#SchlossGenuss – Weshalb polnische Schlösser so begeistern

Der Schlösser & Gärten Deutschland e.V. hat eine Blogparade unter dem Namen SchlossGenuss gestartet und mit diesem Blogpost möchte ich mich dran beteiligen.

Schloss Fürstenstein

Man kann über die Polen sagen was man will, aber wenn es ums Restaurieren geht, macht ihnen so gut wie niemand etwas vor. Das sieht man auch an den zahlreichen wieder aufgebauten historischen Altstädten nah dem letzten Krieg und natürlich auch an vielen Schlössern. Das Schloss Fürstenstein (siehe Foto oben) ist eines dieser Beispiele.

Besucht man eines der zahlreichen Schlösser in Polen kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Was hier an Kunstwerken jeglicher Art zu finden ist, ist mehr als beeindruckend. Dazu, und das ist immer wieder überraschend, versucht man auch moderne Mittel einzusetzen um die Ausstellungsstücke den Besuchern näher zu bringen. Kostenloses WLAN, Apps mit Erklärungen einzelner ausgestellter Werke sowie gut gemachte Audioguides in Fremdsprachen zeigen wie wichtig es den Polen ist, daß ihre Besucher sich wirklich wohlfühlen und optimal durch das Schloss geführt werden. Auch in anderen Museen in Polen erlebt man so etwas.

Schloss Wilanow

Polen hat das große Glück einige sehr bedeutende Schlösser zu besitzen. Es gibt zwar auch noch jede Menge nicht sanierter Schlösser und Herrenhäuser, gerade in Schlesien sind hier noch jede Menge zu finden, doch viele sind bereits sehr schön restauriert und werden als Museen, aber auch als Hotel oder Wohnhaus genutzt.

Die polnische Hauptstadt Warschau kann mit Schloss Wilanow sowie dem Königsschloss gleich zwei bedeutende Schlösser vorweisen, deren Besichtigung unbedingt zu empfehlen ist und wo man für jedes der beiden Schlösser durchaus mehrere Stunden einplanen sollte.

Königsschloss Warschau

In Kraków wartete der Wawel darauf von Besuchern besichtigt zu werden und mit der Marienburg, die einst die Ritter vom Deutschen Orden erbauten, besitzt Polen den größten Backsteinbau Europas.

Marienburg

Wer sich für Schlösser begeistern kann, kommt an Polen nicht vorbei und wird dort eine Vielfalt vorfinden, die manch einer so nicht erwartet haben dürfte.

3 Comments

  1. Lieber Thorsten,

    merci beaucoup für deinen famosen Beitrag. Hat mich supergefreut mit dir den Blick nach Polen zu werfen. Ich war tatsächlich noch nie dort. Muss ich ändern, definitiv!

    Wie waren denn die Apps? Lohnen die sich?

    Nochmals ein dickes Dankeschön für dein Mitmachen – 21 herrliche Beiträge gibt es schon mit dir – wir sind restlos begeistert!

    Sonnige Grüße
    Tanja von KULTUR – MUSEUM – TALK

  2. Hallo Tanja,

    die App im Schloss Wilanow fand ich gut gemacht. Man konnte an bestimmten Objekten Barcodes einscannen oder die dabei stehende Nummer manuell eintippen und bekam dann Infos zu dem jeweiligen Objekt angezeigt, natürlich in seiner jeweiligen Muttersprache.

    Auch sonst sehr schön, daß es dort in den Schlössern immer öfter auch WLAN gibt (nicht überall). Da hängen wir hier in Deutschland doch vielfach noch sehr hinterher.

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