Wordcamp 2011 – schlechter geht fast nicht

By | September 26, 2011

Am 24.09.2011 fand in Köln das Wordcamp 2011 statt. Nach dem Fiasko beim Wordcamp 2010 war ich davon ausgegangen, daß die Organisatoren aus ihren Fehlern gelernt hatten. Gegen 9 Uhr fand ich mich in der Universität Köln, dem Veranstaltungsort des Wordcamp 2011, ein. Ich war zudem Zeitpunkt nicht der erste Anwesende.

Irgendwann gegen halb zehn öffnete dann auch die Anmeldung. Jeder konnte sich sein Namensschild selbst zusammenkritzeln, der erster Fehler. Da ja bekannt war wer kommt, hätte man die Schilder durchaus vordrucken können, denn handschriftliche Kritzeleien auf kleinen Schildchen zu identifizieren ist mehr als mühselig. Schön gedruckt in lesbarer Schriftgröße wäre da sicher vorteilhafter und professioneller gewesen.

Das nächste Problem was auftauchte war dann das verfügbare WLAN. Teils brach es immer mal wieder zusammen, einige Teilnehmer kamen nicht rein bzw. es würde auf ihren Geräten erst gar nicht angezeigt. Ich selbst surfte währeenddessen teilweise auch lieber via UMTS, das war wenigstens stabil.

Dann war die Eröffnungssession, doch halt das war gar keine Session. Kurze Begrüssung, keine Vorstellungsrunde, keine Sessionplanung, keine explizite Vorstellung der Sponsoren. Faktisch alles was zu einem ordentlichen Barcamp gleich zu Beginn dazu gehört, hat man hier einfach wegfallen lassen.

Gerade die weggefallene Sessionplanung führte dann später zum Ausfall von gleich vier Sessions, da deren Einreicher gar nicht anwesend waren. Bei einer Sessionplanung vor Ort wäre das definitiv nicht passiert. Auch die Vorstellungsrunde der einzelnen Teilnehmer gehört schlicht und einfach dazu. Dies mit Zeitknappheit zu begründen zeigt eigentlich nur die schlechte Vorplanung der Organisatoren.

Die Sessionräume selbst waren auch teilweise stark überfüllt, hier hätte eine Vor-Ort-Sessionplanung bei normalen Barcamps auch für mehr Transparenz gesorgt und dann hätte man die Raumbelegung entsprechend koordiniert. Der Nachteil hier war allerdings, das faktisch alle Räume gleich groß waren. Das mag für den normalen Universitätsbetrieb sicher okay sein, Barcamps benötigen aber in der Regel Räume in ganz unterschiedlichen Größen, da die Sessions zumeist auch auf unterschiedlich großes Interesse stoßen.

Zu den Session selbst. Die erste von mir besuchte Session war eine zum Thema SEO. Die sollte eigentlich für Fortgeschrittene und Profis sein, war aber eher so in Richtung Onpage-SEO für Anfänger einzuordnen. Die zweite Sessionrunde ließ ich außen vor, da eine von mir zu besuchende Session ausfiel und die anderen beiden Sessions nicht wirklich für mich interessant waren. Danach machte ich meine eigene Linkaufbau-Session, die auch auf großes Interesse stieß. Ob die gut war, dürfen gerne die Sessionteilnehmer beurteilen. Dann war Mittagspause. Ich verzog mich und suchte mir was zu essen in Köln, ein mit 3,50 € etwas teurer Döner füllte dann meinen Magen. Weiter ging es mit einer Session zum Thema WordPress und Linknetzwerke, die ich letztlich für etwas umständlich hielt. Geschmackssache halt wie man so etwas umsetzt. Danach gab es noch eine Session was man aus WordPress so alles machen kann, die war aber in weiten Teilen sehr theoretisch angelegt, sodaß ich sie verließ.

Währenddessen twitterte ich und tauschte mich mit anderen über das Wordcamp im allgemeinen aus, denn nicht nur ich sah die ganze Veranstaltung recht kritisch. Das führte dazu, daß ich auf dem Flur einen der Orgas traf der mir dann Vorhaltungen machte ich würde das Camp „hintenrum“ kritisieren. Dabei sind meine Tweets doch öffentlich. Nachdem ich ihm meine Kritkpunkte nochmals darlegte, betitelte er mich als „Arschloch“ und was ich denn überhaupt hier wolle, wenn doch alles so scheiße sei. Für mich war das dann Grund genug die Veranstaltung vorzeitig zu verlassen. Wie ich später erfuhr, fiel eine weitere Session aus, die ich mir ansonsten noch angehört hätte.

