Die wichtigsten Stromspartips

By | Dezember 9, 2011

Meine aktuelle Stromabzählung hat ergeben, daß ich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund 600 kWh Strom weniger verbraucht habe. Das macht sich dann auch in einer dreistelligen Rückzahlung bemerkbar, die dann hoffentlich hier bald eintreffen wird.

Hier nun meine Stromspartips:

Energieeffizenzklasse bei neuen Geräten beachten

Der Austausch meines defekten Elektroherdes hat mich nun in den Besitz eines E-Herdes mit Cerankochfeld gebracht. Letztlich verbraucht dieses Gerät einiges weniger an Strom wie der alte Herd. Selbiges kann man auch bei anderen Großelektrogeräten wie Kühlschränken oder Waschmaschinen erleben. Kühlschränke mit Energieeffizienzklasse A+ verbrauchen heutzutage rund 40 % weniger Strom als ein Gerät aus den 90er Jahren. Durch einen Austausch meines alten Kühlschrankes könnte ich zwischen 150 – 200 kWh Strom im Jahr sparen. Das können bis zu 50 € weniger Stromkosten pro Jahr sein!

Selbiges gilt übrigens auch für Computer. Der Austausch meines sieben Jahre alten PCs im Jahre 2009 hat mir nicht nur einen leistungsfähigeren PC beschert, sondern gleichzeitig einen der rund 40 % weniger Strom verbraucht.

Glühlampen austauschen

In vielen Wohnungen sind immer noch alte 60 W-Glühbirnen im Einsatz, teilweise sogar 100 W-Glühbirnen. Alternativ dazu kann man auf Energiesparlampen umsteigen, die nur 10 – 15 Watt verbrauchen. Oder aber man möchte noch weniger Strom verbrauchen und setzt, so wie ich, auf LED-Glühbirnen. Diese verbrauchen nur 1,5 – 3 W. Allerdings geben diese in den meisten Fällen ein sehr kaltes Licht ab. Wen das nicht stört, der kann durch den Einsatz von LED-Glühlampen eine ganze Menge Geld sparen.

Zeitschaltuhren richtig einstellen

Zeitschaltuhren im Treppenflur? Häufig brennen die Lampen in solchen Fluren länger als wirklich nötig. Die Verkürzung dieser Dauer kann einiges an Strom sparen und ist in der Regel innerhalb weniger Sekunden erledigt.

Restenergie ausnutzen

Wer nicht gerade ein Induktionskochfeld oder einen Gasherd besitzt, der sollte die Restwärme von E-Herden nutzen. Damit kann man die Herdplatte schon einige Minuten früher ausstellen und kocht mit der Restwärme der Herdplatte weiter. Wer regelmäßig kocht, kann darüber einiges an Strom sparen, wenn man nur 2-3 Minuten vorher bereits die Herdplatte ausschaltet. Ähnliches gilt auch wenn man auf das Vorheizen des Backofens verzichtet und das Backgut gleich in den Backofen stellt. Das spart auch einige Minuten Zeit und Energie.

Bye bye, Stand-By

Viele Geräte schalten sich bei Nichtnutzung in den Stand-by-Modus. Der braucht zwar auch viel weniger Strom, dennoch wird auch dort Strom verbraucht. Wer seine Geräte komplett ausstellt und ggf. sogar vom Stromnetz trennt, der verbraucht definitiv keinen Strom und kann auch so einige Euro jedes Jahr sparen.

Alles in allem lassen sich dadurch insgesamt durchaus einige hundert kWh an Strom pro Jahr einsparen, was letztlich dreistellige Eurobeträge pro Jahr ausmachen kann.