichtig, ist Snapseed eine ebenfalls sehr umfangreiche Bildbearbeitungsapp. Viele Snapseed-Funktionen wurden bereits in Google+ integriert. Ebenso wie Pixlr bietet auch Snapseed einen sehr großen Funktionsumfang, wenn auch nicht ganz so groß wie Pixlr. Dennoch sollte diese App bei niemandem auf dem Smartphone fehlen, kann sie doch auch von ihrer Bedienungsfreundlichkeit her absolut überzeugen.

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Carousel

Wer viel Fotos mit dem Smartphone macht und zudem Dropbox-Nutzer ist, der wird Carousel lieben. Die App lädt die gemachten Fotos automatisch zu Dropbox hoch und zeigt sie in einer eigenen Ansicht bequem auf dem Smartphone an. So kann man sich die Fotos dann immer noch auf dem Smartphone anschauen, auch wenn sie ggf. nur noch in der Dropbox liegen. Eine Art Zeitstrahl ermöglicht das bequeme Navigieren.

Link zu Google Play

Apps wie die ganzen Fotoplattformen a la Flickr oder Instagram habe ich hier mal nicht separat erwähnt, auch wenn einige auch (rudimentäre) Bildbearbeitungsfunktionen bieten. Manche Smartphonehersteller bieten zudem auf ihre Geräte optimierte Apps an, z.B. hat Sony da einiges für die Xperia-Geräte im Angebot.

Welche Apps nutzt ihr denn ansonsten so oder bearbeitet ihr eure Fotos erst am PC nach oder vielleicht sogar gar nicht?

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Meine Smartphonefotografie-Tipps für euch und ein Gewinnspiel

Wer hätte vor zehn Jahren mal vorausgesagt, daß es Telefone sein werden, die mal zu den wichtigsten Geräten gehören mit denen man Fotos macht? Inzwischen ist dies tatsächlich so und die in den Smartphones verbauten Kameras werden immer besser. So bietet die Kamera in meinem Sony Z2 immerhin eine Auflösung von 20 Megapixeln. Mit der fortschreitenden Technik, steigt auch die Zahl der gemachten Fotos und es steigen auch die Ansprüche, die an ein Foto gestellt werden.

Ein paar Empfehlungen von mir wie eure Fotos wirklich gut werden, bekommt ihr nun von mir.

Achtet auf das Licht

Licht ist immer wichtig. Aus welcher Richtung scheint die Sonne? Wohin fällt der Schatten? Wie fällt der Lichtkegel einer Lampe? Wer hier nicht wild drauf los knipst, kann sehr stimmungsvolle Fotos machen.

Ruhig halten

Wer gute Fotos machen will, sollte das Smartphone ruhig halten. Dabei ist es zu empfehlen das Gerät mit möglichst beiden Händen festzuhalten, um es besser zu stabilisieren.

Weniger digitalen Zoom verwenden

Digitaler Zoom mag bequem sein, doch leidet da die Fotoqualität sehr häufig drunter, sprich die Fotos werden verpixelt. Stattdessen lieber den menschlichen Zoom verwenden, sprich näher an das jeweilige Objekt rangehen, sofern dies möglich ist. Dann müsst ihr weniger bzw. gar nicht mehr zoomen und die Fotos verpixeln nicht so sehr und werden dann auch schärfer.

Auge fürs Motiv

Knipst nicht einfach nur wild drauf los. Versucht verschiedene Standpunkte/Blickwinkel aus um das optimale Motive für die Wunschaufnahme zu finden.

Fokus richtig einsetzen

Die Technik schreitet auch bei den Smartphones immer weiter fort und so kann man bei vielen Geräten mit den beigefügten Kamera-Apps auch bereits bestimmte Punkte scharf fokussieren, während der Hintergrund eher verschwommen dargestellt wird. Einfach mal ausprobieren, das Ergebnis dürfte viele positiv überraschen.

Das waren meine Tipps zur Smartphonefotografie für euch und jetzt kommen wir zum Gewinnspiel.