Fazit: Außer Spesen nix gewesen. Liegt sicher auch daran, daß die meisten Orgas sich auf herkömmlichen Barcamps gar nicht rumtreiben udn so den Spirit der Barcamps nicht kennen. Schade auch wie man mit Kritikern und Ex-Sponsoren (Premiumsponsor Wordcamp 2010) umgeht. Grund für mich zukünftig von einem Sponsoring weiterer Wordcamps abzusehen, andere Barcamps freuen sich da sicher eher über Sponsoren und behandeln diese dann auch entsprechend.

14 thoughts on “Wordcamp 2011 – schlechter geht fast nicht

  1. Cujo

    Irgendwie erinnert mich dieser Artikel an einen Tipp, den du in deiner Session genannt hast:

    Schlechte Kritik äußern erhöht die Chance von anderen Blogs verlinkt zu werden 🙂

    Ich war zum ersten Mal bei einer solchen Veranstaltung, deshalb kann ich nicht sagen, ob es früher vielleicht besser war oder nicht.

    Mir hat das WordCamp jedenfalls gefallen und ich konnte einiges an Wissen mitnehmen, das ich vorher nicht hatte.

    1. Torsten Post author

      Naja, ich hab jetzt so rund 20 Barcamps hinter mir, da kann man einigermaßen vergleichen. Fahr mal nach Hamburg, Stuttgart, Karlsruhe, Nürnberg oder Essen – da liegen Welten zwischen zum Wordcamp, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen.

  2. Ralf Schick

    Hallo Torsten,

    das Wordcamp 2011 war für mich das Erste und ich kann daher nicht beurteilen ob es früher besser war.

    Du bist für Deine Provokationen bekannt, trotzdem muß ich Dir in vielen Punkten Recht geben. Wenn eine Sessionvorstellung von den einzelnen Speakern stattgefunden hätte, wäre wenigstens klar gewesen, welche stattfindet und welche nicht. Von den Sessions, die ich mir ausgesucht hatte, sind drei ausgefallen und einige wurden kurzfristig so verschoben, dass ich zwischen 12 und 13 Uhr hätte 3 Stück besuchen müssen!!!

    Obwohl ich mich nicht zu den Profi´s zähle, war die erste SEO-Session zwar meiner Meinung nach gut vorgetragen aber nicht ** und *** Sterne. Meine nächste Session mit @perun ist ausgefallen, danach war ich in Deiner Session, die Ok war aber ein paar mehr Insider-Tipps hatte ich mir erhofft. Die Session WordPress als CMS und die Rechtsanwaltsession wurden leider so verdreht, dass ich nicht teilnehmen konnte. Dies bedauerte nicht nur ich sehr!!!

    Die Mittagspause war für ein Camp mit 10,- Euro Eintritt Essens-mäßig sehr gut ausgestattet. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass es hier nur gegen Bares was gibt!

    Nachmittags war für mich nicht mehr soviel dabei. Ich wollte mir die Formular-Plugin-Session ansehen aber leider kam kein Speaker. Ein Hörer übernahm dann aus Verzweiflung und wir hatten eine halbe Stunde eine nette Runde, mehr aber auch nicht. Danach habe ich mich im Eingangsbereich noch etwas unterhalten und bekam dann mitgeteilt, dass auch die nächste von mir geplante Session ausgefällt. Grund für mich, mich zu verabschieden!

    Nun aber zu den Organisatoren. So ein Ding auf die Beine zu stellen ist wahnsinnig viel Arbeit und dafür haben alle die geholfen haben meine Achtung! Auch wenn ein wenig Eigenwerbung betrieben wurde ist das für mich in Ordnung. Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass ein paar bessere und zuverlässigere Speaker kommen um das Session-niveau zu verbessern. Kompetenzen wie Sergej Müller waren zwar da, aber leider nicht als Speaker. Dafür wäre ich auch bereit ein paar Euro mehr für die Teilnahme zu bezahlen!

