Gedanken zur Bildung

By | Dezember 23, 2009

Literatenmelu startet auf ihrem Blog ein Gewinnspiel rund um das Thema Bildung. Da möchte ich mich auch mal dran beteiligen und die von Melanie aufgestellten Fragen beantworten.

1. Woran erinnerst Du Dich, wenn Du an Deine Schulzeit zurückdenkst?
2. Welche Medien hast Du im Unterricht kennengelernt und auch selbst genutzt?
3. Welche Möglichkeiten siehst Du, die Lehrerausbildung zu verbessern?
4. Was hältst Du davon, Blogs, Wikis, Podcasts etc. im Unterricht einzusetzen?
5. Können Online-Angebote die herkömmliche Nachhilfe sinnvoll ergänzen oder sogar ersetzen?

Zu 1.: Ich kann mich noch an all die tollen Dinge erinnern die es heutzutage schon lange nicht mehr gibt: Pioniernachmittage, Altstoffsammlungen, Fahnenappell und FDJ-Veranstaltungen. Das „Abzeichen für gutes Wissen“ hab ich damals erworben und war lange Jahre Mitglied im Gruppenrat. Ja, damals war auch sichergestellt, daß nach Schulende die Schüler sinnvoll beschäftigt wurden. Heutzutage trifft man die Schüler nach Schulende ja eher an Bushaltestellen mit ner Flasche Billigbier in der Hand.

Zu 2.: Als ich von 1980 bis 1990 zur Schule ging war an so etwas wie das Internet noch gar nicht zu denken. Radio, Zeitung und Fernsehen waren die Medien über die man an Informationen kam. Heutzutage kann man da ja auf viel zahlreichere Medienkanäle zurückgreifen um sich zu informieren. Missen möchte ich diesen Informationsluxus auf keinen Fall mehr.

Zu 3.: Mit der Lehrerausbildung kenn ich mich nicht so aus, stelle aber immer wieder fest, daß Lehrer mit dem Computer im allgemeinen wohl auf Kriegsfuß stehen. Das sollte man auf jeden Fall ändern, denn es kann nicht sein, daß die Schüler da mehr wissen als ihre Lehrer.

Zu 4.: Eine sehr gute Idee. In der heutigen Zeit sind Blogs, Wikis usw. als Informationskanäle nicht mehr wegzudenken. Den Schülern kann so auch der sinnvolle(!) Einsatz des Internets besser vermittelt werden und sie lernen sich aus den dort gebotenen Möglichkeiten eine eigene Meinung zu bilden.

Zu 5.: Ich denke mal, daß Onlineangebote im Nachhilfebereich durchaus eine sinnvolle Ergänzung, aber kein Ersatz darstellen können. Vieles muß den Schülern doch persönlich erklärt werden, zumal jeder Schüler Dinge anders begreift.

So, da bin ich mal gespannt was Literatenmelu zu meinem Blogbeitrag sagt. Vielleicht hilft er ihr ja auch bei ihrem Studium etwas weiter. Von hier aus viele Grüße nach Berlin.

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