Halleluja Berlin

Zwei Tage ich jetzt in Berlin hintereinander. Natürlich jeden Tag aufs neue hingefahren, aber das ließ sich wirklich nicht vermeiden.

Am Freitag nahm ich am Partnerpokal von Nonstopconsulting teil, hab aber bis gestern so noch gespürt in den Knochen, daß Kart fahren nicht wirklich etwas für mich ist. Zu laut, zu unbequem und nicht gerade knochenschonend irgendwie. Naja, aber ich hab auch den Tag überstanden.

Gestern fand nun die lang geplante und bereits einmal verschobene Berlintour mit paar Leuten aus der Xing-Magdeburg-Gruppe statt. Der Spaß begann schon im Zug, als Burkhard meinte plötzlich loslegen zu müssen mit „In Brandenburg, in Brandenburg, da hat sicher wieder einer totgegurkt. In Brandenburg…“ Das schlimme war, Falko hatte das Ding als MP3 sogar auf seinem Handy drauf und so kamen dann auch alle Mitreisenden in den Genuß das Lied hören zu können.

Wer es nicht kennt, der kann es sich hier mal reinziehen:

Ich frag mich ja echt, was man sich da reinziehen muß, um sich solche Texte auszudenken. Aber lustig isses irgendwie schon. *hihi*

Der Tag verlief richtig tourimäßig: vom Bahnhof Zoo über die Gedächtniskirche, am Landwehrkanal entlang zum Großen Stern mit der Siegessäule. Dann schauten wir am Schloß Bellevue vorbei, wo der Horst der Köhler dann und wann anzutreffen ist. Außer nem einzelnen Polizisten war da aber niemand zu sehen.

Entlang der Spree ging es dann zum Bundeskanzleramt, doch Angie war irgendwie auch nicht auffindbar. Also haben wir dann erstmal an der Friedrichstraße bei einem leckeren Vietnamesen gegessen. Das Essen kam richtig schnell, erinnert irgendwie von der Geschwindigkeit an die Chinaimbisse, nur war hier die Qualität um ein vielfaches besser.

Wir sind dann weiter zu den Hackeschen Höfen und vorher haben wir noch auf einem Flohmarkt vorbeigeschaut. Was manche Leute da so versuchen zu verkaufen ist schon verwunderlich.

Die Hackeschen Höfe waren schon recht beeindruckend. So etwas fehlt uns hier in Magdeburg leider. Wir sind dann von dort aus zu Fuß über den Alex, das Nikolaiviertel, Unter den Linden und durch das Brandenburger Tor zum Potsdamer Platz getigert. Zwischendurch hat Burkhard noch eine Kleinigkeit bei einem Souvenirshop für Katja gekauft: ein schwarzes Top mit glitzerndem Berlin-Aufdruck.

Bis dahin hatten wir alles zu Fuß gemacht, doch vom Potsdamer Platz sind wir dann per S-Bahn zum Prenzlauer Berg gefahren. Wir hatten uns ja noch ein kulinarisches Highlight vorgenommen. Dieses Highlight heißt „Knofel“ und ist Berlins einziges Knoblauchrestaurant. Wer viel Knoblauch mag, der sollte da unbedingt mal vorbeischauen. Es gibt da wirklich fast nichts wo kein Knoblauch dran ist. Selbst Bier und Wein mit Knoblauch gibt es dort und auf den Tsichen stehen Schälchen mit in Knoblauch gewürzten Erdnüssen. Die Speisekarte ist sehr vielfältig, sofern man denn Knoblauch mag. Wir hatten uns jedenfalls dort gut gestärkt und beschlossen, daß es nciht der letzte Besuch dort für uns sein soll. Aber bitte beachten, man sollte dann die nächsten zwei Tage nach einem Besuch im Knofel möglichst keine Kundentermine oder gar Dates vereinbaren – zumindest nicht mit Leuten die nicht auch gerade dort waren. 😉

Zum Schluß gingen wir dann wieder zu Fuß zum Alex und haben die restliche Zeit bis der Zug dann fuhr im Brauhaus Mitte verbracht. Zum Glück hat wohl den Italienern die mit uns am Tisch saßen unser Knoblauchgeruch nicht weiter gestört.

Im Zug haben nur so ne Handvoll Frauen genervt, die unabläßig geredet haben. wie man das zu so später Stunden noch hinbekommt, weiß selbst ich nicht.

Fazit: wir hatten, auch wenn keine Sonne schien, einen supertollen Tag gehabt, viel gelacht, viel gegessen (zuviel?), viel erlebt. Wird sicher nicht der letzte Ausflug gewesen sein. 🙂

One Comment

  1. Nils

    Wir waren übers Wochenende auch in Brandenburg.. Tropical Island.. mehr gibts da nicht für Familien.. Sehr viel Wahrheit in dem Text…

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