    Sollte das nächste Wordcamp mehr südlich (z.B. Frankfurt, Wiesbaden, Stuttgart oder so) stattfinden, werde ich auch wieder teilnehmen.

    Dass die Nerven bei einem der Organisatoren vielleicht etwas dünn waren, sollte Dich nicht stören. Wenn man Dir in Twitter folgt, weiss man, dass Du austeilen kannst. Also solltest Du auch einstecken können!

    Grüße

    Ralf

    1. Torsten Post author

      Naja, was die Verpflegung angeht war das Wordcamp eher weiter unten angesiedelt, da legen andere Camps ganz andere qualitative Meßlatten an, die schwer zu überspringen sind. Die Verpflegung war aber auch keiner meiner Kritikpunkte.

      Bei einem richtigen Barcamp kann keine Session ausfallen, da die Sessions erst VOR ORT vorgestellt und festgelegt werden und nicht bereits Wochen im Vorfeld. Der sinn eines Barcamps ist übrigens, das sich alle irgendwie aktiv beteiligen. Session heißt nicht zwingend Vortrag, kann auch eine Workshop, eine Diskussionsrunde oder was auch immer sein.

      Die erste SEO-Session würde ich eher auf Anfängerniveau einordnen, hab mich daher auch gelangweilt dort. Insidertips hattest von mir erwartet? Nunja, auch wenn ich meine Firma in der Session kein einzige Mal erwähnt habe, betrachtete ich das doch eher als Werbung für mich. Sprich die Insidertips gibt es dann eher gegen Bargeld bei mir. 😉

      Was die Orga angeht: ich habe früher Veranstaltungen mit bis zu 10.000 Besuchern mitorganisiert und weiß wieviel Arbeit so etwas mit sich bringt, aber es kann nicht sein, daß man einen Besucher, der sogar mal Sponsor war (und wenn das Wordcamp 2010 nicht schon so ein Reinfall geweesen wäre, auch 2011 wieder auf der Sponsorenliste gestanden hätte) mal so als Arschloch bezeichnet, nur weil man mit Kritik nicht umgehen kann. Für mich ist damit klar, daß ich mir in Zukunft überlege lieber andere Camps zu unterstützen.

      Übrigens, man zahlt bei solchen Veranstaltungen nicht für die Sessionleute, denn die machen das auch umsonst. Ich glaube du vergleichst das Wordcamp eher mit einer Konferenz, doch ist es eigentlich ein Barcamp und da sind alle gleich und die Orga kümmert sich nur um die Infrastruktur (Veranstaltungsort, WLAN, Verpflegung).

  3. Frank

    Ohne lange auf den Artikel einzugehen, da mir für diese Form die Zeit fehlt, einige Worte aus meiner Sicht – meine persönliche Sicht zum Camp, nicht die des Orga-Teams, dem ich angehöre.

    In erster Linie sollte man sich fragen, wozu man ein WordCamp besuchen möchte und warum man es veranstaltet. Für uns ist dieser Punkt klar, wir wollen der Community eine Plattform geben und ich möchte mein Netzwerk personalisieren, analog.

    Die Entscheidung, den Barcamp Character fallen zu lassen und die zeit für die Sessions zu opfern, ist ein Fehler gewesen, aus dem wir gelernt haben. Aber wir haben auch aus den Camps in Jena und Berlin gelernt, dass man mehr im Vorfeld wissen will, dass man wissen will, warum man anreist. Insofern fande ich es schön, dass recht viele Sessions im Vorfeld klar waren und die Teilnehmer wissen, worum es geht. Trotzdem: mehr Input aus den Reihen beim Camp ist toll und wird daher wieder kommen.

    Ansonsten stellen wir mit viel Aufwand und Kosten den Rahmen, alle Besucher haben keinerlei Kostenaufwand im Camp, lediglich Anreise und Übernachtung, wenn nötig, und eine Spende für Dunkelziffer e.V. sind fällig. Dafür ist die Plattform da, 6 Räume in Köln, die einladen zum Reden und mehr. Parallel dazu massenhaft Fläche.