Das Gewinnspiel (powered by BASE)

Logo BaseDer Mobilfunkanbieter BASE stellt mir für dieses Gewinnspiel vier sogenannte Selfiesticks zur Verfügung, die ich hier verlosen darf.

Was ihr dafür tun müsst?

Ganz einfach: schreibt in den Kommentaren zu diesem Blogbeitrag euren persönlichen Tipp in Sachen Smartphonefotografie. Unter allen Kommentatoren verlose ich am 10.04.2015 viermal je einen Supremery Selfiestick mit integriertem Bluetooth Selbstauslöser und Zoom-Funktion in Schwarz.

Weil nicht jeder ein Smartphone mit guter Kamera hat, hat Sony seit einiger Zeit verschiedene Aufsteckkameras im Angebot. Mit freundlicher Unterstützung von BASE teste ich gerade das aktuelle Modell Sony Cyber-shot DSC-QX30 und bei mehr als 100 Kommentaren bei diesem Gewinnspiel verlose ich zusätzlich noch das Testgerät unter allen Kommentatoren.

Zu den Regeln:

Jeder kann nur mit einem Kommentar an der Verlosung teilnehmen. Mehrfaches kommentieren erhöht die Gewinnchancen nicht.

Die Teilnehmer müssen eine funktionierende Mailadresse angeben, damit eine Kontaktaufnahme im Gewinnfall – und nur dann! – erfolgen kann.

Die Gewinner erklären sich bereit, daß ihre Postanschrift zum Versand des Gewinns an die betreuende Agentur FürstvonMartin in Hamburg weitergegeben wird. Die Adresse wird ausschließlich für den Versand des Gewinns verwendet.

Sollte sich einer der Gewinner binnen einer Woche nach Kontaktaufnahme zwecks Abfrage der Postanschrift nicht zurückgemeldet haben, verfällt der Gewinnanspruch und der Gewinn wird neu ausgelost. Also bitte die Mailadresse auch regelmäßig auf eingehende Mails überprüfen.

Teilnahmeschluß ist der 12.04.2015 23:59 Uhr MESZ. Später eingehende Kommentare werden nicht gewertet.

Teilnehmen können alle mit einer deutschen Postanschrift. Versand ins Ausland erfolgt nicht.

Für die Verlosung wird auf das Auslosungstool von random.org zurückgegriffen. Dafür werden alle teilnahmeberechtigten Kommentare entsprechend durchnummeriert. Die Verlosung findet ansonsten unter Ausschluss des Rechtsweges statt.

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Wie man Flüchtlingen wirklich helfen könnte

In Tröglitz geht der braune Mob gegen einen ehrenamtlichen Bürgermeister auf die Straße, weil der sich für Flüchtlinge einsetzt. In Dresden „spaziert“ montags immer noch PEGIDA durch die Stadt und stellt diese Stadt in ein sehr schlechtes Licht. Alles wegen den Flüchtlingen, die eigentlich nur irgendwo friedlich leben wollen.

Flüchtlinge sind übrigens kein neues Problem. Die gabs schon immer irgendwie. Mal mehr, mal weniger. Hier in meiner Heimat hat man früher schon Flüchtlinge aufgenommen: die in Frankreich vertriebenen Hugenotten ebenso wie die in Österreich verfolgten Protestanten. Ist ne Weile her, aber auch eines von zahlreichen Beispielen.

Worüber ich mir Gedanken mache ist die Flüchtlingsverteilung. Die erfolgt mehr oder weniger nach dem Gießkannenprinzip. Das führt dann zu Verstimmungen und solchen Problemen wie eingangs genannt. Dabei werden „frische“ Menschen benötigt, wenn man sich den demographischen Wandel und den Fortzug von Menschen aus bestimmten Regionen anschaut.

