Ich habs getan: tschüss O2, hallo 1&1!

By | Juni 30, 2014

Seit heute nun liegt mein Festnetz- und DSL-Anschluss bei 1&1 und nicht mehr bei O2/Alice, wo ich zuvor über sieben Jahre Kunde war. Zuletzt gab es immer wieder Problem, teils tagelange Komplettausfälle und das hat dann schon genervt. Nun habe ich nicht nur einen neuen Provider, sondern auch einen neuen Router, eine AVM Fritzbox 7362 SL.

Heute nun war Anbieterwechsel und das meiste ging reibungslos vonstatten. Gegen halb zehn schaltete O2 das DSL ab. Ich sofort die neue Fritzbox angestöpselt und hatte sofort wieder Netz. Inzwischen alles eingerichtet, was da so geht und bin begeistert. Einzig die telefonische Erreichbarkeit über meine Festnetznummer ist zur Zeit noch nicht gegeben, da die Portierung noch nicht abgeschlossen ist. Raustelefonieren geht aber bereits. Der Rest soll bis morgen auch gehen.

Schön auch all die Möglichkeiten, die die Fritzbox bietet. So habe ich eine separate Faxnummer und die Faxe kommen per Mail bei mir an. Außerdem habe ich meine alte Festnetznummer bei Sipgate mit eingebunden und bin über die auch auf meinem Festnetztelefon erreichbar. Gleichzeitig hat mein Festnetztelefon jetzt die Fritzbox als Basisstation und kann darüber auf mein Google Telefonbuch zugreifen. Schöne neue Welt, was mit dem richtigen Router so alles möglich ist.

Nachts schaltet sich das WLAN wieder automatisch aus. Das konnte mein altes Alice-Modem auch, aber das wurde mal im Frühjahr mit Verdacht auf Defekt ausgetauscht und das neue O2-Modem konnte selbiges nicht. Schön auch, ich kann in der Fritzbox meinen Traffic messen und bin gespannt wie hoch mein Verbrauch pro Monat ist. Ich denke ja, daß ich unter den 75 GB bleibe, die die Telekom mal als Drosselgrenze nehmen wollte und wo sich dann alle drüber aufregten.

Interessant auch: bei O2 kam ich immer so auf ca. 8 MBit/Sekunde, bei 1&1 sind es ca. 11 MBit/Sekunde. Muß aber sagen, ich kam auch mit den 8 MBit mehr als gut hin, bin ja kein Gamer oder so.

Jetzt bin ich gespannt ob ich bei 1&1 genauso lange oder gar noch länger bleibe als bei O2.