Barcamp im Zug – Fragen und Antworten

By | September 6, 2012

Irgendwie war es klar, bei so einer Idee tauchen sofort die „Aber“-Meinungen auf, warum genau das doch gar nicht funktionieren kann. Daher möchte ich an dieser Stelle mal auf einige der Punkte eingehen, die aufgeworfen wurden.

Kein WLAN – dann werden viele schimpfen

Denk ich mal nicht, denn wenn man das vorher entsprechend kommuniziert, dann kann sich jeder drauf einstellen. Wenn ich allerdings irgendwo hinfahre und davon ausgehen muss, daß es dort WLAN gibt und das dann doch nicht der Fall ist, dann ist es sicher ärgerlich. Davon abgesehen liegen mir bereits Empfehlungen von möglichen Veranstaltungsorten vor, wo es zumindest im jeweiligen Bahnhof auch ein WLAN geben würde.

Das ist doch zu problematisch zu organisieren

Ich sehe da keinen signifikanten Unterschied. Anstelle von Raumnamen gibt es nun also Fahrzeugnummern. So flexibel dürften die meisten Barcamper wohl sein, daß sie mit diesem Unterschied klar kommen. 😉

Das ist doch auch so laut im Zug

Erstens muss sich der Zug ja nicht immer bewegen. Zweitens kenne ich genug Museumsbahnen, wo es auch Nikolausfahrten usw. gibt und wo dann im Zug der Nikolaus auch Geschichten erzählt usw. Und ja, das funktioniert.

Da sitzt man teilweise doch mit dem Rücken zum Redner

Auch das muß nicht zwingend der Fall sein. Ich kenne Waggons die ausschließlich seitliche Sitze haben. Ansonsten kann man sich auch seitlich auf normale Sitze setzen. Da ist gerade in den alten Wagen teilweise viel mehr möglich als heutzutage.

Barcamps sind ein Zeichen von Flexibilität

Warum sollen dann nicht auch die Barcamper mal flexibel sein was den Veranstaltungsort angeht? Kai Thrun hat mit seinem Summercamp bereits zweimal bewiesen, daß Barcamps nicht zwingend in großen Orten stattfinden müssen und auch im sehr kleinen Rahmen sehr viel Spaß machen können und nachhaltig wirken. Nun also mal in Sachen Veranstaltungsort noch einen Schritt weiter gehen.

Der Vorteil bei einer Museumsbahn mit eigener Strecke ist übrigens, daß man da, sofern da sonst kein regulärer Verkehr stattfindet, in Sachen Fahrplangestaltung total flexibel ist.

Ansonsten gilt natürlich: her mit weiteren Fragen und Anregungen. 🙂