    Die Inhalte kommen zum Teil von meinen Teamkollegen und mir, da man uns darum bat und nicht alles der Community überlässt; Ziel war, dass man eben Einblicke in die Entwicklung mit WordPress bekommt. Dies haben wir getan, wobei wir sicher spannende Themen hatten und der eine oder andere einiges mitnahm an Ideen. Auch hat mich das Feedback zu meiner pers. Session erfreut; scheinbar treffen wir da auf Bedarf; denn auch dazu gab es reichlich Anfragen, wie wir denn WP zu Mehrsprachigkeit bringen und nun kommen wir auch mit einer passenden Lösung.

    Meine pers. Erwartungen werden immer übertroffen: ich komme um Leute zu treffen, und ich finde die Leute und ich finde sehr nette Leute, die mir ein Danke sagen, für Artikel und Hilfen. Die gar Geschenke überreichen und mich so bestätigen an WP zu halten und zu bloggen.Ich treffen Leute, die ich via Netz kennen lerne und freue mich, dass man direkte, ehrliche Worte tauscht, ohne Rechner. Aus den Sessions, die ich besuche, nehme ich mit; dass man oftmals Bedarf an Grundlagen hat und man eventuell über Workshops zum Camp nachdenken sollte – aber dies ist aus meiner Sicht ein finanzielles Problem, denn das Orgateam macht dies im Rahmen des Sponsorings und dies ist umfangreich genug, mehr ist für uns nicht drin.

    Ansonsten freue ich mich sehr über Input und hilfe zu Camp, denn es ist für die Community und sollte komplett aus der Community kommen. Das Camp in Hamburg war so und dies war toll. Warum kann man nicht einfach helfen das Camp besser zu machen; Artikel helfe uns nur bedingt. Taten und finanzielle Hilfen sind am Ende nötig.

    Die Größe Der Räume war aus meiner Sicht ok, dies ist der Charakter dieser Veranstaltung, auch in Unis kann man im Studiengang Sozialwesen nicht immer sitzen. Um dies alles detailliert aufzuplanen, ist einfach eine andere Finanzierung nötig; ich bin froh über jeden Raum, den man uns gibt. Auch über die WordCamp Site war im Vorfeld die Möglichkeit gegeben, dass man zu den Themen abstimmt, leider nur wenig Feedback – obwohl auch diese Idee, so viel wie möglich, im Vorfeld auf der Site abzuwicklen, kam.

    Die Bewertung der Sessions übernimmt keine validiertes Team, sondern jeder Session-Leiter selbst.

    Gerade die Session von Inpsyde, was man aus WP alles machen kann, ist theorethisch, die meisten Sachen laufen im Backend ab, in WP kann man kaum was sehen – im übrigen das Ziel dieser Themen, denn die Kunden wollen arbeiten und nicht mit Oberflächen überfrachtet werden. Insofern hätten wir max. den Code zeigen können, wozu aber keine Freigabe vom Kunden da war; wir hatten nur Freigaben zum Zeigen von Frontend und Nennung des Namens. Aber auch da sehe ich Verbesserungsmöglichkeiten; wobei eben nicht jeder Coder unbedingt ein guter Redner ist und diese Materie nur bedingt erfüllt.

    Ich als Person hatte laut und deutlich zur Begrüßung darauf hingewiesen, dass man gern auf uns zukommen soll, wenn man Sorgen, Probleme, Kritiken und Verbesserungen hat – wir haben ein offenes Ohr. Das Twittern mag zwar öffentlich sein und ist auch gewünscht, aber Kritik sollte immer konstruktiv sein; ansonsten stellt sie keinen Mehrwert dar. In deinem Fall war dies aber so; der Austausch mit dir war auch Freitag nicht möglich, da du allein und zurück gezogen gesessen hast und im Laufe des Abends konnte man dich auch nicht finde. Andere Teilnehmer des Camps haben diese Form auch wahr genommen und wir werden versuchen, dies umzusetzen. In erster Linie muss ich für mich aber klären, was habe ich davon und will ich das nochmals mit organisieren.

    Leider ist einem Teamkollegen da ein Wort entrannt, dies sollte nicht sein – sorry dafür; aber nicht jeder ist immer sachlich und konstruktiv.

    Ich für mich fand es toll, ich wünschte mir mehr Zeit, da ich nur mit wenigen Leuten reden kann, nicht alle, die mich suchen oder die ich suche, kann ich einplanen und mit ausreichend Zeit versehen. Aber leider ist dies für mich nicht so einfach, da Urlaub begrenzt ist und es genug Themen in meinem Umfeld gibt.