Wir haben Orte, die sind faktisch schon ausgestorben und die Vorhaltung der Infrastruktur steht kostenmäßig in keinem Verhältnis zur Zahl der dort wohnenden Menschen. Warum versucht man nicht gezielter dort mit Flüchtlingen diese Orte zu beleben? Sie dann aber nicht nur einfach dort unterzubringen, sondern mit ihnen gemeinsam da was aufzubauen? Die dürfen ja zuerst, also bis der Asylantrag entschieden ist, nicht arbeiten. Warum aber nicht sowas wie 1 €-Jobs schaffen, wo sie zur Verschönerung der Orte was beitragen können in der Zeit? Dann sitzen sie nicht rum, langweilen sich nicht nur, sondern haben eine sinnvolle Beschäftigung und können sich von dem was hinter ihnen liegt ablenken? Ablenkung hilft immer, doch wenn man nur im Flüchtlingsheim sitzt und die Wände anstarrt, kann man sich nicht ablenken. Wenn das Flüchtlingsheim erst zur Hälfte bezugsfertig ist, die andere Hälfte aber noch renoviert werden muß, dann könnten die ersten Flüchtlinge schon einziehen und beim tapezieren helfen oder dem Zusammenbau von Möbeln. So einfache Dinge halt, die aber für Abwechslung im Alltag sorgen. Vielleicht finden sich auch ein paar Musiker, die gemeinsam Musik machen können und dann z.B. in einem Seniorenheim für Abwechslung sorgen.

So wären sie beschäftigt, es gelänge kleinere aussterbende Orte wieder zu beleben und eine weitere Existenzberechtigung zu verschaffen. Dann muß die Oma auch irgendwann nicht mehr 20 Kilometer zum nächsten Discounter fahren, weil selbiger nun einen Grund hat auch dort im Ort wieder eine Filiale zu eröffnen und damit auch dort Arbeitsplätze zu schaffen. Und auch die Kinder müssten nicht mehr durch die Pampa zur Schule fahren, weil sich zumindest eine kleine Grundschule dann auch dort wieder lohnen würde zu eröffnen.

Klar, daß man nicht alle Flüchtlinge dort unterbringen kann, aber vielleicht sollte man bei der Verteilung einfach pragmatischer rangehen und das auch den Menschen dort wie auch den Flüchtlingen entsprechend vermitteln. Bisher hört man nur abgehobene salbende Worte, anstelle mal etwas mehr Pragmatismus zu zeigen.

Flüchtlinge nur danach zu verteilen wie viele Menschen irgendwo wohnen, damit der prozentuale Anteil nicht zu groß pro Ort ist, ist Blödsinn. Die Verteilung sollte eher nach sinnvollen Gesichtspunkten erfolgen, also danach wo sie und ihre Arbeitskraft gebraucht werden. Geflüchtete Ärzte kommen nach Deutschland? Dann siedelt die gleich dort an wo Ärztemangel herrscht und helft denen dort eine Praxis zu eröffnen. Dann kapieren auch die Menschen vor Ort, daß uns die Flüchtlinge auch positives bringen und nicht nur Geld kosten oder so. Familien mit Kindern kann man dort ansiedeln wo Kinder benötigt werden um die Existenz einer Schule zu sichern, damit die nicht wegen zu weniger Kinder geschlossen werden muß.

Der Aufwand das zu prüfen wäre zu groß? Nö, das lässt sich einfach über Datenbanken prüfen. Der Flüchtling nennt seinen Beruf, der Betreuer schaut in der Datenbank nach und entscheidet ob der Flüchtling nun nach Bayern, Sachsen-Anhalt oder Nordrhein-Westfalen kommt. Wenn in Bayern dringend Tischler gesucht werden, in Niedersachsen aber nicht, dann kommt der syrische Tischler halt nach Bayern und nicht nach Niedersachsen. So einfach ist das. Man muß es nur wollen. Und machen.

Wir Deutsche sind dafür bekannt alles sehr genau zu nehmen und ordentlich machen zu wollen. Manchmal machen wir es uns aber auch ein wenig zu kompliziert dadurch. Manches ginge einfacher zu lösen, wenn man etwas mehr Pragmatismus an den Tag legen würde.

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