Xing und die Kiddies

Bei xing treiben sich in letzter Zeit verbotenerweise immer häufiger irgendwelche Kiddies rum. Wenn man diesen AGB-Verstoß meldet und es rauskommt, wer das war – ist bei mir nicht sehr schwer *g* – dann ist man der Böse.

Da frage ich mich dann aber, was daran so schlimm ist, wenn jemand versucht mitzuwirken, daß bestimmte Regeln eingehalten werden? Ohne Regeln würden wir in Chaos und Anarchie versinken. Irgendwie mag das aber keiner begreifen.

Ich mach das ja immer so, daß wenn dadurch die Möglichkeit besteht, daß da jemand seinen Xing-Account verliert, ich mich öffentliche oute, daß ich den Account gemeldet habe.

Warum? Ganz einfach: der Accountbesitzer hat so noch die Chance z.B. seine gesammelten Kontakte zu sichern und z.B. mit Outlook zu synchronisieren. Die anderen Mitlesenden wissen dann schon vorab, warum plötzlich einer der Schreiberlinge spurlos verschwunden ist. Trotzdem bin ich dann der Böse. Naja, ich werd das überleben, finde es allerdings wichtig, daß man bissel mit schaut, wer sich da so rumtreibt, denn Xing ist nunmal eine Businesscommunity und kein Kindergarten a la schuelervz oder knuddels.

Ich glaube, wenn man da mal bei Xing richtig alles durchkämmen würde, da wären dann locker ne fünfstellige Zahl an Fake- und Non-AGB-Profilen verschwunden. Der Seriösität der Plattform täte das sicher gut tun.

Vielleicht schafft es Xing ja mal irgendeine Altersverifizierung einzuführen, das wäre schon mal ein guter Anfang.

2 Comments

  1. Tina

    Hallo Herr Maue, Ihre Verwunderung verwundert mich, Denunziantentum ist zu Recht nunmal unpopulär.

    Und wenn jemand mit 17 Xing nutzen möchte – warum nicht, was haben Sie persönlich dagegen? Sich als AGB-Wächter einzubringen, widerspricht auf jeden Fall der eigenen Motivation, aus Xing „das optimale für sich rauszuholen“. Ich kenne jedenfalls kaum jemanden, der sich im Netzwerk auf breiterer Basis erfolgreicher keine Freunde gemacht hätte … Aber das ist wohl ein zweifelhafter Erfolg.

  2. Na ich bin auch nicht auf Xing um Freunde zu suchen. Mein Motto ist: 1.000 Feinde sind billiger als ein Freund. Zumal sind die eigenen Feinde die einzigen auf die man sich immer zu 100 % verlassen kann: sie sind immer dann da wenn man sie nicht braucht. 🙂

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