    *hm; nun doch länger geworden, hoffe einfach, dass man meinen Standpunkt zum Camp versteht. Fehler sind dazu da, dass man sie korrigiert und daraus lernt. Wer keine Fehler macht, der macht nix oder die Aufgaben sind zu einfach – die Herausforderung fehlt.

    1. Torsten Post author

      Ich war Freitag bald wieder gegangen, da die in der Kaschemme da nix anständiges zu trinken hatten. Kölsch ist ja nicht wirklich genießbar, wobei ich eh kein Biertrinker bin, und Cocktails hatten sie nicht.

  4. Frank

    @Torsten:

    früher Veranstaltungen mit bis zu 10.000 Besuchern mitorganisiert

    Insofern wären konstruktive Hinweise sehr interessant; da muss es ja was geben im Wissensschatz, von dem wir profitieren können.

    Insbesondere wie man an Gelder kommt, die das Camp für alle noch schöner machen und wie man Sessions-Leiter bekommt, die es eben nicht umsonst machen, da der Mehrwert für die Zeit nicht da ist.

    1. Torsten Post author

      Frank: Ich hatte auch mit Robert(?) – ich und Namen merken – vom Orgateam vor Ort gesprochen.

      Ich: „Warst du schon mal auf einem anderen Barcamp?
      Er: „Ja, auf unseren.“
      Ich: „Nein, ich meinte auf einem anderen Barcamp, außer dem Wordcamp.“
      Er: „Nein.“

      Und da liegt einer der Knackpunkte. Wenn die Orgas nicht selbst zu anderen Barcamps fahren, halten sie ihre für toll, weil sie nicht wissen wie es anders und besser geht.

      Bei einem Barcamp brauchst du kein Geld für die Sessionveranstalter, nirgends bekommen die das bezahlt bei solchen Camps. Die Leute vor Ort machen ihr Programm selbst. Es geht nicht darum irgendwelche „Stars“ ranzulocken, es geht nur um den Austausch. Geld könnt ihr übrigens sparen, wenn ihr euch einen potenten Locationsponsor sucht, der für seine Location kein Geld haben will. Da könnte es z.B. Sinn machen zu schauen wo die anderen Barcamps so stattfinden und dann könnte man vielleicht an deren Locationsponsor mal rantreten und anfragen.

      Vielleicht braucht ihr auch nicht mehr Sponsoren, nur ein anderes Preismodell. Gold- oder Premiumsponsor wie das bei euch heißt, wird man ab 500 €. Bei anderen Camps wird man das so ab 1.500 €. Ansonsten auch hier mal schauen wer sonst solche Camps sponsert und für wen auch das Wordcamp interessant sein könnte davon. Oder auch mal selbst Firmen die stark von WordPress profitieren direkt ansprechen und nachfragen zwecks Sponsoring. In Sachen Verpflegung vielleicht auch regionale Firmen ansprechen, z.B. regionale Getränkehersteller oder so.

  5. Pingback: Webentwicklung: WordCamp 2011 und es kam einiges anders | Das Örtchen

  6. Jan

    @Torsten:

    Noch einmal Danke für die interessanten Einblicke im Rahmen Deiner Session. Auch Deine anschließende Erläuterung der normalen Vorgehensweise bei einem BarCamp hat einem Neuling wie mir gezeigt, daß es auch anders gehen kann (falsche Zielgruppe und zwei Session-Ausfälle nerven echt). Ich werde dem WordCamp auf jeden Fall noch eine Chance geben, sofern es wieder einmal für mich günstig liegt. Eventuell sieht man sich ja auf einem anderen BarCamp wieder.

  7. hochdruck

    Torsten, ich erinnere mich an unser Treffen in Düsseldorf /OMD, total relaxt, alle per Du, saugute Gespräche, Mario total locker. Was ist beim Barcamp genau schiefgelaufen? Überambitioniert? Abgehoben? Sponsoren brauchen wir beide nicht………..?

    1. Torsten Post author

      Das kann man nicht vergleichen und da du selbst glaube noch nie auf einem Barcamp warst, würde das zu lange dauern dir das zu erklären.

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